2011

18. Januar 2012

Neu und wiederzuentdecken

H-Bands bei Stagelive im Rocker

Nach einer kurzen Verschnaufpause Anfang Januar, ist die Konzertreihe Stagelive im Rocker in der Reuterstraße inzwischen wieder in vollem Gange.Onnoma

Jeweils mittwochs spielen hauptsächlich Newcomer-Bands und das nicht nur aus Hannover oder Bands (und zuweilen auch Einzelkünstler), die den Szene-Club am Steintor als Präsentationsplattform für eine Show in Hannover nutzen möchten.

Am heutigen Mittwoch, 18.Januar tritt die hannoversche Band Onnoma zu Stagelive im Rocker auf. Szeneinsidern dürften Onnoma unter anderem durch ihren Beitrag auf dem Hannover-CD-Sampler „Allbum“ aufgefallen sein, den der Bierverlag Bumbier initiiert hatte (wir berichteten).

Onnoma, eine bislang noch verhältnismäßig wenig geläufige Band, spielt nach eigener Auskunft „Independent Rock mit eigenwilliger Handschrift und Texten auf deutsch oder englisch.“ Die aktuelleNever_Promise Demo-CD der Band offenbart dann auch die Individualität von Onnoma, prominente Vorbilder kommen einem nicht sofort in den Sinn. Hier und da schimmern auch schon mal die späten Sechziger durch, ein wenig folk-rockiges Flower-Power-Flair ist nicht zu verleugnen. Onnoma bestehen aus Gerd Jacob und Petra Bauermeister (jeweils Gesang und Gitarre), Ortwin Freitag (Bass), Rudy Hermany (Drums) und Hubertus Feldmann (Keyboards).

Ein vor sieben, acht Jahren recht bekannter Name in der hiesigen Szene war Never Promise. Die Band stand für schweißtreibende und ausgelassene Hardcore-Shows und brachte oft den Saal des Béi Chéz Heinz zum Kochen. Nach dem Never Promise in den letzten Jahren in Hannover völlig von der Bildfläche verschwunden waren, sind sie jetzt wieder aktiv.

Never Promise werden am Mittwoch, den 25.Januar zu Stagelive erwartet.

Einlass zu den Stagelive-Shows im Rocker ist jeweils ab 20.00 Uhr, los geht’s mit der oder den Bands meist um kurz nach 21.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.onnoma.de
www.never-promise.de

 

 

04. Januar 2012

Wiederherstellung von Schnarchnasen

Heute: 1.„Recovery Night“ im Rocker

Zu einem Abend mit doppeldeutigem Programmansatz lädt am heutigen Mittwoch das Rocker in der Reuterstraße. Dort wird um 21.00 Uhr die Club-Tür zur 1.“Recovery Night“ geöffnet. In erster Linie sollRecovery_Night_im_Rocker Gästen des Rockclubs die Möglichkeit gegeben werden, im Rocker verloren geglaubte Kleidungsstücke oder andere persönliche Gegenstände abzuholen respektive sie dort möglicherweise erstmal „wiederzufinden“, „entdecken“.

Somit ist der Bezug zum englischen Begriff „Recovery“ schon mal nachzuvollziehen. Da „Recovery“ aber auch die Bedeutung von „Wiederherstellung“ und „Gesundung“/„Erholung“ (z.B. nach einer Krankheit / Unpässlichkeitsphase -d.Red.) hat, dürfte die heutige Veranstaltung angesichts der jüngst auch im Rocker veranstalteten Silvesterfeierlichkeiten, eine ganz neue Dimension bekommen. Werden hier etwa noch späte Kater-Therapien der besonderen Art angeboten?

Man darf gespannt sein. Zielgruppe der 1.“Recovery Night“ im Rocker sollen laut Veranstaltungsaufruf auf der Facebook-Präsenz des Clubs in erster Linie „Schnarchnasen oder die, die solche kennen“ sein, die persönliche Kleidungsstücke im Rocker liegen gelassen haben. Wer sich dieser Zielgruppe zugehörig glaubt, hat am heutigen Mittwochabend, dem 4.Januar 2012, ab 21 Uhr die Möglichkeit, diese Gegenstände im Club abzuholen.

„Diese Aktion ist allen gewidmet, die nicht mehr wissen, wie sie nach Hause gekommen sind“, führt das Rocker in seiner Veranstaltungseinladung via Facebook weiter aus.

Auch der Eintritt zur 1.“Recovery Night“ ist kostenlos.

Um die „alte Anzugordnung wiederherzustellen“, falle die Veranstaltungsreihe „Stagelive“ heutigen Mittwoch leider aus, informiert das Rocker abschließend.

Link:
www.rocker-hannover.de

Foto: Tobias Lehmann (Rs.de-Archiv)

 

 

12. Dezember 2011

Mit Dynamite Roadkill…

7 Jahre Rocker abgefeiert

Die Rock-Kneipe im Steintorviertel besteht nun schon seit über sieben Jahren. Das weiß das Team im Rocker mit all seinen Freunden gebührend zu feiern. Am Freitagabend sollte das Geburtstags-Mit_Dynamite_RoadkillWochenende mit dem breitbeinigen Speedrock von Dynamite Roadkill eingeläutet werden.

Auch der dezente Weihnachtsschmuck, an der Decke der Kneipe, konnte nicht darüber hinweg täuschen, dass am Freitagabend die Sau fliegen würde.

Das Rock-Monster Dynamite Roadkill, zusammengesetzt aus Mannen der Metalbands Drone, Dischord und Kollegen, ist schlichtweg ein alkoholtriefender Partygarant.

Mit viel Witz und Arschtritt-Charakter spielte die Celler Band den gerammelt vollen Laden in Ekstase. Pogo auf engstem Raum war nur die logische Folge der griffigen Rock ´n´Roll-Songs.Als Vorgruppe flog_am_letzten_Freitag_die_Sauagierten Stevie To The Noise aus Bielefeld.

Mit ihrem handfesten, gut groovenden Rock-Outfit passten sie perfekt in den Abend. Schon früh, als die meisten Gäste noch gemütlich Bier oder ähnliches tankten, sorgte die Band musikalisch für großartige Stimmung.

Mit kostenlosem Eintritt, den zwei Bands, vor allem eben Dynamite Roadkill, war das ein ausgelassener Start ins Wochenende. Aber keine Zeit für Müdigkeit, denn Samstagnacht sollte die Fete zum Siebenjährigen im Rocker gleich weiter gehen

 

07. Dezember 2011

Dynamite Roadkill mit Verstärkung

Stevie To The Noise im Rocker dabei

Die Celler Rock´n´Roll-Band Dynamite Roadkill bekommt bei ihrer Show am Freitag, 9.Dezember im Rocker Verstärkung aus Bielefeld. Die junge Rock/Hardrock/Grunge-Band Stevie To The Noise wird Stevie_To_The_Noise_aus_Bielefeldübermorgen als support den live-musikalischen Teil des Abends respektive der wohl sehr langen Nacht eröffnen.

Damit sind noch weitere Gratulanten am Start, die dem Rocker zu seinem 7-jährigen Bestehen mit einer wohl explosiven Show ihre Aufwartung machen werden.

7 Jahre Rocker, zum traditionellen Club-Geburtstag im Dezember scheint frühes Erscheinen sehr ratsam, speziell am Freitag. Der Eintritt ist kostenlos, die Türen öffnen gegen 20.00 Uhr und es dürfte erfahrungsgemäß sehr voll werden im Rocker...

Dynamite Roadkill aus Celle gilt im Bereich „schmutziger, erdiger, lauter und harter“ Rock´n´Roll bei Genre-Fans als durchaus sehr angesagt. Der Band um Sänger und Gitarrist Mutz (bekannt auch von der Band Drone), Bassist Joschi (auch bei Discord dabei), Gitarrist Tony und Drummer Gregor eilt in Expertenkreisen der Ruf voraus, zu den wohl besten und spektakulärsten Vertretern des Hoch-Energie-Rock´n´Roll in Niedersachsen zu zählen. Bei ihrem bis dato letzten Auftritt im Rocker hinterließ die Band ein staunendes und begeistertes Publikum.

Als support für die Band Ohrenfeindt Anfang Oktober im MusikZentrum Hannover räumte die BandDynamite_Roadkill ebenfalls kräftig ab, lockte einen Schwung Fans in die Halle und dürfte auch einige neue Anhänger hinzugewonnen haben.

Zur Einstimmung und Vorbereitung auf das, was von Dynamite Roadkill übermorgen im Rocker kommen mag, kann man sich unter anderem auf YouTube Live-Videos von einer sehr gut besuchten Show der Band in der Celler CD-Kaserne anschauen.

Stevie To The Noise(nicht zu verwechseln mit Steve From England -d.Red.), der support aus Bielefeld, ging im Sommer 2009 aus diversen Vorgängerbands hervor. Die Band verspricht, eine „explosive Mischung aus altem Rock, Hardrock und dem Grunge-Sound der Neunziger.“ Druck und Energie: Auf der Bühne will die Band „Alles geben“, wie sie in ihrer Info ankündigt.

Der Rocker feiert sein 7-Jähriges offiziell am Donnerstag, Freitag und Samstag. Am morgigen Donnerstag werden Magistarium auf der Bühne erwartet, Samstag gibt es Musik vom DJ. Einreihen in der Feierwoche kann man eigentlich auch das heutige Konzert mit der Band The Automatic Heroes aus Hannover, das in der Reihe „Stagelive“ stattfindet.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.dynamiteroadkill.com
www.stevietothenoise.com

 

30. November 2011

Rocker feiert 7.Geburtstag

Punk-,Rock-und Metal-Acts gratulieren

Einen von den Räumlichkeiten kleineren Rock-Laden in Hannover aufzubauen, vom Programm auszubauen, Parties und Live-Musik sinnvoll in Einklang zu bringen, ein Hot-Spot für die hannoversche Rockszene zu sein und das Ganze über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu betreiben, das gelangThe_Automatic_Heroes und gelingt in den letzten Jahren eigentlich nur Ingo, Thorsten und ihrem Team vom Rocker in der Reuterstraße.

2004 eröffnete der Rocker und jetzt, auf der Zielgerade des Jahres 2011, kann man bereits den 7.Geburtstag feiern. Der Rockclub im Steintorviertel konnte sich mit konsequenter Ausrichtung auf Rock in den verschiedenen Spielarten, ob im Zusammenhang mit dem wöchentlichen Rock-Party-Programm, mit Themenabenden, mit Live-Shows zu denen teilweise internationale Bands auf Tour im Rocker Halt machen und insbesondere mit der Konzertreihe „Stagelive“ ein treues Stammpublikum schaffen und zudem stetig neue Gäste interessieren und auch gewinnen.

Mittlerweile ein sicherer Insider-Tipp ist der Rocker auch für prominente Musiker, die nach größeren oder kleineren Konzerten in Hannover, oft mit Crew und Freunden den ein oder anderen AbsackerCouchdivers nehmen oder sich gleich vollends in den Trubel stürzen. Unter anderem Mitglieder von The BossHoss oder Ohrenfeindt steuern schon mal den Rocker an, wenn sie in Hannover zu tun haben.

Alljährlich im Dezember wird in der Reuterstraße der Geburtstag des Clubs gefeiert, so auch in diesem Jahr. Mit viel Live-Musik und Rock-Parties zu DJ-Musik.

Von Mittwoch dem 7. bis Samstag, dem10.Dezember ist der Rocker täglich geöffnet. Zum 7.Geburtstag gratuliert am Mittwoch, dem 7.Dezember die hannoversche Band The Automatic Heroes die Rahmen von „Stagelive“ funkigen Power-Rock versprechen. Am 8.Dezember sagen Magistarium, ihres Zeichens auch Stammgäste, mit einer Power-/Prog-Metal-Show „Herzlichen Glückwunsch“ und für den 9.Dezember haben sich die Rock´n´Roller von Dynamite Roakill in der Reuterstraße angekündigt.

Zu einem weiteren Highlight im Dezember dürfte das Konzert der in der hannoverschen Szene sehr populären Hardcore-/Punk-Rock-Band Couchdivers am Mittwoch, dem 14.Dezember geraten. An diesem Abend ist mit den Wunstorfer Alternative-Rockern Candy Trip Down eine weitere namhafte Band aus der regionalen Rockszene am Start.

Der Eintritt ist auch zu diesen Anlässen im Rocker kostenlos.

02. November 2011

Fun-Punk-Pogo-Fête…

…und weitere Specials im Rocker

Auch wenn es die Außentemperaturen und das fast ausnahmslos sonnige Wetter in den letzten Tagen nicht vermuten lassen, aber wir befinden uns nun schon im Monat November.

Und jetzt im November bietet auch der Rocker in der Reuterstraße, neben seinem bewährten Rock-DJ-Programm einige spezielle Programmpunkte.Monster_Munch

Zu einem Höhepunkt könnte am Freitag, dem 18.November die „Fun-Punk-Pogo-Fête“ geraten. An diesem Abend liegt der musikalische Schwerpunkt bei Musik von Bands wie Die Toten Hosen, Die Ärzte und Artverwandtem.

Während andere Clubs in Hannover im Hinblick auf das Thema „Pogo-Tanzen“ durchaus zurückhaltend sind und tendenziell versuchen, bei Disco-Veranstaltungen dem bunten, manchmal auch rüdem Treiben Einhalt zu gebieten, kündigt der Rocker an, dass bei der „Fun-Punk-Pogo-Fête“, wie es das Motto beinhaltet, das Pogen ausdrücklich erwünscht sei.

Konzerte der hannoverschen Hard´n´Heavy-Rock-Band Ground Zero zählen seit Jahren zu den besonders stimmungsvollen und sehr gut besuchten Veranstaltungen im Rocker. Zumeist wird hier der Tresen des Öfteren zum Catwalk für die Musiker. Am Freitag, dem 11.November ist es wieder soweit. Für diesen Tag haben sich Ground Zero erneut im Rocker angekündigt.

Mittwochs öffnet der Rockclub mittlerweile schon traditionell zur Newcomer-Reihe „Stagelive“. Heute Abend spielt zum einen die Band Monster Munch aus Wunstorf, die eine Mischung aus Alternative-Rock, Punk-Rock und experimentellen Elementen bereithält. Das Ganze versehen mit deutschen Songtexten. Die zweite Band am heutige „Stagelive“-Abend ist Wilson aus Bückburg, die mit alternativem Pop-Rock nach Hannover reist.

Der Eintritt im Rocker ist auch zu Spezial-Parties, wie der „Fun-Punk-Pogo-Fête“ oder Live-Shows kostenlos. Heute Abend öffnet der Club um 20.00 Uhr.

Weitere Infos zum Club und zum Programm:
www.rocker-hannover.de

Was sonst in Hannover im November läuft, findet ihr bei uns im Veranstaltungskalender:
Diesem Link hier folgen

Foto: Pressefreigabe

 

 

05. Oktober 2011

7 Jahre Rocker: Dynamite Roadkill

Show am 9.12. – Heute Stagelive

Alle Jahre wieder zur Adventszeit im Dezember feiert der Rocker in der Reuterstraße seinen Geburtstag. Sieben Jahre wird der Rockclub im hannoverschen Steintorviertel jung und auch in7.Geburtstages_des_Rocker diesem Jahr wird wieder laut gefeiert.

Live dabei ist ein regionaler Hochkaräter, der gerade erst am letzten Samstag im MusikZentrum als support von Ohrenfeindt kräftig abräumte. Die Rede ist von der Celler Rock´n´Roll Band Dynamite Roadkill, die dem Rocker mit einer Live-Show am Freitag, dem 9.Dezember gratulieren wird.

Der Eintritt wird kostenlos sein und allen Fans des Clubs und der Band ist zu empfehlen, sich diesen Termin schon mal rot im Kalender vorzumerken und am besagten Termin zeitig im Rocker aufzuschlagen. Alles andere als ein brechend volles Haus wäre eine Überraschung.

Soweit ein Ausblick in die Vorweihnachtszeit. Am heutigen Mittwochabend öffnet der Rocker um 20.00 Uhr zu einer weiteren Ausgabe der Mittwochs-Reihe „Stagelive“. Neben der hannoverschen Band Cursed Mirrors wird aus Hamburg der Alternative-Rocker Aviary Garland zu einer Solo-Akustik-Show erwartet. Aviary Garland wird heute Abend sicher auch Songs aus seinem Album „Heaven Is Called Addiction In Hell“ spielen, dessen Veröffentlichung bald ansteht. Los geht´s gegen kurz nach 21.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/cursedmirrors
www.myspace.com/aviarygarland

Link zur neuen Website von Dynamite Roadkill:
www.dynamiteroadkill.com

 

23. September 2011

Viele Bands und Fans feierten mit

Das war „1 Jahr Stagelive“ im Rocker

Einige der vom Lebensalter reiferen Rockmusiker Hannovers trauern oft alten Zeiten nach, als es mit Clubs und Kneipen wie dem Leine Domicil oder der Fledermaus noch so etwas wieA_Dialect_Of_Mayhem „richtige“ Treffpunkte für die hannoversche Szene gab.

„Die Szene“ gibt und gab es ohnehin nie in konsequenter Form, es scharrten sich immer einige, oft befreundete Genre-Bands und deren Fans um bestimmte Locations und Studios der Stadt, bei der Vielzahl und Vielfältigkeit der sehr zahlreichen Bands eigentlich logisch.

Die Szene setzt sich auch anno 2011 vielmehr aus verschiedenen kleineren Subszenen zusammen, die aber hier und da, teilweise auch Generationen übergreifende BerührungspunkteFat_Belly_spielten_hier_schon_eine_Sondershows haben.Der aktuell wohl bedeutendste und zentrale Hot-Spot der hannoverschen Rockmusikszene, vor allen Dingen auch der Newcomer ist der Rocker in der Reuterstraße, der seit gut einem Jahr jeweils mittwochs die Live-Reihe „Stagelive“ präsentiert und in diesem Rahmen die unterschiedlichsten Bands auf die Bühne oder die zur Bühne umfunktionierte Tanzfläche des Clubs bringt.

Im Rocker finden sowohl Indie-Rock, Rock´n´Roll, Punk-Rock, Classic-Rock, Pop als auch Metal ihr Publikum. Jeweils bei kostenlosem Eintritt.

Den vergangenen Mittwoch nahmen Ingo,Thorsten und ihr Team vom Rocker zum Anlass, allen Beteiligten, insbesondere den Bands, die bis dato zu „Stagelive“ auftraten, mal ein dickes Dankeschön in Form der „1 Jahr Stagelive“-Party auszusprechen, die dann auch ausgiebig gefeiert wurde. Unter den Gästen weilten nicht nur Bands, die im Rahmen von „Stagelive“ rockten, sondern auch Musiker, die zu anderen Gelegenheiten im Rocker auftraten oder sich dem Club verbunden fühlen.

Gesichtet wurden zum einjährigen „Stagelive“ Jubiläum unter anderem Mitglieder von Magistarium, Monomaster, Fat Belly, The Daisys, Grove, IchKannFliegen, Delicious Dishes, The Pints und The Automatic Heroes.

Eine Live-Show gab´s ausnahmsweise mal nicht, die Party bot vielmehr die Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, zum Kontakteknüpfen, Fachsimpeln oder einfach „nur“ zum Feiern. Das Team vom Rocker hatte ein Mexican-Fingerfood-Catering spendiert, Getränke gab´s zum halben Preis. Dieses Angebot wurde allgemein lobend angenommen.

Der Tenor vieler Musiker nach einem Jahr „Stagelive“: Es sei wunderbar, dass der Rocker eine Plattform zur Live-Präsentation von Nachwuchs-und Newcomerbands geschaffen habe.

Nicht zuletzt auf Grund des bisherigen Erfolges wollen Ingo und Thorsten hier anknüpfen und die „Stagelive“-Reihe fortführen. Das heißt auch zukünftig: Jeden Mittwoch ab 21 Uhr. ein bis zwei Bands live bei weiterhin kostenlosem Eintritt.Für den kommenden Mittwoch, 28.September sind Boys Of Caracho und Aplate Heaps im Rocker angekündigt.

www.rocker-hannover.de

 

16. September 2011

Musikalisch sehr frischer Wind

PopChaot heute live im Rocker

Im Rocker in der Reuterstraße wird am heutigen Freitagabend ab 22.00 Uhr ein musikalisch sehr frischer Wind wehen, der konservativ eingestellten Rockfans wie ein peitschender Sturm mitDas_Trio_PopChaot Hagel vorkommen dürfte, der ihnen direkt und mit voller Härte ins Gesicht knallen könnte.

Aus Lübeck reist die Band PopChaot an, die im Verlauf ihrer aktuellen Tour im Rocker Halt macht. Hier geht es nicht um muskulösen, erdigen, riffigen Kopfnicker- Gitarrenrock, es soll sich den Ankündigungen nach um einen Bastard aus Rock, Punk, Elektro, Techno und HipHop handeln, der zum Start ins (Party-)Wochenende losgelassen wird.

In Zeiten, in denen viele der Meinung sind, man könne keine neue (Rock)Musik oder keinen neuen Musikstil erfinden, macht es oft die Mischung, die den Erfolg einer Band beim Publikum ausmacht.

Die drei „Guerilla-Musiker“ (Pressetext) von PopChaot mischen mächtige technoide Beats mit Synthesizern, Rock und Punk.

Wie das klingt? Nachfolgend ein Auszug aus dem Bandinformations-/Veranstalter-Beipackzettel: „Bollernd drücken die Beats, getrieben von grunzendem Bass und energetischer Gitarre (…). In diesen Teppich betten sich Stimmen, die doch stark an Kurt Cobain erinnern. Ein wirklich hinreißender Mix.“

Das lässt auch auf eine enorme Tanzbarkeit schließen. Rock und mehr mal bunter und ausgefallener als es viele wahrscheinlich sonst gewohnt sind.

Der Eintritt zur Live-Show von PopChaot heute Abend im Rocker ist kostenlos.

Weitere Infos:
www.rocker-hannover.de
www.popchaot.com

 

02. September 2011

Ein Mittwoch mit Rotz und Rock

The Rockabones + Konfuz im Rocker

Der letzte Mittwochabend des Monats August gedieh im Rocker zu einem sehr deftigen Konzerterlebnis. Wohl Temperiertes für die Ohren stand nicht auf der Speisekarte dieses The_RockabonesStagelive-Abends im Club in der Reuterstraße, dafür gab es für die Besucher nicht selten die Gelegenheit, auch mal Schmerz zuzulassen oder sich von einer schwer rollenden Rockwalze bügeln zu lassen.

Einige Musikexperten, denen Vieles oft nicht eckig genug ist und bei denen handzahmes Musizieren von zutraulichen Nachwuchsmusikern sogleich den Gähnreflex auslöst, spitzen während der Auftritte von Konfuz und The Rockabones besonders aufmerksam die Ohren.

Konfuz aus dem, „schönen Weserbergland“, wie sie es auf der Bühne vorstellen, machen zu Beginn des Abends ihrem Namen alle Ehre. Wild und ungehobelt und manchmal auch etwas undurchsichtig, feueren sie den Gästen ihr Gemisch aus Deutsch-Fun-Punk, Ska und Reggae Stagelive-Abendentgegen. Rotz ist oft Trumpf und das gefällt den Fans dieser Band im Rocker. Zumindest vor der Bühne gibt es lautstarken Beifall und Pfiffe der Begeisterung, die nach Ende des regulären Sets in heisere Zugaberufe übergehen. Die Jungs aus dem Raum Hameln toben sich mit ihren Anhängern mal so richtig aus.

Zu vorgerückter Stunde entern dann The Rockabones die Bühne. Das Quartett aus Hannover machte vor einigen Wochen mit ihrer Debüt-EP und einem Gig im Rahmen des Jubiläums-Konzerts der Hard ´n´Heavy-Kollegen GrounD ZerO im Ferry´s bereits nachdrücklich auf sich aufmerksam. Im Rocker werfen The Rockabones ihre mächtige Psychedelik-Rockwalze an und schrauben sie linear steigernd auf Hochtouren.

Inspiriert von Bands wie Black Sabbath und Motörhead, arbeitet die Band ihr Programm sehr zuverlässig ab. Derb, dunkel, drückend und zupackend geht es im Rocker zur Sache. An der Theke und an anderen Orten des Clubs erblickt man Musikfans, die beinahe beseelt gen Bühne blicken, rhythmisch mit dem Kopf nicken und sich in dieser Situation aus dem Alltag auszublenden scheinen.

Das, was The Rockabones von der Bühne in den Zuschauerraum schicken, wirkt zeitweilig wie eine große Gewitterfront, die bedrohlich immer näher rückt. Statt Blitz, Donner und Starkregen gibt es hier dagegen jede Menge Flüssiges, das in Gläsern oder Flaschen über die Theke gereicht wird und hauptursächlich für den Kopfschmerz einiger Besucher am frühen Donnerstagmorgen gewesen sein dürfte.

30. August 2011

Rocker lädt Musiker vor

Anmeldungen zur Stagelive-Party

Vorladungen kannte man bisher nur von Behörden, nun greift die Spezialform der zur Teilnahme verpflichtenden Ereignis-Einladung auch auf das hannoversche Musik-, Abend-und NachtlebenDer_Rocker_bittet_um_Voranmeldungen über.

Wie wir bereits berichteten, plant der hannoversche Rockclub Rocker in der Reuterstraße am Mittwoch, dem 21.September eine große Party mit allen Bands und Musikern, die seit dem September 2010 im Rahmen der Newcomerkonzertreihe Stagelive mittwochs im Rocker aufgetreten sind. Eine entsprechende Vorladung wurde am gestrigen Montag, 29.August nochmals auch über die hiesigen Medien kommuniziert.

Die rund 90 Bands und Einzelkünstler, die bislang bei Stagelive aufgetreten sind, hätten maßgeblich dazu beigetragen, diese Veranstaltung dauerhaft zu etablieren, heißt es in der Vorladung.

Für dieses Engagement will sich das Team vom Rocker herzlich in Form einer speziellen Party bedanken. Getränke werden am 21.September zum halben Preis versprochen und eine nahrhafte Grundlage für den Magen will der Rocker obendrauf spendieren.

Damit Ingo und Thorsten vom Rocker die Party vernünftig planen können, den Getränke-und Cateringbedarf abschätzen können, werden interessierte Bands gebeten, sich bis zum 14.September per E-Mail anzumelden und die Anzahl der erscheinenden Bandmitglieder mitzuteilen.

Zur Veranstaltung vorgeladen fühlen sollen sich jedoch ausschließlich Bands, die bislang explizit im Rahmen der Stagelive-Reihe an den Mittwochabenden aufgetreten sind.

 

15. August 2011

1 Jahr Stagelive-Shows im Rocker

Spezial-Party für Bands+Fans am 21.9.

Am Mittwoch, dem 1.September 2010 fiel der Startschuss für die Konzertreihe Stagelive. Im Steintor-Club Rocker spielten an jenem Abend die hannoverschen Bands Venus In Pain undGrove Grove stimmungsvolle Konzerte vor vollem Haus.

Seitdem treten-von ganz, ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, jeden Mittwoch vorwiegend Newcomerbands aus Hannover, der Region aber teilweise auch aus anderen Städten Deutschlands oder sogar aus europäischen Ländern wie etwa England im Rocker auf. Meist im Doppelpack, manchmal spielt auch nur eine Band. Der Eintritt für die Konzerte der Reihe Stagelive war und ist noch immer kostenlos.

Zunächst fuhr man sehr konsequent die Rockschiene, in jüngster Vergangenheit konnte man aber feststellen, dass auch Indie-Pop oder Indie-Rock mehr als nur gut im Rocker funktionieren können.

Am Mittwoch, dem 21.September richtet das Rocker-Team um Ingo und Thorsten eine spezielle Party aus. Unter dem Motto „First Stagelive Anniversary“ – „Ein Jahr Newcomer Bands live on stage“ soll der Erfolg der Konzertreihe gefeiert werden, und das mit möglichst vielen Akteuren, die seit dem 1.September 2010 im Rahmen von Stagelive im Rocker aufgetreten sind. Zum 21.September 2011, werden es rund 90 Bands und Einzelkünstler gewesen sein, die bei 54 Stagelive-Konzerten gespielt haben.

Alle Akteure, die bislang im Rahmen von Stagelive aufgetreten sind, lädt das Rocker-Team besonders herzlich ein. Für diesen Personenkreis werden Getränke zum halben Preis und ein Imbiss angeboten. Um den Bedarf zu disponieren, bittet der Rocker alle bisherigen Stagelive-Musiker um Voranmeldung per E-Mail unter rocker-hannover (ät) web.de.

Die Party läuft jedoch nicht als „Geschlossene Gesellschaft“. Auch Nichtmusiker, Stammgäste und allgemein Interessiertes, ausgehfreudiges Publikum kann am 21.September im Rocker mitfeiern. Der Eintritt wird auch an diesem Abend kostenlos sein.

 

18. Juli 2011

Stagelive erstmals international

Four Wheel Drive Mittwoch im Rocker

Im September 2010 fiel der Startschuss zur Konzertreihe Stagelive, die seitdem jeden Mittwoch im Rocker in der Reuterstraße stattfindet. Meist treten dort ein bis zwei Newcomerbands ausFour_Wheel_Drive Hannover und der Region auf, aber auch arrivierte Acts der Stadt oder semiprofessionelle Bands aus dem ganzen Bundesgebiet, die auf Tour Halt in Hannover machen und denen ein Mittwochabend gut in die Planung passt, spielen im Rocker.

Nicht selten entsteht so etwas, was irgendwann zum Unwort des Jahres gewählt werden könnte: Eine so genannte „Win-Win-Situation“. Die Bands haben einen Gig in spezieller Atmosphäre und das Publikum hat die Gelegenheit, bei kostenlosem Eintritt, zum Teil recht hochkarätige und spannende Bands kennen zu lernen.

Am kommenden Mittwoch, 20.Juli, stellt sich Stagelive erstmals international auf: Zu Gast ist dann die Band Four Wheel Drive aus London. Hier wird dann bodenständiger, kraftvoller Riff-Rock´n´Roll von der Leine gelassen, der hier und da schon mal Erinnerungen an frühe Songs von Aerosmith oder an die Rolling Stones wach werden lässt.

Four Wheel Drive wechseln je nach Bedarf zwischen einer bluesigen Stimmung zur wilden Rock´n´Roll-Party. Gesanglich liegt die Bandbreite zwischen Rock-Röhre und schreienden Lauten.

Four Wheel Drive eilt der Ruf voraus, nicht zu den leisesten Bands Englands zu gehören. Angeblich soll bei Bandprobe im Institute Of Contemporary Music Performance schon ein Schalldruck von 120dB gemessen worden sein. Dies entspräche der Lautstärke eines startenden Kampfjets, wie es die Presseinformation zur Band erklärt.

Im Proberaum sind Four Wheel Drive unter sich und können mehr oder weniger tun und lassen, was sie wollen, mit 120db wird die Band übermorgen im Rocker mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht auftreten, es sei denn, sie will in einem leerem Club spielen und sich mit dem Vorwurf der versuchten Körperverletzung auseinandersetzen. Das wird die Crew vom Rocker und das interessierte Publikum nicht wollen, so dass man sich, wir spekulieren mal frei von der Leber weg, auf 102 – 104 dB oder etwas weniger verständigen wird. Dann rockt es meist ganz ordentlich.

Der Rocker öffnet Mittwoch gegen 20.00 Uhr. Der Eintritt zum Konzert ist kostenlos.

Links zum Thema:
www.myspace.com/fourwheeldriverock
www.rocker-hannover.de

 

09. Juli 2011

Kein Sommerloch zu stopfen

Rocker zieht Shows und Parties durch

„Wir stopfen das Sommerloch“, unter diesem Motto stellte ein inzwischen nicht mehr existierender Live-Club in Hannover vor einigen Jahren sein Konzert-und Party- Programm in den Monaten Juli und August vor.

Das ist lange her. Vor einigen Jahren gab es in Hannovers Kneipen-und Clubszene durchaus nochBomba_Atomica so etwas wie ein Sommerloch. Da man unterstellte, dass in der vermeintlich warmen bis heißen Jahreszeit ohnehin Gott und die Welt unter freiem Himmel feiern und Konzerte erleben möchte, haben einige Veranstalter über Wochen gar kein Programm in ihren Clubs angeboten insbesondere keine Live-Konzerte.

Es ist erst eine Woche her, als sich am ersten Juli-Wochenende die an der frischen Luft feiernden und auftretenden Musikfreunde und Bands vor Nässe und Kälte schützen mussten. Auf das Wetter ist nicht unbedingt Verlass, wohl dem, der in solchen Situationen ein Dach über dem Kopf hat und die Tür schließen kann, anstatt sich unter großen Pavillons und Regenschirmen oder dick vermummt im Freien aufhalten muss.

Unabhängig vom Wetter und der Jahreszeit zieht der hannoversche Rockclub Rocker sein Programm auch jetzt im Juli und im August voll durch. Am Wochenende wird zu Rockmusik vom CD-Player gefeiert und jeden Mittwoch treten auch weiterhin jeweils ein bis zwei Bands im Rahmen der Konzertreihe Stagelive auf.

So gibt es kommenden Mittwoch, 13.Juli ein Blues-/Psychedelic-Rock-Konzert mit der Band Bomba Atomica aus Cuxhaven. Am Mittwoch, den 20.Juli tritt erstmalig im Rahmen von Stagelive eine Rockband aus England auf: Four Wheel Drive. Und so geht es dann Mittwoch für Mittwoch mit unterschiedlichen Bands auch aus Hannover und der Region weiter. Ende August ist die neue, teilweise schon mit Lob bedachte hannoversche Band The Rockabones im Rocker auf der Bühne.

Kein Sommerloch, vor allem nicht am ersten Augustwochende, wenn in Hannover die Street Mag Show stattfindet. Der Rocker lädt am 5.August zur Aufwärm-Party und am 6.August zur Street-Mag-Aftershow-Party, zu der alljährlich auch vor dem Club jede Menge Remmidemmi zu beobachten ist.

Link:
www.rocker-hannover.de

 

06. Mai 2011

Dokmalou und reMember live

„Stagelive“ mit neuer Musik im Rocker

Am Mittwochabend brachte die Newcomer-Serie „Stagelive“ zwei junge Bands auf die Bühne des Rocker in Hannovers Steintorviertel. Dokmalou aus Hildesheim und die in Hannover Dokmaloueheimateten reMember hatten ihre jeweiligen Interpretationen zu bieten.

reMember spielten mit stimmungsvollem, geerdetem Pop-Rock auf. Dabei orientierten sie sich stark am Modern-Rock der Vereinigten Staaten. Eine typische, englischsprachige Rockstimme begleitete hier clever arrangierte Pop-Songs, die im Gesamteindruck eher nachdenklich gestimmt waren.

Man dachte beim Zuhören direkt an die mittigen Neunziger-Jahre, Vergleiche mit Bands wie Staind oder Puddle of Mudd sind sicherlich nicht ganz falsch.

Zuvor gaben sich Dokmalou die Ehre. Ihre Musik lässt sich irgendwo zwischen deutschsprachigen Künstlern wie Clueso oder Tomte einordnen, was in dieser Sparte der Unterhaltungsmusik nicht die schlechtesten Referenzen sind. reMember

Außerdem streut die Band regelmäßig Prog-Rock-Ausflüge in ihre Darbietung ein. Dabei war das ein oder andere Trommelsolo zwar etwas zu lang geraten, technisch hatte die Band aber auf jeden Fall etwas zu bieten.

Insgesamt war es am Mittwoch wieder ein netter Abend im Rocker.

Bei freiem Eintritt und guter Stimmung gibt es eigentlich generell nichts zu meckern.

www.rocker-hannover.de

 

03. Mai 2011

Grooviger Rock aus der Region

Morgen im Rocker: reMember + Dokmalou

Die Stagelive-Reihe im Rocker in der Reuterstraße erfreut sich wachsender Beliebtheit. Am morgigen Mittwoch ist es Zeit für eine weitere Ausgabe mit zwei regionalen Bands bei freiem Eintritt.

„In uns rockt was, das raus will“, verkünden reMember aus Hannover vollmundig auf ihrerreMemberII myspace-Seite. Und das kann man hören: Groovige Pop- Rock-Songs mit eingängigen Melodien und mehrstimmigem Gesang sorgen live für viel gute Laune. 2010 konnte die Band beim Förderprogramm der Bandfactory teilnehmen, spielte erfolgreich beim hannoverschen Bandwettbewerb Sixpack und war auch beim N-Joy-Bandbattle dabei. Mit über 80 gespielten Konzerten können die Hannoveraner schon auf einige Erfahrung und eine größere Fan-Basis zurückgreifen. Das könnte gerade im kuschligen Rocker gut passen, wenn Band und Publikum direkt aufeinandertreffen.

Die zweite Band des Abends, Dokmalou, passt musikalisch bestens ins Bild. Deutsche Texte treffen hier auf ebenfalls sehr groovigen Rock mit Orgel-Einsatz und 70er-Einschlag. Kein Wunder, dass die Hildesheimer gute Freunde von reMember sind.

Der Einlass erfolgt wie immer ab 20.00 Uhr, der Konzertbeginn ist für 21.00 Uhr angesetzt. Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen zum Event und zu den auftretenden Bands finden sich hier:

www.rocker-hannover.de
www.remember- online.de
www.myspace.com/dokmalou

 

22. April 2011

Aachen traf auf Barsinghausen

So lief´s bei Stagelive im Rocker

Das Konzert der Newcomer-Reihe Stagelive am Mittwoch im Rocker war dieses Mal qualitativ sehr ordentlich besetzt. Mit The Radio Broadcast aus Aachen und Birds On A Plane aus Stagelive_im_RockerBarsinghausen, teilten sich zwei kreative und talentierte Bands die kleine Bühne im Club in der Reuterstraße und lieferten musikalisch ansprechende Konzerte ab.

Dabei schütteten beide Bands, Birds On A Plane etwas großzügiger als The Radio Broadcast, eine bunte Tüte Rock aus, teilweise farbenfroh mit so mancher Überraschung, fast immer abwechslungsreich und recht eigenständig.

Denkt man Aachen und Indie-Rock, kommt dem langjährigen Musikfan die inzwischen aufgelöste, aber über Jahre bundesweit sehr aktive Band Pale in den Sinn. Ob The Radio Broadcast in ähnlicher Weise touren und Alben veröffentlichen werden, wird die Zukunft zeigen, im Verlauf ihrer Show im Rocker zeigte die Band, dass hier jede Menge Potenzial schlummert.

The Radio Broadcast kredenzten kompakte, schlüssige, oft sehr melodiöse wie treibende Indie-Rock-Songs, von denen einige auch das Zeug haben, ein breiteres Publikum zu begeistern.The_Radio_Broadcast „Indie“ heißt hier also nicht Musik für eine kleine, vielleicht elitär-intellektuelle Szene die sich in einem bestimmten Club-Umfeld herumtreibt. Bei den vier Jungs aus Aachen kann man alle möglichen Inspirationsquellen heraushören.

Die instrumentelle Grundbasis mutet eher britisch-rockig an, nicht wenige Gesangslinien und Harmoniefolgen könnten aber auch Bands wie The Dashboard Confessional, Angles & Airwaves oder Jimmy Eat World gut zu Gesicht stehen. Vielleicht auch Placebo. Was The Radio Broadcast im Rocker in die Tat umsetzten war dann eine Interpretation von „Great Expectations“, einem Song, der im Original von The Gaslight Anthem stammt. Es war ein angenehmes und kurzweiliges Konzert das die Band in Hannover spielte.

Birds On A Plane aus Barsinghausen absolvierten im Rahmen dieses Stagelive-Mittwochs nach eigener Aussage ihren erst zweiten Gig. Dass die Sängerin und ihre männlichen Mitmusiker jedoch nicht erst seit kurzem musikalisch aktiv sind, zeigt sich an ihrem Können und Zusammenspiel. Birds On A Plane musizierten zwischen soft perlend und hart wie groovig rockend.

Das Spannende an noch so frischen Bands ist es nicht selten, dass diese Acts musikalisch noch nicht klar festgelegt sind und noch voller Experimentierfreude sind. So ist das auch bei Birds On A Plane, die rockmusikalisch noch alle möglichen Ecken ausloten und noch nicht eindeutig aufdecken, wohin die musikalische Reise mal gehen wird.

Die Band spielt Rock mit einem gewissen Hang zur Komplexität. Viel Dynamik, kleinere Birds_On_A_PlaneImprovisations-Interludes von der Instrumental-Fraktion. Es gibt auch mal stilistische Extravaganzen, wenn man innerhalb eines Songs zeitweise zwischen 60s-Singer-Songwriter-Folk à la Joni Mitchell und Alternative-Rock der Marke Pearl Jam pendelt.

Zur guten Unterhaltung der Besucher integrierten Birds On A Plane auch einige Cover-Versionen von Songs in ihr Live-Set, die man bislang von Acts wie Korn, Papa Roach oder Limp Bizkit kannte. Für eine Newcomerband, die ihren zweiten Gig spielte, kann das Konzert im Rocker als okaye Show verbucht werden.  

 

12. April 2011

Morgen Stagelive im Rocker

Neue Namen aus der Hannover-Szene

Am morgigen Mittwoch kann man am Steintor in Hannover wieder einen kleinen Entdeckungsbesuch machen, im Rocker, in der Reuterstraße.

Seit mehr als einem halben Jahr findet hier mittwochs die Live-Reihe Stagelive statt, die meist junge und neue Bands aus Hannover, der Region und manchmal auch weiter her präsentiert.FürBloody_Eden einige Bands geht es darum, im Rahmen dieser Reihe weitere Auftrittserfahrungen zu sammeln, andere sind schon ein paar Jahre dabei und musizieren auf einem ansprechenden Qualitätslevel.

Die hannoverschen Bands Dirty Paw und Bloody Eden, dürften spontan nicht vielen geläufig sein und die Informationen, die man über die Bands, insbesondere Bloody Eden im Netz findet sind überschaubar. Da hilft dann wohl tatsächlich nur ein unvorbereiteter, unvoreingenommener Besuch morgen Abend im Rocker um zu sehen und zu hören, was Dirty Paw und Bloody Eden dort auf die Bühne bringen.

Dirty Paw treten als Progressive Rockband an. Die musikalischen Einflüsse des Quintetts reichen von der Grunge-Ära Anfang der 90er Jahr mit Bands wie Nirvana oder Pearl Jam bis hin zu Bands wie Paramore oder den Guano Apes, die in diesem Jahr wieder mit einem neuen Album touren.Einen besonderen Reiz soll der Kontrast zwischen harten Gitarrenriffs und der hellen Stimme von Frontfrau Lena in der Musik von Dirty Paw ausmachen. Nachdem die Band Anfang 2010 zunächst damit begann, rockige Coversongs zu proben mittlerweile haben einige Eigenkompositionen das Programm erweitert. Diesen Mix wollen Dirty Paw auch morgen auf die Bühne des Rocker bringen.

Zweite Band in der Reihe Stagelive ist morgen Bloody Eden, die im Rocker gleichzeitig das einjährige Bestehen ihrer MySpace-Seite feiern können, die am 13.April 2010 ins Netz gespeist wurde. Bloody Eden spielen Metal und das augenscheinlich sehr engagiert, wie es die Fotos auf ihrer ansonsten an Informationen nicht gerade großzügig ausgestatteten MySpace-Präsenz andeuten.

Es gilt also: Live entdecken.

Einlass zum Doppelkonzert mit Dirty Paw und Bloody Eden morgen Abend im Rocker ist ab 20.00 Uhr, der Start ist gegen 21.00 Uhr zu erwarten. Der Eintritt zur Stagelive-Reihe ist –wie immer- kostenlos.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/bloodyedenband
www.myspace.com/dirtypawband

 

22. März 2011

Newcomer-Doppel Vol.1

Mittwoch live im Rocker

Auf härtere Töne, ordentlich Tempo und filigrane instrumentelle Darbietungen können sich die Besucher am morgigen Mittwoch, dem 23.März zur Newcomer-Reihe Stagelive im Rocker in der Reuterstraße einstellen.Gitarrist_Michael

Mit Screamo und Hardcore im Gepäck reist aus Weyhe die Band Watch Out Stampede an, Power-Metal der virtuosen und druckvollen Art bieten die in Hannover und Umgebung inzwischen bekannten und spielfreudigen Magistarium.

Die Reihe Stagelive am morgigen Mittwoch präsentiert zwar Newcomer nicht jedoch Nachwuchsbands, die erste, zweite oder dritte Auftrittserfahrungen sammeln wollen oder müssen. Für den interessierten und aufgeschlossenen Konzertgänger mögen die diversen Auftrittsplattformen für junge und neue Bands inhaltlich zeitweilig ein wenig undurchsichtig sein.

Auf was soll man sich da einlassen? Probieren sich da junge Bands aus und verlagern ihrenSnger_Oleg Probetermin auf eine Club-oder Kneipenbühne um mal auszutesten, wie es sich anfühlt, vor Publikum zu spielen? Ist das ein richtiges Konzert oder eher ein bisschen „Rummucken mit Freibier zum Feierabend“, dargeboten von noch unerfahrenen und unbekannten Bands?

Das Stagelive-Konzert morgen Abend im Rocker verspricht dann doch ein im Rahmen der örtlichen Gegebenheiten durchaus „amtliches“ Konzert zu werden. Im Genre Power-/Symphomic-Metal mit progressiven Elementen zählen Magistarium seit Monaten zu den Aushängeschildern der hannoverschen Szene. Besonders die virtuose Gitarren- und Gesangsarbeit begeistert oft die Besucher von Konzerten und Festivals, bei denen Magistarium zu hören und zu sehen sind. Jüngst gewannen Magistarium das über Monate angelegte Beat Battle der Alfelder Rockdiskothek Checkpoint. Ihren Gesamtsieg wollen die Jungs im Rahmen des morgigen Gigs im Rocker ausgiebig mit ihren Fans feiern.

Watch Out Stampede ist eine junge Screamo/Hardcore-Band aus Weyhe. Jung heißt im FallWatch_Out_Stampede dieser Band jedoch alles andere als „grün hinter den Ohren“. Watch Out Stampede sind regelmäßig live unterwegs, präsentieren auf ihrer MySpace-Seite ein professionell wirkendes Video ihres Songs „Sky Burns Red“ und stehen Anfang April im Finale des in Norddeutschland seit vielen Jahren renommierten und nicht ganz kleinen Band-Contests „Live In Bremen“.

Somit ist morgen Abend zu Stagelive im Rocker keinesfalls mit einer öffentlichen Probe, sondern mit einem sehr vielversprechenden Live-Doppel zweier aufstrebender Bands zu rechnen. Der Eintritt ist kostenlos, los geht´s im Rocker gegen 21 Uhr.

Links:
www.myspace.com/watchoutstampede
www.myspace.com/magistarium
www.rocker-hannover.de

 

17. März 2011

Aus der harten, alten Schule

Schrei! aus Hannover morgen live

Wenn es um die Beschreibung der Musik einer Band geht, die klassischen, handgemachten Rock´n´Roll mit Punk und Metal-Einflüssen spielt, dann hagelt es in Bandinfos undDas_aktuelle_Album_von_Schrei Veranstaltungsankündigungen haufenweise muskulös-energetisch anmutende Wörter und Wortkonstruktionen. Da wird dann kaum ein Klischee aus der alten Kiste des Promoter-Vokabulars ausgelassen.

Hört man dann die Musik einiger Bands, kann man sich oft ein Schmunzeln nicht verkneifen, wenn aber die hannoversche Band Schrei! „explosiven Dampfrock“ ankündigt, dann darf man darauf vertrauen, dass dieser auch geliefert wird. „Hart und heftig“, „brachial, berührend und heiß“ sind weitere Beschreibungen dessen, was die Band um Gitarrist und Sänger Rudy Hauzzelz, Drummer Rockmoeller, Drummer Tobi Zett und dem als Gast präsentierten Bassisten Everybody´s Darling musikalisch entwickelt, im Studio aufnimmt und schließlich auf die Bühne zu bringen beabsichtigt.

So, wie am morgigen Freitag, 18.März, wenn Schrei! ab 21 Uhr im Rocker in der Reuterstraße ihr akutelles Album „Laut!“ live vorstellen. Die Platte selbst ist bereits im letzten Herbst erschienen, in Hannover unter anderem bei Hot Shot Records zu bekommen. Für viele langjährige Musikfans gehört Rock´n´Roll wie ihn Schrei! spielen in jedem Fall auf die Bühne, da hier die Wirkung auf den Hörer, der dann gleichzeitig auch Zuschauer ist, wesentlich facettenreicher und oft auch intensiver ist. Das morgige Konzert von Schrei! im Rocker ist als CD-Release-Konzert deklariert.

Zahlreiche Song-Streams und kleine Hörproben findet man auf der MySpace-Seite der Band und fühlt sich beim Durchklicken und Lauschen an die alte Rock´n´Roll / Punk-Rock-Schule der Siebziger erinnert, einer Schule, in der die Bandmitglieder ohrenscheinlich sehr gut aufgepasst haben müssen. Schrei! kommen mit deutschen Texten, spielen in der Tat „hart und heftig“, ohne Umwege geradeaus und dass die Musiker richtig Lust auf das zu haben scheinen, was sie da tun, nimmt man ihnen ohne Weiteres ab.

Unter anderem Sex Pistols, Motörhead, Hermann Brood, Nina Hagen, Ton Steine Scherben zählen Schrei! zu ihren Einflüssen, ebenso verschiedene Konstellationen der Planeten Mond, Mars, Venus, Pluto und Saturn.

Der Eintritt zum Release-Konzert morgen Abend im Rocker ist kostenlos, alles Weitere zur Band und die bereits angeführten Hörproben findet man unter:
www.myspace.com/schreimusik


 

14. März 2011

Rock ´n´ Roll im Rotlichtviertel

Johnny Rocket zu Gast im Rocker

Laute Gitarrenmusik, treibendes Schlagwerk, begleitet von einer kratzigen Stimme und einem rhythmisch geslappten Double-Bass beschallten den engen, verrauchten Rocker am Freitagabend. Johnny Rocket waren aus dem Ruhrpott angereist um das Wochenende einzuläuten.6994_D

Mit neuem Mann am Schlagzeug und dem 2010 erschienenen, aktuellen Album „Dance Embargo“ im Rücken, bespielen die Rockabilly-Punks Johnny Rocket Deutschlands Clubs und Kneipen. Am Freitagabend machte der Rock-'N-Roll- Zug am Steintor, im Herzen des Rotlichtviertels von Hannover Halt.

In authentischer Umgebung gaben die vier Musiker ihr griffiges Rock-Brett zum Besten. Bei kostenlosem Eintritt und in Strömen fließendem Bier war der Abend ein gefundenes Fressen für Musikliebhaber und Szenekenner um in das Wochenende mit einem Knall zu starten.

 

08. März 2011

Harter Stoß in verlängerten Rücken

Johnny Rocket am Freitag in Hannover

Glaubt man den Ankündigungen und Medienresonanzen zu wie auf Johnny Rocket und ihre (r) Musik, dann dürfte am kommenden Freitag, 11.März alles andere als ein gewöhnliches KonzertJohnny_Rocket auf der Abendordnung des hannoverschen Rockclubs Rocker stehen.

Einige Zitate aus Medienbeiträgen zu Johnny Rocket lesen sich beidruckend kraftvoll.Dosenmusik.de schrieb etwa „(…)der punkigere, härtere Bruder von Brian Setzer“, „Dirty Rock´n´Roll, Blues, Country, Punk und schwitziger Südstaaten Sound“, befand ramtatta.de, „Rüder, rauer Gesang – wie ein drogenfreier Elvis mit dicken Eiern“, urteilte musicreviews.de

Damit scheint schon deutlich vorgegeben, in welche Richtung, das Konzert von Johnny Rocket am Freitag in Hannover gehen wird. Johnny Rocket eilt der Ruf voraus, eine absolute Live-Band zu sein. Der Medieninformation nach, spielte man schon unzählige Shows unter anderem auch den übelsten Clubs und Lokalitäten, sei es in Deutschland, der Schweiz, Tschechien, Italien, Polen oder Belgien.

Der Rocker in Hannover fällt bekanntlich nicht in die Kategorie „üble Lokalität“, dass dort vor allem härtere Rock´n´Roll-Shows ihre besondere Atmosphäre haben, wissen Szene-Gänger nicht selten sehr zu schätzen. Somit scheinen Johnny Rocket und der Rocker zusammenzupassen wie der berühmte Deckel auf den nicht minder bekannten Topf.„Die härteste Kick-Ass-Rock´n´Roll Party von Hannover, wir bitten zum Tanz“, fordert der Club im Steintorviertel auf.Mit im Gepäck wird die Band am Freitag ihr neues Album „Dance Embargo“ haben. Johnny Rocket erzählten in ihren Songs Geschichten über die Dinge, die im Leben wirklich zählten. Dazu gehörten unter anderem Frauen, Autos und Kettensägen-Psychopathen“, erfährt man auf der Bandwebsite.

Der Rocker öffnet am kommenden Freitag, 11.März um 21.00 Uhr. Die Live-Party mit den zahlreichen Stößen in den verlängerten Rücken, mit Johnny Rocket auf der Bühne, dürfte erfahrungsgemäß rund um 20.00 Uhr starten. Der Eintritt ist kostenlos.

Links:
www.johnnyrocket.de
www.rocker-hannover.de

 

25. Februar 2011

Eine Party, kein Konzert…

So war´s bei Fat Belly & Co.im Rocker

Stephan Hindemith, Gitarrist und ab-und-zu-mal-Shouter/Sänger der hannoverschen Melodic-Punk-Rock-Band Fat Belly feierte am Mittwochabend seinen Geburtstag im Rocker. Der ClubDie_Theke_des_Rocker rappeldicke voll (aber nicht zu voll), die Stimmung entspannt-gelöst bis zeitweise ausgelassen und eine munter aufspielende Band Fat Belly, die für diesen Abend ein ganz besonderes Programm ausgewählt hatte.

„Dies ist eine Party, kein Konzert“, betonte Sänger Benni Feustell ein ums andere mal und erklärte, dass man für diesen Abend im Rocker nicht wirklich geprobt habe, man sei schließlich aktuell im Studio und arbeite an einem neuen Album.

Von den neuen Songs gab es jede Menge zu hören sowie von aktuellem und älterem Material aus den Anfangsjahren der Band. „Eine Zeitreise“, wie es Stephan ausdrückte, der zu seinem Geburtstag noch mehr Songs sang als sonst bei „richtigen“ Fat-Belly-Konzerten, darunter auch Song-Cover von Punk-Rock-Bands wie den Descendents.

Für Fat Belly war es im Rocker die „definitiv kleinste Bühne auf der wir jemals aufgetreten sind“, wusste Benni zu berichten und wich dann schon mal auf die Getränketheke aus, die sichFat_Belly_spielten_im_rappeldicke_vollen_Rocker früher schon bei Shows anderer Bands als prima Catwalk bewährt hatte. Und wer schon mal auf der Theke steht und eine Punk-Rock-Party anfeuert, der muss auch mal in die Menge springen und sich auf Händen tragen lassen. Und so war´s dann auch. Einmal Crowdsurfen im Rocker.

Musikalisch zum Geburtstag gratulierten zuvor Call Me Names und Der Kleine Fisch mit ihren Auftritten.

Einige Impressionen von der Punk-Rock-Geburtstagsparty findet Ihr in einer Bildergalerie.

Direkt zur Galerie Bitte hier klicken

 

21. Februar 2011

Freies Massenkuscheln am Mittwoch

Riesige Punk-Rock-Party im Rocker

In der hannoverschen Punk-Rock-Szene und auch schon darüber hinaus wird diese Veranstaltung seit Wochen zu einer Art Mega-Event stilisiert. Nicht nur die vielen Postings auf Facebook Fat_Bellysprechen für sich, auch zahlreiche Flyer sind im Umlauf, Plakate hängen, in den örtlichen Medien ist es angekündigt:

Am kommenden Mittwoch, 23.Februar feiert Fat-Belly-Gitarrist Stephan Hindemith Geburtstag und das im Rahmen einer für die örtlichen Gegebenheiten riesigen, dazu noch öffentlichen Punk-Rock-Party im Rocker in der Reuterstraße im hannoverschen Steintorviertel.

Bei kostenlosem Eintritt werden am Mittwoch die Bands Fat Belly und Call Me Names sowie Der Kleine Fisch im Rocker auftreten und eines scheint sich schon seit geraumer Zeit abzuzeichnen: Der Rockclub Rocker dürfte einen Publikumsfüllstand erreichen, wie bei keinem anderen Konzert "unter der Woche" zuvor in seiner fast siebenjährigen Geschichte. Nicht unwahrscheinlich ist, dass nicht alle Fans und Freunde, insbesondere die der Bands Fat Belly und Call Me Names einen Platz direkt im Club und vor der Bühne finden werden.

Das Team vom Rocker stellt sich auf diesen speziellen Abend mit organisatorisch besonderen Maßnahmen ein. Unter anderem sollen Tür und Fenster zur Straße raus geöffnet bleiben, so dass man auch von dort das Konzert noch verfolgen kann, das an den Club seitlich angebaute Zelt mit einer Extra-Getränkebar wird ebenfalls für die Besucher geöffnet sein. Die Rückwand des Zeltes zum Hof raus soll dabei auch offen sein. Im Club selbst soll es keine Sitzplätze geben. Sämtliches bewegliches Mobiliar wie Barhocker, Fässer o.ä. will man herausräumen, um den Besuchern so viele Stehplätze wie nur möglich bereitzuhalten.

Um das Konzert technisch ansprechend zu präsentieren werden eine separate Bühne und ein den Örtlichkeiten angemessenes, hochwertiges P.A.-System installiert.

Auf Facebook lagen zum Redaktionschluss dieser Ausgabe (Sonntag, 20.Februar, 18 Uhr) bereits 132 Zusagen vor, ein Publikumsinteresse in der Größenordnung 150-200 Besucher scheint für den kommenden Mittwoch im Rocker nicht unrealistisch.

Man darf mit einem großen Massenkuscheln im Rocker rechnen, frieren dürfte wohl kaum jemand der Anwesenden. Das Ganze läuft unter dem Motto: "Stephan's fuckedbirthdaykickassdisaster with Fat Belly and Call Me Names in the Red Light District of Hanover!!!"Einlass am kommenden Mittwoch, 23.Februar im Rocker ist ab 20.00 Uhr. Wer zuerst kommt, hat die besten Chancen auf einen Platz im Club und nahe zur Bühne. Das Konzert beginnt um 20.30 Uhr mit Der Kleine Fisch. Im Anschluss Call Me Names und dann Fat Belly.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.fatbelly.de
www.callmenames.de
www.derkleinefisch.de

 

18. Februar 2011

Jährlich Bon Scott gedenken

Thunderbell heute Abend im Rocker

Morgen vor 31 Jahren, am 19.Februar 1980, verstarb in London Bon Scott der damalige Sänger und Frontmann von AC/DC, der auch heute noch bei vielen Fans der australischen Riff-Rocker unvergessen bleibt.

Rund um diesen Termin finden in diversen Rockclubs und –diskotheken alljährlich ThunderbellSpezialveranstaltungen statt, bei denen die Musik von AC/DC, besonders aus den Siebzigern im Mittelpunkt steht, als Bon Scott Songs wie „Highway To Hell“, „High Voltage“, „The Jack“ oder „Whole Lotta Rosie“ auf inbrünstige Weise intonierte, die noch heute ihresgleichen sucht.

In Hannover gedenkt alljährlich der Rocker in der Reuterstraße Bon Scott. Nicht am morgigen Samstag, sondern bereits am heutigen Freitag, 18.Februar steigt unter dem Motto „Tribute To Bon Scott“ eine Gedenkparty zu Ehren des legendären Rocksängers.

Live auf der Bühne ist heute Abend die hannoversche AC/DC-Coverband Thunderbell am Werk. Thunderbell gründeten sich 2008 innerhalb der hiesigen Bandakademie. Der Ansatz der Band ist es nach eigener Aussage „zwei Stunden besten, puren Rock´n´Roll“ zu spielen und auf AC/DC-typische Schowelemente wie Schuluniform, Tornister, Entengang oder dergleichen zu verzichten. Das unterscheidet Thunderbell von anderen AC/DC – Tributebands oder überhaupt Tributebands, die sich oft bemühen, bei ihrer Imitation in punkte Aussehen, Kleidung, Instrumente, Sound und Show den Originalen so nahe wie möglich zu kommen.

Thunderbell spielten bereits im Dezember letzten Jahres im Rocker. Anlässlich der Bon-Scott-Gedenkparty sind die Jungs heute Abend wieder am Start. Los geht´s gegen 22.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Mehr Infos:
www.thunderbell.de
www.rocker-hannover.de

 

02. Februar 2011

Geist des Rock´n´Roll verbreiten...

Gun Barrel vor ihrer Show im Rocker

Am kommenden Freitag, dem 4.Februar steht dem Rocker in der Reuterstraße einmal mehr eine Live-Rock´n´Roll Show ins Haus, in deren Verlauf hart und kompromisslos die Wurzeln des Genres in seiner heftigeren, kompromisslosen Spielweise gepflegt werden dürften.

Aus Köln am Rhein kommt die Band Gun Barrel, die seit über zehn Jahren ihren „AdrenalinEs_geht_mal_wieder_um_Rock Power Rock“ auf die Bühnen Deutschlands bringt. Seit neuestem auch mit Unterstützung ihre Fan-Clubs „Gun Barrel Forces Rhein/Main.“

Gun Barrel wollen sich auch in Hannover an die Devise halten, den „wahren Geist des Rock´n´ Roll“ zu verbreiten und unbeeindruckt ihr Ding durchzuziehen. Ganz im Sinne von Bands wie etwa Motörhead, AC/DC, Rose Tattoo oder Thin Lizzy.Schließlich, so steht es in der Veranstaltungsinfo, seien die erfolgreichsten Bands im Musikkosmos jene, die sich über Jahrzehnte hinweg konsequent an ihre musikalischen Roots halten und wenig bis gar nicht von ihrem Stil abwichen. Diese These kann man wohl weitestgehend, unterschreiben.

Im Zuge dessen dürfen auch klassische Hard ´n ´Heavy Rock-Klischees nicht fehlen, die Gun Barrel zumindest optisch voll bedienen. Lederkluft, Sonnenbrillen, Totenkopf-Symbole, lässig-finstere Mimik der Protagonisten. Es geht um Rock mit betont maskuliner Attitüde ohne Schnickschnack.

Jeder, der sich am Freitag zur Show der Kölner in den Rocker aufmacht, weiß also genau, was Ansage ist, was auf den Tisch kommt und was nicht.

Der Eintritt zum Konzert von Gun Barrel ist kostenlos.

Weitere Infos:
www.gunbarrel.de
www.rocker- hannover.de

 

17. Januar 2011

Ein Duft von „Teen Spirit“

The Kurts im gut gefüllten Rocker

Tribut an Nirvana und ihre Musik zollte am letzen Freitagabend im Rocker nicht nur die BandThe_Kurts The Kurts, sondern auch die zahlreich anwesenden Gäste im hannoverschen Club.

Hatte man noch kurz vor Konzertbeginn den Eindruck, dass es an diesem Wochenende, um die Weggehlaune der Hannoveraner nicht gut bestellt sein könnte, so hatte man sich augenscheinlich geirrt.

Denn, als die Band um 22 Uhr die Bühne bestieg und mit sattem Sound eine längst vergangen geglaubte Musikära wiederbelebte, füllte sich das Rocker plötzlich wie von Geisterhand.

Ja, man konnte im Club für Augenblicke, den verloren geglaubten Duft der frühen 1990er-JahreMusik_von_Nirvana erhaschen: Da war es noch mal – Es roch nach Teen-Spirit! Die Stimmung im Rocker war außerordentlich gut, und The Kurts spielten einen Klassiker nach dem anderen, quer durch alle Nirvana -Alben.

Wie wunderbar, dass es gute Coverbands gibt, dachte sicherlich mancher Fan. Nach souveränen eineinhalb Stunden Spielzeit, inklusive Zugaben, könnten alle Anwesenden zufrieden sein.

Ein gelungener Konzertauftakt für 2011, nicht nur für den Rock-Club am Steintor.

 

10. Januar 2011

Der Rocker weiter ungebremst voran

Grillen, Zelten, Durchbruch zum Eve?

Von wegen, langsam und gemütlich die ersten Wochen des neuen Jahres begehen. Im hannoverschen Rockclub Rocker plant man schon im Januar und Februar sehr bemerkenswerte Live-Shows außer der Reihe.

Eine findet bereits am kommenden Freitag statt, die andere ist eine öffentlicheNirvana-Tributeband_The_Kurts Geburtstagsparty mit zwei populären hannoverschen Punk-Rock-Bands, die schon Wochen im Voraus zum absoluten Gesprächsthema in der Szene gedeiht.

Am kommenden Freitag, 14.Januar steht die Musik von Nirvana im Mittelpunkt des Interesses. Ab 22.00 Uhr tritt im Rocker die Nirvana-Tribute-Band The Kurts! auf.Der Eintritt ist kostenlos und da erfahrungsgemäß die Musik der Band um den 1994 durch Suizid aus dem Leben geschiedenen Grunge-/Alternative-Ikone Kurt Cobain auch heute noch bewegt und das Publikum im Besonderen begeistert, ist eigentlich davon auszugehen, dass der Club beim Konzert der Tribute-Band The Kurts! rappeldicke voll sein dürfte.

FansNoch voller als voll wird es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit am Mittwoch, 23.Februar, der Tag, der sonst für die Newcomer-Reihe Staglive im Rocker reserviert ist.

Alles andere als ein normales Konzert wird an diesem 23.Februar im Club in der Reuterstraße über die Bühne oder die Spielfläche gehen. Fat-Belly-Gitarrist Stephan Hindemith hat an diesem Tag Geburtstag und so kamen Rocker und Band auf die Idee, die entsprechende Party gleich mal im Club stattfinden zu lassen. Natürlich verbunden mit einem Live-Set von Fat Belly und einem der befreundeten Band Call Me Names.

Dass in Teilen der Szene schon vorher geunkt wurde, dass Fat Belly auf Grund ihres doch sehr respektablen Fankreises eigentlich eine Nummer zu groß für einen Gig im Rocker sind, lässt die Macher aber cool bleiben. FBas nicht passt, wird halt passend gemacht oder so ähnlich. Thorsten vom Rocker bleibt gelassen: „Es gab bei uns in sechs Jahren noch keine Veranstaltung, sei es ein Konzert oder eine Party, bei der uns die Theke leergetrunken wurde.“ Dass einmal immer das erste Mal sein wird, ist eine alte Weisheit. Ob es am 23.Februar so weit sein wird?

Die 61 Personen, die –Stand Sonntag, 9.Januar 2011 kurz vor 18.00 Uhr- bereits via Rocker-Facebook-Seite ihre Zusage für die Teilnahme an der Veranstaltung am 23.Februar gegeben haben, dürften den Bereich vor der Bühne entlang der Theke bis hinten zum Eingang schon mehr oder weniger ausfüllen. Aber die 61 sind ja erst der Anfang….

Unter den Fans sucht man auf Facebook bereits Lösungsmöglichkeiten: Da ist von einem Durchbruch zum benachbarten Eve-Club die Rede, vom Zelten vor dem Rocker um rechtzeitig zur Türenöffnung am Start zu sein und einer schlägt noch vor, einen Grill aufzubauen um das Publikum vor der Tür zu verköstigen.

Vielleicht kommt es ja auch so, wie es der Legende nach vor vielen, vielen Jahren im UJZ Kornstraße bei einem Konzert der plötzlich sehr schnell populär werdenden Band Jimmy Eat World –zuverlässigen Quellen zu Folge- passiert sein soll. Die Band spielte ein Konzert in einem völlig ausverkauften Club, ließ den Club im Anschluss einmal komplett räumen, ließ dann mehrere hundert vor der Tür ausharrende Besucher ein und spielte dann ein weiteres Konzert. Zwei ausverkaufte Shows an einem Abend in einem Club.

Call_me_NamesIm Fall von Call Me Names und Fat Belly müssten es vielleicht sogar drei Shows im Rocker sein. Und eigentlich sollte vor der Tür die noch schnell zu gründende Old-School-Punk-Band Einlassstopp ein Akustikset ihrer noch zu vervollständigenden „Wir müssen draußen bleiben“-Tour spielen. Damit am Ende keiner weint.

Link:
www.rocker-hannover.de

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2010

 

 

20. Dezember 2010

Stagelive mit speziellem Metal-Mix

Hordac + Ungestüm Mittwoch im Rocker

Kurz vor dem Weihnachtsfest 2011 wird noch ein spezieller Metal-Mix in Hannover angerichtet. Das wird am kommenden Mittwoch, 22.Dezember im Rocker zur Reihe Stagelive passieren.

Nichts für Zartbesaitete und nichts für Leute, die zum Spaß haben und machen in den KellerMySpace_bei_der_Band_Ungestm gehen könnte man meinen, wenn man sich einen ersten und zweiten Eindruck von den beiden Bands verschafft, die übermorgen im Rocker in der Reuterstraße die Bühne entern werden.

Da wären zum einen Moni, Clemens, Phil und Tiffy von der Band Ungestüm aus Göttingen und Berlin. Diese Band ist ursprünglich als Alternative-Metal-Band angekündigt. Schaut man aber auf der MySpace-Seite der Vier vorbei, lernt man, dass sie ihrer Musik noch irgendwie „holländischen Pop“ beigeben. Inwieweit Ungestüm möglicherweise von Bands wie Pussycat oder der George Baker Selection beeinflusst sind oder ob „holländischer Pop“ eine Laune der neuen MySpace-Technik ist, darf man im Rocker bei kostenlosem Eintritt selbst herausfinden.

Ungestüm haben offenbar eine spezielle Meinung zu MySpace, die sie überaus dezidiert und kraftvoll auf ihrem Profil äußern. Näheres: Siehe Links unter diesem Text.

Kurzfristig ist nun auch die zweite Band des Abends bestätigt worden, die lange Zeit vakant war.die_Band_Hordac_aus_Bremen Neben Ungestüm, geben sich auch die Jungs der Bremer Death-Metal-Band Hordac die Ehre, im Rahmen von Stagelive im Rocker aufzutreten.

Felix (Schreihals), Timme (Stromgitarre), Marco (Stromgitarre), Chrisch (Bassgitarre) und Andy (Schlagbude) fassen sich in ihrer Bandinfo erstaunlich kurz und erfinden gleich einen weiteren neuen Stil, der sich „whoredcore“ nennt. Nun darf man selbst entschieden, wie man den Begriff liest: „who-red-core“ oder –und das scheint wahrscheinlicher- „whored core“. Eine Sache der Interpretation und Phantasie. Melodischer Death Metal skandinavischer Prägung steht noch in der Bio. Darunter können sich die meisten wohl eher etwas vorstellen.

In jedem Fall dürfte der Mittwochabend im Rocker laut, hart und spaßig werden. Los geht´s um 21.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/ungestuem
www.myspace.com/hordac

 

04. Dezember 2010

Rocker feiert 4 Tage 6.Geburtstag

Nächste Woche viele regionale Bands

2004 eröffnete mit dem Rocker in der Reuterstraße ein hannoverscher Rockclub, der seit dem stetig an Beliebtheit gewinnt und regelmäßig neue Gäste anlockt.

Der Club in Hannovers Steintorviertel, bietet neben seinem regulären Programm mitRay22_aus_Hannover unterschiedlicher Rockmusik, präsentiert von DJs immer wieder auch Live-Konzerte, deren gemeinsamer Nenner fast immer bodenständiger Rock ist, aber auch viele Newcomer wie etablierte Bands aus Hannover, der Region oder anderen Teilen Deutschlands auf die Bühne bringt, die das Thema Rock auch nuancieren.

Internationale Acts waren und sind auch relative regelmäßige Gäste im Rocker. Viele erinnern sich noch an Shows von etwa Lord Bishop aus den USA, BugGirl aus Australien oder The Knockouts aus Schweden.

Die Clubbetreiber Ingo und Thorsten setzen regelmäßig neue Veranstaltungsideen um. Jüngster Streich war die Etablierung der Newcomer-Live-Reihe Stagelive, die seit September jeden Mittwoch im Rocker stattfindet und mitunter außergewöhnliche Bands vor teilweise vollem Haus erlebt.

6-Jahre-Rocker: Konzerte und Parties ab MittwochMoon_Patrol
Traditionell im Dezember feiert der Rocker Geburtstag, so auch in diesem Jahr. In der kommenden Woche ist der Rocker ab 20.00, respektive 21.00 durchgehend von Mittwoch, 8.Dezember bis Samstag, 11.Dezember geöffnet, der Eintritt ist kostenlos, auch zu den zahlreichen Konzerte die in der Geburtstagswoche stattfinden.

Schon im Zeichen von 6-Jahre-Rocker steht das Stagelive-Doppelpack am kommenden Mittwoch 8.Dezember. Live dabei sind die Bands Ray-22 aus Hannover mit Rock und Pop und die aus Nordrhein-Westfalen stammende Alternative-Rock-Band Falling Creep. Einlass 21.00 Uhr.

Einen Tag darauf, am Donnerstag, 9.Dezember gibt es gleich ein Live-Dreierpack mit drei Acts,Der_Kleine_Fisch die in dieser Konstellation noch nie zusammen aufgetreten sind, alle aber schon ein paar Jahre aktiv sind und sich von unterschiedlichen Gelegenheiten gut kennen. Die musikalische Bandbreite reicht von melodischem, tanzbaren Pop-Rock, über Emo-Prog-Pop-Folk-Rock-Core bis hin zu sehr kräftigem und groovigem Alternative-/Groove Rock.

In Namen ausgedrückt sind das die Band Moon:Patrol aus dem Raum Braunschweig, der Akustik-Solo-Act Der Kleine Fisch aus Hannover und die Band Kamasutra Sixtynine aus Hameln.

Eine Live-Party mit nationalen und internationalen Hits verspricht die Band Soundcooks, die amSoundcooks Freitag, 10.Dezember im Rocker auftritt und ein mehrstündiges, stilistisch sehr abwechslungsreiches Programm auf die Bühne bringen dürfte. Die Soundcooks sind eine Coverband, die schon vor einigen Monaten ihre Visitenkarte im Rocker abgab.

Diese Bands interpretiert Songs von so unterschiedlichen Bands und Künstlern wie Santana, Eminem, Red Hot Chili Peppers, Linkin Park, Die Toten Hosen oder Green Day.

Jeweils im Anschluss an die Konzerte, geht es nahtlos weiter mit Rock vom Plattenteller, woKamasutra_Sixtynine_aus_Hameln erfahrungsgemäß bis zum Morgengrauen gefeiert wird. Zum Abschluss des 6-Jahre-Rocker-Jubiläumswoche gibt es am Samstag, 11.Dezember wieder Rock vom DJ-Platz oder wie es der offizielle Wortlaut der Medieninformation ausdrückt: „Ekstase zum Finale“.

Der Eintritt für alle Veranstaltungstage ist übrigens kostenlos.

Link zum Rocker:
www.rocker-hannover.de

 

19. November 2010

Dieses Mal besonders hohe Qualität

Cryptex + Spoonful waren im Rocker

„So eine Musik habe ich so um 1976 herum gehört, das wirkt auf mich wie Jethro Tull nur ohne Flöte“, sagt Ingo, seines Zeichens Inhaber vom Rocker, schmunzelnd und anerkennend zugleich.

Es ist schon deutlich nach Mitternacht, die aus Hannover und Salzgitter stammende BandCryptex_auch_im_Rahmen_von_Stagelive_im_Rocker Cryptex spielt zu diesem Zeitpunkt eine zeitweise schon fast atemberaubende Show. „Die Qualität ist heute besonders hoch“ findet Ingo und erntet viel Zustimmung im auch zur fortgeschrittenen Stunde noch gemütlich gefüllten Rocker.

Cryptex sind im Rahmen der Mittwochs-Reihe Stagelive, die sonst auch echten Nachwuchsbands Auftritts-und Präsentationsmöglichkeiten bietet, ein echtes Highlight, vielleicht sogar die aus künstlerischer und qualitativer Hinsicht beste Band die bis dato hier bei Stagelive auftrat.

Der Progressive-Folk-Rock der Band, der immer ein wenig klingt, als würden sich Jethro Tull (ohne Flöte), Meat Loaf in seiner „Bat Out Of Hell“-Phase und Genesis zu Zeiten „Foxtrott“ und „Nursery Cryme“ zu einer Kreativ-Session treffen, wird vom Publikum begeistert aufgenommen. Aber nicht nur die äußerst abwechslungsreiche, originelle, energiegeladene Musik abseits gängiger Formate kommt an, besonders in Sachen Bühnenpräsenz und Interaktion mit dem Publikum sind Cryptex derzeit ein wahrlich starker Live-Act.

Den Anfang hatten um 22.00 Uhr Spoonful aus Bennigsen und Springe gemacht, die mitSnger_Simon_Moskon_ruhig_am_Piano kompaktem, melodiösem und oft auch groovigem Rock für gute Unterhaltung sorgten. Spoonful schalteten auch gern mal einen Gang herunter, präsentierten Balladen und gut abgehangenen Laid-Back Rock US-amerikanischer Prägung. Cryptex und Spoonful, das war ein stimmiges, qualitativ hochwertiges Rock-Doppelpack, das –und dies ist hier besonders hervorzuheben- vor allem auch wegen des sehr gut gemischten Clubsounds richtig Spaß machte.

Weiter geht´s mit Stagelive in der kommenden Woche: Am Mittwoch, 24.November ist das hannoversche Hardcore-Flaggschiff Couchdivers und die Bremer Band Ebow zu Gast im Rocker.

 

17. November 2010

Rock, geradeaus und um die Ecke

Spoonful und Cryptex heute im Rocker

Szeneinsider und Stammgäste des Clubs haben es seit Anfang September verinnerlicht. JeweilsCryptex_hier_Snger_Bassist_und_Keyboarder_Simon_Moskon mittwochs heißt im Rocker in der Reuterstraße Bühne frei für Newcomerbands aus Hannover, der Region und teilweise von weiter her. Heute ist Mittwoch und der Rocker kündigt mit Cryptex und Spoonful zwei Rockbands an, die zwischen geradeaus und um die Ecke agieren.

Der dehnbare Begriffe Newcomer muss, was die Reihe Stagelive angeht, präzisiert werden. Newcomer meint nicht Anfänger-oder Nachwuchsbands, sondern Bands, die mitunter schon einige Zeit dabei sind, teilweise langjährige Live-Erfahrungen mitbringen und Perspektiven „nach mehr“ haben.

Diese Perspektive haben zweifelsohne die drei Musiker der aus dem Raum Salzgitter stammenden Progressive-Folk-Rockband Cryptex, die einen sehr eigenständigen Sound und originelles, spannendes und sehr variables Songwriting anbietet. Da darf es auch gern mal etwasSpoonful_spielen_heute_Abend_im_Rahmen_der_Reihe_Stagelive komplexer zugehen. Einige neue Fans dürfte die Band jüngst bei ihrem Gig auf dem The Big Flow 2010 im MusikZentrum gewonnen haben, wo sie die Bühne mit der legendären Fusion-Rock-Band Kraan teilte und wo mit Frames und Noetics noch weitere hochkarätige Acts aus Hannover dabei waren. Cryptex eröffneten den Abend mit einer zeitweise intensiven und mitreißenden Show und hatten im Anschluss am Merchandise-Stand gut zu tun.

Entsprechend gespannt darf man sein, was die Band um Simon Moskon, Ramón Fleig und Martin Linke, heute im Rocker anbieten wird.

Spoonful aus Bennigsen und Springe haben sich bei der Namensgebung ihrer Band von einem Song von Howlin Wolf inspirieren lassen. Im Jahr 2005 haben sich Spoonful gegründet und werden unter dem Motto „Straight Rock aus Hannover“ angekündigt. Das liest sich und riecht nach Riff-Rock der alten Flohcircus-Schule, der sich in einigen Strophen der Spoonful-Songs auch ankündigt. Wenn es aber in den Refrain geht, verlässt die Band des Öfteren die ausgetretenen Pfade des Gitarrenrock alter Schule und wartet mit poppigen, zeitweise ausgefeilten Melodien nebst mehrstimmigem Gesang auf.

Einlass heute Abend im Rocker ist ab 20.00 Uhr. Der Konzertbeginn ist für 21.00 Uhr vorgesehen. Der Eintritt zu Konzerten der Reihe Stagelive ist –wie immer- auch heute kostenlos.

Links:
www.myspace.com/cryptexmusic
www.myspace.com/spoonfulrockband
www.rocker-hannover.de

 

12. November 2010

Heißrocken für´s 10-Jährige

Ground Zero heute Abend im Rocker

Das Szenario ist bekannt. Wenn die hannoversche Straight-Rock-Combo Ground Zero im Rocker in der Reuterstraße aufschlägt, dann ist in Sachen Equipmentaufbau und Showpräsentation beiStraight_Hardrock_aus_Hannover allen Beteiligten Phantasie und Können gefragt.

Es wird meist richtig voll im Rocker bei Ground-Zero-Konzerten, sowohl auf als auch vor der Bühne. Dass der massive Getränktresen gern auch mal als Catwalk von den Musikern genutzt wird gehört ebenso zur Show der Hannoveraner.

Am heutigen Freitagabend, 12.November ist es wieder soweit. Ground Zero werden ab 22.00 Uhr das Publikum im Rocker mit einem Programm aus Eigenkompositionen und Cover-Versionen populärer Hardrock-Klassiker unterhalten und in Wochenendestimmung bringen.

Es sind meist nicht wenige, die sich vom Sound der Band gern mal die harte und nervenaufreibende Arbeitswoche aus den Knochen sägen und aus den Köpfen pusten lassen.

Ganz so häufig sind Ground Zero ja nicht live zu erleben, so dass der heutige Gig auch so etwasGround-Zero-Shouter_Caruso wie ein Heißrocken für das 10-jährige Bandjubiläum bedeuten kann, das im kommenden Jahr ansteht.

2011 heißt es:10 Jahre Ground Zero und das wollen die Jungs im Frühjahr bei einem speziellen Konzert ausgiebig feiern. Wo die große Hard´n´Heavy-Rocksause über die Bühne gehen ist derzeit noch nicht ganz sicher, allerdings arbeitet die Band schon an einem Termin im Mai 2011.

Der Eintritt für das heutige Konzert im Rocker ist übrigens kostenlos.

Weitere Infos:
www.myspace.com/groundzeroroxx
www.rocker-hannover.de

 

08. November 2010

Party-Stimmung im Rotlicht-Viertel

The 2930s spielten im Rocker

Wer an diesem Freitag um kurz vor 21 Uhr ins Rocker am Steintor pilgerte, um der Band TheThe_2930s_spielten_im_ROCKER 2930s seine Aufwartung zu machen, der wurde beim Betreten des Clubs von satten Klängen der mitgereisten Vorband The HotDocs empfangen. Die rockten den Steintor-Club bereits seit mehr als 20 Minuten und spielten ihren Support wie ein Headliner. Das hatte sich augenscheinlich schon im Vorfeld herumgesprochen, denn das Rocker war zu diesem Zeitpunkt mit ca. 30 bis 40 Gästen gut besucht.

Als dann die Vorband nach zwei geforderten Zugaben die Bühne zur Umbaupause verließ, hatteeuphorisches_Publikum das Rocker genau die richtige Betriebstemperatur für den eigentlichen Haupt-Act erreicht. The 2930s ließen sich diesen Platz auch keineswegs streitig machen und legten kurz nach 21.30 Uhr los.

Hatte sich mit der Support-Band der Rock im Kultclub breitgemacht, so gesellte sich nun der Roll gekonnt dazu: Das aus Berlin stammende Trio, dessen Bassmann kein Geringerer als Guss Brooks von The BossHoss ist, brachte die nun mehr 50 bis 60 Rock`n`Roll-Fans ordentlich ins Grooven, und die Band spielte einen durchweg exzelenten Auftritt.

Mehr Stimmung geht im Rocker kaum - dafür sorgte ab diesen Abend auch maßgeblich das euphorische Publikum.

Insgesamt war die Show wohl einer der besten Konzertabende dieses Jahres im Rocker. Das Konzept „Rock am Steintor“ funktioniert.

www.myspace.com/the2930s
www.myspace.com/therealhotdocs

03. November 2010

The BossHoss-Bassist kommt Freitag

The 2930s spielen Show im Rocker

Dieses Konzert gilt unter Kenner als Geheimtipp für Liebhaber von Rock´n´Roll undThe_BossHoss-Bassist_Guss_Brooks Rockabilly.Die Band The 2930s um The BossHoss-Bassist Guss Brooks ist am kommenden Freitag, 5.November live zu Gast im Rocker. Nach einer der letzten Hannover-Shows von The BossHoss suchten die Bandmitglieder den hannoverschen Rockclub in der Reuterstraße auf, um noch ein paar After-Show-Getränke zu nehmen, jetzt kommt Bassist Guss Brooks mit seinem Sideproject um ein Konzert zu spielen.

Unterstützt wird Brooks bei The 2930s von Sänger und Gitarrist The Josh und Drummer The Stig.
Aufgrund der großen und ausgedehnten Touraktivitäten von The BossHoss, gab es bislang selten die Möglichkeit The 2930s live zu sehen. Der Musikstil der Band wird als absolut partytauglich beurteilt, neben zahlreichen Eigenkompositionen finden sich auch ausgesuchte Songs von Bands wie Hot Boogie Chillun und The Sonics auf der Setlist, ein bisschen was von The BossHoss soll es aber auch zu hören geben.

the_hot_docsAls support am Freitag in Hannover sind The HotDocs angekündigt, die ihrerseits „gepflegten Punkrock“ bieten wollen.

Einlass am Freitag im Rocker ist ab 20.00 Uhr, der Konzertbeginn ist für 21.00 Uhr vorgesehen. Der Eintritt für die Shows von The HotDocs und The 2930s kostet 4,--Euro.

Weitere Infos:
www.myspace.com/the2930s 

 

26. Oktober 2010

Ausgezeichnete Musiker zu Stagelive

Magistarium+Bloodyrinha im Rocker

Das morgige Konzert der Reihe Stagelive im Rocker ist mehr als nur ein hannoverschesMagistarium Doppelpack wo sich eben mal zwei Bands die Bühne teilen. Bloodyrinha und Magistarium sind für den morgigen Mittwoch im Rocker angesagt und gerade was die Power-Metalband Magistarium angeht ist das eine Beziehung mit einer kleinen erfolgreichen Vorgeschichte.

Nicht nur, dass die Jungs von Magistarium schon seit langem zu den Stammgästen des Clubs im Steintorviertel zählen, wie Thorsten vom Rocker erklärt, man schrieb den 7.Februar 2009 als dort Magistarium-Musiker Michael Pensin, in der hannoverschen Szene als technisch äußerst versierte Gitarristen-Größe bekannt, den Wettbewerb „Marshall Guitar Master“ im Rocker gewann.

Überhaupt werden den Mitgliedern von Magistarium besondere Fähigkeiten und Talente attestiert. Wohl zu recht, denn auch Sänger Oleg Rudych konnte sich im letzten Jahr über eine Auszeichnung freuen. Im Dezember letzten Jahres landete Oleg beim internationalen Sängercontest in der Ukraine in der Endabrechnung auf Platz 1.

Bevor Magistarium am 6.November im MusikZentrum DAS Metal, Alter! Festival 2010 eröffnen werden (weitere Acts: Punish My Heaven, Bloodwork, Cripper und Athorn – d.Red.) steht also am morgigen Mittwoch die Stagelive-Show im Rocker an. Die zweite Band morgen Abend ist Bloodyrinha, eine noch relativ neue aber sehr aktive wie engagierte Newcommerband die in Sachen Metal-Flavoured Punk-Rock unterwegs ist.

Der Eintritt zu Stagelive ist –wie immer kostenfrei- Einlass morgen im Rocker ist ab 20.00 Uhr. Der Konzertbeginn ist für 21.00 Uhr geplant.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/bloodyrinha
www.myspace.com/magistarium

08. Oktober 2010

Stagelive im Rocker beliebter Treff

Mittwoch gab´s viel Hardcore + Metal

Die Anfang September im Rocker gestartete Mitwochs-Konzertreihe „Stagelive“ ist weiterhin ein beliebter Treffpunkt hiesiger Newcomerbands, deren Fans und Szenegängern. Auch Musiker von Bands, die am jeweiligen Stagelive-Abend nicht auftreten, lassen sich immer mal wieder mittwochs im Rocker blicken.

Vorgestern stand Stagelive ganz im Zeichen von Hardcore und Metal. Aus Celle waren Discord angereist um ein dick gebohrtes Brett abzuliefern, wie man es von der Band mittlerweileSpielten_letzten_Mittwoch_bei_der_sehr_erfolgreichen_Live-Reihe_Stagelive_im_Rocker_Discord_aus_Celle gewohnt ist und wie es in ähnlicher Form auch in Kürze zu erwarten ist, wenn Discord am 23.Oktober mit Fäulnis und Eisregen die Bühne des MusikZentrums teilen. Im Anschluss schlugen auch Betray Your Thoughts, eine noch ganz frische Band aus Hannover, in die Metal-und Hardcore-Kerbe, spielten ihr Konzert in einem sehr ordentlich gefüllten Club.

Stagelive, das auch gedacht ist, neuen Bands Auftrittsmöglichkeiten zu bieten um verstärkt Live-Erfahrung zu sammeln ist dann eben auch eine Reihe, wo man auch wirklich neue Bands aus der lokalen und regionalen Szene kennen lernen und in Augen-und Ohrenschein nehmen kann, eben wie am letzten Mittwoch Betray Your Thoughts.

Die nächsten Stagelive-Shows mit jeweils zwei Bands pro Abend steigen am 13., 20. und 27.Oktober. Der Eintritt ist für diese Konzerte immer kostenlos.

Darüber hinaus hat man Rocker schon mit der Feinorganisation für den sechsten Geburtstag des Clubs in der Reuterstraße begonnen. Traditionell feiert man in der zweiten Dezemberwoche mit viel Livemusik in Kombination mit der Rockdisco. Termine: Mittwoch, 8.Dezember, Donnerstag, 9.Dezember, Freitag, 10.Dezember und Samstag, 11.Dezember.

Der Mittwoch bleibt auch in der Geburtstagswoche der traditionelle Abend für Stagelive, am Donnerstag und Freitag werden ebenfalls verschiedene Live-Acts auftreten, am Samstag steht Rockdisco –ohne Konzert- auf dem Programm. Während der Geburtstagswoche sollen unter anderem Soundcooks, Moon:Patrol, Kamasutry Sixtynine und Der Kleine Fisch auftreten.

Weitere Infos:
www.rocker-hannover.de

 

 

04. Oktober 2010

Klänge aus der Schattenwelt

Ragnaröek spektakulär im Rocker

Wer in den letzten Tagen die Debatte um die Türsteher im Steintorviertel verfolgt hat, hätte sich doch sehr gewundert, wenn er am letzten Freitag vor dem Rocker aufgetaucht wäre. LeichtRagnarek hätte man den Eindruck gewinnen können, dass ein Drachenboot am Leineufer festgemacht hat und nun waschechte Nordmänner die Sicherheit vor dem Rocker übernommen hätten.

Dem war selbstverständlich nicht so, denn es handelte sich um die mittelalterliche Anhängerschaft der Band Ragnaröek. Kurz nach 22 Uhr bestiegen die Mannen der Kultband die Bühne im Rocker und legten erstmal Feuer, und das nicht nur im übertragenen Sinne.

Elfengleiche, in Schwarz gekleidete, feuerspuckende Mädchen begleiteten die Band bei ihremerneut_mit_zeitweiligem_Feuerspektakel_auf Auftakt und im weiteren Verlauf. All das war ganz im Sinne der Fans, die sich neugierig zum zweiten Gastspiel von Ragnaröek im Rock-Club eingefunden hatten.

Rund 50 Gäste lauschten den Klängen aus der Schattenwelt und bestaunten das gaukelhafte Treiben auf der Bühne, welches sich im Laufe des Konzertes von der Bühne auf den Tresen verlagerte.

Wer die Konzerte im Rocker regelmäßiger besucht dem ist bekannt, dass die Macher ThorstenRagnarek_in_Hannover und Ingo, ein und gutes und glückliches Händchen bei der Auswahl ihrer Bands haben.

Mit dem Spektakel von Ragnaröek ist ihnen ein weiteres Mal ein herausragender Akt ins Clubhaus gereist und hat eine klare Spur hinterlassen.

Fotos und Bericht: Oliver Kurtz

 

01. Oktober 2010

Mittelalter-Rock mit Feuerzauber

Ragnaröek heute Abend im Rocker

Wenn´s ähnlich wird wie im April 2009, dann dürfte das Konzert der Band Ragnaröek heute Abend im Rocker Hannover zu einem absoluten Highlight des Clubs in der diesjährigenSo_sah_das_im_April_2009_aus Herbstsaison geraten.

„Wir sind eure Diener der Ohren“, grollte Charon der Fährmann den Besuchern des Rocker beim bis dato letzten Auftritt in Hannover zu.

Mit Schwert, Amboss, Fackeln, tösenden Sackpfeifen, stampfenden Rhythmen und schnittigen Rock-Metal-Riffs sorgten Ragnaröek für ein beeindruckendes Mittelalter-Rock-Spektakel. Wer es sonst mit Bands wie In Extremo, Subway To Sally oder artverwandten Bands hält, dürfte auch von Ragnaröek begeistert sein.

Dass die Umsetzung der phantasievollen Show mit weiteren Protagonisten wie Franzi derErneut_im_Rocker Elfengleichen oder Bernd dem Schmied auch im von den räumlichen Verhältnissen relativ kleinen Club gut funktionierte und das Gesamt-Showkonzept der Band überzeugte, überraschte vor anderthalb Jahren viele Anwesende besonders positiv.

Der Rocker öffnet am heutigen Freitagabend um 20.00 Uhr, Ragnaröek werden gegen 22.00 Uhr auf der Bühne erwartet. Karten sind für 10 Euro an der Abendkasse erhältlich.

Rechtzeitiges Erscheinen dürfte ratsam sein um sich gute Plätze in Bühnennähe zu sichern.

Links:
www.ragnaroeek.de
www.rocker-hannover.de

 

 

20. September 2010

Original und Fälschung

Aces High covern Motörhead im Rocker

Wer sich an diesem Freitag Abend auf den Weg zum Rocker machte, der hatte nicht den Eindruck, dass es sich um einen spätsommerlichen Tag im September handeln würde, so sehr zog der kalte Wind durch die Klamotten. Eigentlich genau das richtige Wetter um einem feurigen Rock´n´Roll-Abend mit vollem Hexenkessel beizuwohnen.

Bis 22.20 Uhr hatten sich ca. 25 Gäste zu dieser guten Entscheidung durchgerungen und sich imAces_High Rocker eingefunden. Aces High, die besondere Motörhead-Coverband, stand auf dem Spielplan. Vom allgemeinen Wetter unbeeindruckt, ließ die Band vom ersten Akkord keine Zweifel offen, dass sie es jedem einzelnen Gast feurig besorgen würden. Brachialer Sound, hohe Spielfreude und sympathische Coolness strahlte den Fans entgegen.

Nicht nur musikalisch, sondern auch in Sachen Outfit, standen die Jungs von Aces High, dem Original kaum hinterher. Ganz im Gegenteil. Unter den Insidern machte schon vor Konzertbeginn die Legende die Runde, dass, wenn Motörheadfrontmann Lemmi einen schlechten Tag hat, Aces High unbedingt die richtige Alternative wären. DiesDie_Motrhead_Coverband stellte die Band auch selbstbewußt eineinhalb Stunden lang unter Beweis. Einmal quer durch die Albumgeschichte der Originalband. Anders gesagt, ein Motörhead-Highlight jagte das andere.

Während des letzten Viertels des Konzertes hatte sich der Rock-Club schließlich soweit gefüllt, dass um die vierzig Gäste dem druckvollen Treiben lauschten und alle Anwesenden einen gelungenen Start ins Wochenende mitnehmen konnten.

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, oder doch einfach auf die Originale steht: Motörhead sind am 1.12. wieder einmal live in der AWD-Hall zu erleben. Karten gibt es bei allen Vorverkaufsstellen und direkt bei Hannover Concerts.

www.aces-high.de
www.imotorhead.com
www.hannoverconcerts.de

 

14. September 2010

Motörhead-Tribute live im Rocker

Aces High kommen am Freitag

Die Musik der Band Motörhead stößt im Allgemeinen bei Rockfans fast jeglicher Couleur auf große Resonanz. Songs wie „Ace Of Spades“, „Overkill“, „Bomber“, „Iron Fist“, „Killed By Death“ und wie sie alle heißen, sind längst absolute Klassiker der härteren Rockschiene.

Für den kommenden Freitag, 17.September wird eine der führenden, wenn nicht die führendeDie_Tribute-Band_Aces_High_verspricht_fr_kommenden_Freitag_im_Rocker_eine_grandiose_Motrhead-Covershow Motörhead-Tribute-Band Aces High zu einer Show im Rocker erwartet. Eine „grandiose Motörhead-Covershow“ wird für Hannovers Rock-Club in der Reuterstraße angekündigt.
Aces High, die sich aus BK an der Gitarre, Dr.Overkill am Schlagzeug und Bassist/Sänger Dr.Ape zusammensetzen tun es ganz ihren musikalischen Vorbilder gleich, wenn sie ansagen: „We Are Aces Hight, we play Rock´n´ Roll“.

Die Setlist von Aces High ist gemischt. Neben den für Fans „Must Have“- Motörhead-Klassikern aus den Siebzigern und Achtzigern, hat das Trio auch Songs neueren Datums im Programm. Das geht bis zu Tracks aus den Album „Motörizer“ aus dem Jahr 2008.

Es ist am kommenden Freitag mit großem Zuspruch für die Show zu rechnen, so dass rechtzeitiges Erscheinen im Rocker ratsam sein sollte. Die Türen des Clubs öffnen um 20.00 Uhr, der Showstart ist für 22.00 Uhr angesetzt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro.

Convince_The_Beast_To_Rock_hier_bei_einem_Konzert_im_Sommer_2009_in_Hannover_sind_die_zweite_Band_des_Stagelive-Konzertes_am_22.September_im_RockerBereits am morgigen Mittwoch, 15.September findet das nächste Konzert der Reihe Stagelive im Rocker statt. Dieses Mal mit den hannoverschen Bands At The Sunset und Inhale Blaze. Für die Stagelive-Show in der Woche drauf, am 22.September, ist jetzt auch die zweite Band bestätigt. Neben The Average Engines aus Hamburg spielt die bekannte hannoversche Indie-Rockb-Band Convince The Beast To Rock. Der Eintritt für die Stagelive-Konzerte ist –wie immer- kostenlos.

Was sonst im Rocker und in anderen Clubs Hannover läuft, findet ihr bei uns im Veranstaltungskalender: Bitte hier klicken

Weitere Infos zur Show am Freitag:
www.rocker-hannover.de
www.aces-high.de

 

 

 

19. Juli 2010

Heiße Nacht – Kaltschnäuziger Rock

BugGiRL begeisterte erneut im Rocker

Ein Freitagabend im Hochsommer 2010 an dem sich in Hannover nur die ganz Hartgesottenen in geschlossenen Räumen aufhalten. Es muss schon was ganz Besonderes passieren, das an diesem Abend in der hiesigen Clubszene die Menschen motiviert, ihren Platz unter freiem Himmel –woEntfachten_im_Rocker_echtes_RocknRoll_Feuer_Das_Duo_BugGiRL_aus_Australien auch immer- zu verlassen.

Im immer gern und wohl zurecht als „klein und fein“ beschriebenen Rocker tummelt sich das Publikum im fast mittleren zweistelligen Bereich um die Show der australischen Band BugGiRL zu sehen und zu hören. Um 22.45 Uhr heißt es für Gitarristin und Sängerin Amber und Drummer Clinno rauf auf die Bühne zum ersten Set.

Musikalisch agieren BugGiRL erdig, geradlinig und zuverlässig. Hardrock der Spielart AC/DC und Rose Tattoo amtlich abgeliefert. Das Duo entfacht echtes Rock´n´Roll Feuer, viel mehr braucht man nicht zu sagen. Die beiden wissen, was sie tun und tun das gut, die Stimmung unter den erschienenen Fans ist sehr gut bis ausgelassen. BugGiRL servieren in dieser heißen Sommernacht kaltschnäuzigen Rock.

Es sind heute viele Stammgäste des Rocker, die das Konzert verfolgen. Nach gut einer halben Stunde ist Setpause und mit dem fortschreitenden Einbruch der Nacht erscheinen immer mehr Menschen vor dem Club in der Reuterstraße. Und die freuen sich dann, dass sie noch in den Genuss einer starken zweiten Halbzeit von mit BugGiRL kommen.

Aufgez.+Foto:Oliver Kurtz

Copyright:
Die Texte und die Fotos in diesem Artikel sind urheberrechtlich geschützt.

 

14. Juli 2010

Absolut verrücktes Rock´n´Roll-Duo

BugGiRL am Freitag live im Rocker

Wer im Oktober letzten Jahres im Rocker dabei war, wird sich wohl noch gut an das leicht verrückt-sympathische Duo BugGiRL aus Australien erinnern, wie sie ihren erdigen undBugGiRL_rocken_auch_als_Duo_mit_Nachdruck._Am_kommenden_Freitag_sind_Drummer_Clinno hochenergetischen Rock´n´ Roll der Farbmischung AC/DC trifft Rose Tattoo in den Club im Steintorviertel pressten.

Die Nähe zu den großen Namen ist nicht zufällig. Für Album-Produktionen von BugGiRL zeichnet Mark Opitz verantwortlich, der sowohl für AC/DC als auch Rose Tattoo an den Reglern saß und auch am Erfolgskonzept von BugGiRL einen entsprechenden Anteil hat.

Amber an Gitarre und Gesang und Clinno am Schlagzeug haben es letztes Jahr auch in dieser minimalistisch anmutenden Besetzung locker geschafft, das Publikum im Rocker zu begeistern und mit ihrer vitalen Show zu unterhalten.

Am kommenden Freitag, 16.Juli machen BugGiRL erneut in der Reuterstraße in Hannover Halt. Ob sie auch wieder mit ihrem kleinen, mit zahlreichen Gebrauchsspuren versehenen Rock´n´Roll-Bus mit belgischem Kennzeichen, der den beiden auf der letztjährigen Europatour gleichzeitig als Wohn-und Schlafstätte diente vor dem Rocker parken, kann heute wederund_Sngerin_Gitarristin_Amber_wieder_live_zu_Gast_im_Rocker bestätigt noch dementiert werden.

Dass Amber und Clinno sich am Freitag auf ähnliche Weise an die Instrumente begeben und ins Zeug legen wie im Oktober, darf nicht ernsthaft bezweifelt werden.

Die Show von BugGiRL wird am Freitag voraussichtlich gegen 22 Uhr beginnen. Wer dabei sein will, zahlt 8 Euro an der Abendkasse vor Ort im Rocker.

Links zum Thema:
www.myspace.com/thebuggers
www.rocker-hannover.de

Fotos: Brigitte Haug (Rs.de-Archiv 10/09

Copyright:
Die Texte und die Fotos in diesem Artikel sind urheberrechtlich geschützt.

 

15. Juni 2010

Gigs für Acts aus Hannover + Region

Stagelive im Rocker

Die Bewerbungsphase läuft und noch werden Bewerbungen von an Auftritten interessierter Bands aus Hannover und Region angenommen…

Einen guten Zulauf erhielt bereits in den ersten Tagen „Stagelive“, die neue Konzertreihe, die So_kann_das_aussehen_wenn_eine_Band_im_Rocker_auftrittab September wöchentlich, jeweils Mittwochabend, im Rocker in der Reuterstraße stattfinden wird. Ein bis zwei Bands, die stilistisch im Rockbereich, sollen auftreten (Wir berichteten mit unserer Ausgabe vom 10.Juni). Dieses Angebot ist aber nicht strikt auf Hannover und Region begrenzt.

Kurzbewerbungen mit Terminvorschlag und Link zur MySpace-Seite gehen direkt per E-Mail an den Club.

Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Fotos: Oliver Kurtz (Rs.de-Archiv)


10. Juni 2010

Soundcooks und neue Live-Reihe

Rocker plant wöchentliche Konzerte

Schon mit unserer Ausgabe vom 8.Juni haben wir im Artikel „Regionale Bands, jung und günstigDer_Rocker_ist_ein_relativ_kleiner_Club – 1.Youthful Rock am 23.Juni im BCH“, die derzeit recht zahlreichen Initiativen und Veranstaltungen genannt, die es jungen Bands aus Hannover und der Region ermöglicht, auch abseits von meist relative namhaft besetzten Festivals, Bandwettbewerben und institutionell geförderten Projekten, verstärkt live aufzutreten, Spaß zu haben und Auftrittserfahrungen zu sammeln.

Eine weitere, durchaus recht attraktiv erscheinende Aktion im Bereich „Newcomer“ plant der Rocker, Hannovers Rockclub in der Reuterstraße im Steintorviertel zum Spätsommer / Frühherbst. Im September wird „Stagelive“, die neue Live-Reihe für Newcomer, starten. Jedenwie_beispielsweise_hier_bei_einem_Auftritt_der_Couchdivers Mittwoch sollen dann ein bis zwei Bands aus Hannover, der Region, aber auch darüber hinaus bei kostenlosem Eintritt auftreten. Auch Einzelkünstler oder Duos können spielen. Voraussetzung: Man agiert stilistisch im Bereich Rock.

Interessierte Bands und Musiker, die im Rahmen von „Stagelive“ ab September im Rocker spielen möchten können, sich mit einem Terminvorschlag unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bewerben.

Die nächste reguläre Live-Show im Rocker ist für den morgigen Freitag, 11.Juni terminiert, möglicherweise für interessierte Bands und Musiker, die den Rocker bislang noch nicht kannten, eine passende Gelegenheit, sich den Club unter Live-Bedingungen einmal anzuschauen.

Die Soundcooks werden morgen Abend eine sehr bunte Mischung von Rock-und PopklassikernAbwechslung_im_XXL-Format auftischen, bewegen sich aber auch in Gefilden wie Funk, Soul und HipHop. Soundcooks gelten als erstklassige und sehr vielseitige Coverband. Auf ihrer Setlist finden sich Titel von Acts wie Billy Idol, Blur, Cake, Die Ärzte, Die Toten Hosen, Eminem, Jet, Placebo, Jan Delay, Red Hot Chili Peppers, Revolverheld, Santana, Violent Femmes und –man höre und staune – sogar Tokio Hotel.

Eine solche musikalische Bandbreite findet man selbst bei mit allen Wassern gewaschenen Cover-Bands äußerst selten bis gar nicht. Der Rocker öffnet am morgigen Freitag um 20.00 Uhr. Der Eintritt für das Konzert der Soundcooks kostet 5 Euro.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.soundcooks.de

Fotos: Rs.de-Archiv + Pressefreigabe

Copyright:
Die Texte und die Fotos in diesem Artikel sind urheberrechtlich geschützt.

 

31. Mai 2010

Dieses Mal mit Realdramatik

Machine! höllenlaut im Rocker

Und wieder war es eines dieser „Rocker-Highlights“, das Konzert der Band Machine! amTeuflisch_gut vergangenen Freitagabend. Machine! gingen um 22.00 Uhr ans Werk, sprich auf die Bühne und exakt um 22.04 Uhr knallte es in höllischer Lautstärke durch den Club. Absolut passend für den Kultladen im Steintorviertel.

Wie üblich für Bands des Kalibers Machine! gaben die Musiker kräftig Gas, anderthalb Stunden jagte ein Cover-Song den anderen. Eine Hand voll AC/DC-Klassiker, Songs von Thin Lizzy, Motörhead und vielen weiteren artverwandten Bands.

Machine! verstehen ihr Handwerk und zeigten das auch am Freitagabend in Hannover. Alles sehrund_seine_Jungs_von_Machine_beim_Konzert_im_Rocker gut gespielt, vom Anfang bis zum Ende. Zum Abschluss gab es eine wunderbare Version von Tina Turners „Nutbush City Limits“. Nicht nur einmal verwies Frontmann Jan Klewitz auf die behauptete Tatsache, "Der nächste Song wurde extra von uns für eine bekannte Band aus Australien komponiert". Dies kam von Seiten des Sängers auf verschmitzte und sympathische Art.

Möglicherweise verursacht durch die starken Vibrationen, rauchten auf halber Strecke zwei Scheinwerfer ab. Die helfenden Hände, welche die dahingeschmolzenen Farbscheiben von den Spots entfernten, mussten mit Eiswürfeln heruntergekühlt werden. Also auch gleich noch ein passender Augenblick Realdramatik, wie es dem Rocker besonders gut steht.

Leider waren zu diesem Konzert recht wenige Gäste im Club, viele ließen sich diesen Rock'n Roll-Abend entgehen. Leute, die vom Überriss des Bombastes, eines AC/DC-Konzertes für 80,- € enttäuscht wurden, hätten an diesem Abend mit der Show von Machine! im Rocker sicherlich größeren Spaß gefunden.

Fotos + Bericht: Oliver Kurtz

 

 

27. Mai 2010

Nach AC/DC geht es rockig weiter

Machine! morgen live im Rocker

Gitarrenwände, Groove, Powerrock – wer in Hannover darauf steht, muss nach dem AC/DC-Konzert am Dienstag nicht lange auf ähnlichen Nachschub für die Ohren warten.

Am morgigen Freitag wird die Band Machine! im Rocker in der Reuterstraße auftreten und imMorgen_Abend_live_im_Rockclub_Rocker__Die_Band_Machine Rockclub im Steintorviertel herrscht bekanntlich geballte Kompetenz gerade auch, was den so oft angeführten „gut abgehangenen Rock“ der Siebziger angeht und verfügt über ein gewisses Händchen was das Buchen von Bands betrifft, die bodenständig, saft-und kraftvoll unterwegs sind.

Machine! spielen kraftvollen Rock in der Tradition von Bands der 70er Jahre. Thin Lizzy oder auch AC/DC werden von den Machine!-Musikern sehr geschätzt. Die Band spielt live größtenteils ein Repertoire mit eigenen Stücken, streut aber auch immer mal wieder Cover wie „Whole Lotta Rosie“ oder „The Boys Are Back In Town“ bei. Sänger und Frontmann Jan Klewitz wird in der Abteilung „Rockröhre“ geführt, insgesamt stellen sich Machine! wie folgt der Herausforderung Live-Konzert: „Power lässt die Band auf jeder Bühne spüren – Clubbühne oder großes Festival machen da keinen Unterschied – Die Vier lassen´s überall krachen“, heißt es in der offiziellen Ankündigung.

Der Rocker öffnet am morgigen Freitagabend um 20.00 Uhr. Nach der Show von Machine! wird wie üblich bis in den frühen Samstagmorgen zu kernigem Rock gesteuert vom DJ-Platz gefeiert.

Weitere Infos:
www.machine-rock.de
www.rocker-hannover.de

Foto: Pressefreigabe

 

20. Mai 2010

Sportliche Rocker auf dem Maschsee

Drachenboot und After-Paddel-Party

Am bevorstehenden Pfingstwochenende steigt auf dem hannoverschen Maschsee wieder das traditionelle Drachenbootrennen, zu dem verschiedene hiesige Firmen, Initiativen und Wave_RockerInstitutionen Teams entsenden werden.

Auch der hannoversche Rockclub Rocker wird nach seiner im letzten Jahr doch recht erfolgreichen Teilnahme wieder am Start sein. Für das Drachenbootrennen 2010 am Samstag, 22.Mai und Pfingstsonntag, 23.Mai rechnet ich das Rocker-Team, das unter dem Motto „Wave Rocker“ an die Ruder gehen wird sogar Siegchancen aus.

Derzeit befindet man sich in intensiven Trainingvorbereitungen und das nicht nur am Tresen in der Reuterstraße, wie jetzt womöglich einige schlussfolgern dürften. Auch mit Rudern und Boot wird sich vertraut gemacht. Das „Wave Rocker“-Team setzt sich aus Mitarbeitern und Gästen des Clubs zusammen, darunter soll sich auch der ein oder andere Musiker aus der hannoverschen Szene befinden.

Der „Wave Rocker“ ist zunächst für die Vorläufe am Samstag, 22.Mai eingeteilt und wird –so der Zeitplan – um 9.16 Uhr früh im Rennen 03 auf Bahn 5 antreten. Weitere Rennen ergeben sich aus den Platzierungen bei den Vorläufen.

Im Anschluss an die Drachenbootrennen am Sonntag, 23.Mai rücken Ruder-Team und Freunde in ihren Club im Steintorviertel ein um im Rahmen der speziell angesetzten „After-Paddel-Party“ in gelöster Runde Resümée zu ziehen, Erfolg oder Misserfolg zu begießen und kräftig zu Rockmusik zu feiern. Auf den Monitoren im Rocker sollen dann schon gleich am Sonntagabend erste Foto-Galerien von den Rennen präsentiert werden.

Link zum Drachenbootrennen:
www.hannover-dragonboatraces.de

Link zum Rocker:
www.rocker-hannover.de

Foto: Rocker - Pressefreigabe

 

15. Mai 2010

K.O. im Rocker

The Knockouts im Steintor-Club

Ein Rockabilly-Konzert ist ja generell eine sehr männliche Veranstaltung. Nietengurte, Karottenhosen, Piercings und Tattoos und dazu ein Pfund Butter ins Haar geschmiert, das lässt1 nicht jede Frau mit sich machen. Ein Rockabilly-Konzert im Rocker am Steintor ist dann wahrscheinlich männlich hoch 2. Potenziert mit der Tatsache, dass dieses an „Vaddi ihm sein Tag“ stattfindet, sorgt das zusätzlich für Haare auf der Brust.

Als ich meinen Weg vorbei an besoffenen Bollerwagen-Bözeln endlich in´s Rocker geschafft habe erwartet mich in der Tat eine testosteronschwangere Luft. Die wenigen anwesenden Damen sind auf den ersten Blick auch nicht unbedingt als solche zu erkennen und so wird schnell klar: Dieses Konzert ist Männersache!

“We are the Knockouts from fucking Stockholm in Sweden” begrüßt Sänger und Gitarrist Johan Frandsen die zahlreichen Anwesenden stilsicher und tritt sofort auf´s Gaspedal. Die Schweden präsentieren ihr neues Album „Among The Vultures“, streuen aber auch einige alte Stücke und Coverversionen ein, die Meute quittiert´s mit Applaus und gegrunzten „Yeahs!“ nach jeden Stück. Bassist Ken Stone2 zupft einen elektrisch verstärkten Kontrabass und ist damit sowieso immer wieder ein Blickfang, Drummer Ted Jergelind spielt - nur auf Bassdrum, Snare und Ride Becken reduziert - das komplette Konzert im Stehen. Die besorgten Zwischenfragen von Frontmann Johan zum Befinden der einzelnen Bandmitglieder werden so stets mit „I´m still standing“ beantwortet.

The Knockouts legen eine unterhaltsame Show hin und überzeugen mit einem explosiven Auftritt die „fucking Krauts“. Die Enge des Rockers harmoniert mit der Musik der Schweden irgendwie gut. Man steht quasi direkt in der Band und bekommt alles hautnah mit. Der Bassist muss ab und zu mal sein überdimensionales Instrument zur Seite schieben wenn jemand aufs Damenklo will (ja, es sind mittlerweile auch Damen da!) und wenn der bis auf die Po-Ritze tätowierte Sänger mal zuviel Kraft in die Vocals legt landet die Spucke direkt im eigenen Gesicht. That´s Rock´n3 Roll Man! Die Lautstärke ist teilweise an der Grenze, meine Ohren geben eigentlich schon nach der ersten Runde die Löffel ab, insgesamt funktioniert aber alles irgendwie.

Mit „Queen Of The Underground“ und „Ever Been Hurt“ bricht man auch mal aus dem urtypischen Rockabilly-Schema aus. Nebenbei darf auch mal ein Witz über die Nazi-Vergangenheit Deutschlands sein, hier hat jeder Spaß und versteht ihn auch. Cheap Tricks „I Want You To Want Me“ sorgt für Mitsingchöre und zum Abschluss gibt´s den „Blitzkrieg Bop“ der Ramones. Das gibt sicherlich nicht den Pokal für Innovativität, macht aber Laune und genau darum geht es heute Abend.

Um kurz vor 12 ist dann Schluss mit Party, zumindest für mich. Im Gegensatz zu vielen Anwesenden kann ich nämlich morgen früh nicht meinen Rausch auspoofen, sondern muss einen Konzertbericht schreiben. Leider verpasse ich durch meine zeitige Abreise noch eine interessante Anekdote, denn angeblich weilte DSDS- Gewinner von einst, Thomas Godoj später noch unter dem Publikum des Rocker um sich nach seinem Hannover-Konzert hier noch ein bisschen die Lichter auszuschießen. Naja, man kann nicht alles haben. Ich hatte auf jeden Fall einen unterhaltsamen Abend mit einer gutgelaunten schwedischen Pomaden-Kapelle.

www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/theknockoutspunx

Bericht und Fotos: Jan Hagerodt

 

12. April 2010

Wieder mal ein gutes Händchen

Zwei Bands sorgten für Spaß im Rocker

Wer diesem Konzertabend im Rocker mit ein wenig Skepsis entgegensah, erlebte am Ende eine positive Überraschung, denn es hätte auch anders kommen können.

Mit Headz Up King aus Rostock und dem support-Act Oscar aus dem östlichen Niedersachsen waren zwei Rockbands angekündigt, die in Hannover wohl nur sehr eingefleischten Insidern einHeadz_Up_King_aus_Rostock_spielten_im_Rocker_bei_gutem_Sound_ein_exzellentes_Konzert Begriff, wenn überhaupt namentlich bekannt waren. Im April, einem Monat mit erfahrungsgemäß sehr großzügigem Angebot an Club-Konzerten, ersten Freiluftveranstaltungen, wie dem Frühlingsfest und zuweilen wärmeren Außentemperaturen, können Ansetzungen wie diese zu äußerst intimen Zusammentreffen von Musikern, Veranstaltern und Besuchern geraten.

Während im GIG-Saal zur gleichen Zeit drei regionale Bands vor zahlenmäßig zeitweise sensationell schwacher Kulisse musizierten, war der Rocker ab kurz nach 21 Uhr dauerhaft ordentlich gefüllt. Auch ein verhältnismäßig kleiner Eintrittspreis von 6 Euro war hier nicht hinderlich. Das Publikum ist im Rocker augenscheinlich bereit, zu zahlen, wenn es eine qualitativ ansprechende Leistung der auftretenden Bands geboten bekommt.

In diesem Zusammenhang hatte das Team vom Rocker augenscheinlich mal wieder ein gutes Händchen bei der Bandauswahl gehabt. „Schärfer als dein Buttermesser“ liest sich ein Slogan auf dem MySpace-Profil der Rockband Oscar. Die Band um Sängerin Ayleen enterte gegen 22 Uhr dieOscar_machten_als_support_einen_guten_Job Bühne und lieferte über rund 45 Minuten eine solide und ansprechende Show. Ein guter Job als support. Nach der 20-minütigen Umbaupause ging es dann richtig los. Headz Up King hatten „High Voltage“-Rock versprochen und damit nicht übertrieben. Die Rostocker spielten wuchtigen und äußerst präzisen Rock härterer Gangart. Einflüsse aus Speedrock, Blues und Stoner waren hörbar, insgesamt gaben Headz Up King ein exzellentes Konzert bei gutem Sound.

Wer schon am frühen Abend im Rocker weilte, für den hatte sich das Warten wohl gelohnt, denn es war ein Abend, der hier einmal mehr Spaß gemacht hat.

Aufgez.+Fotos: Oliver Kurtz

 

07. April 2010

Headz Up King + Oscar live im Rocker

 

Schmidt´s Katze ohne Hemmungen

Ein Rock´n´Roll-Vergnügen, kann besonders live manchmal recht unkompliziert sein, besonders dann wenn Bands auf der Bühne stehen, die ihre Musik hemmungslos, geradlinig ohne Schnörkel, aber mit vehementem Einsatz ihrer Stromgitarren präsentieren.

Ein solches Rock´n´Roll Vergnügen bahnt sich für den kommenden Freitag, 9.April mal wieder in Hannovers inzwischen wohl führendem, konsequent auf die Kombination Rock-Parties mit Live-Rock-Shows setzenden Club, dem Rocker in der Reuterstraße, an.

Aus der Hansestadt Rostock rückt die Formation Headz Up King an, die ihr im letzten JahrFreitag_live_im_Rocker__Headz_Up_King erschienenes Debütalbum „All In“ nun auch in Hannover vorstellen werden. Für „All In“ erhielten Headz Up King einige Resonanzen von bekannten (Online-)Magazinen, wie sleaze-metal.de, ox-fanzine.de oder metal.de. Ihre musikalischen Einflüsse und Inspirationen schöpfen die vier Musiker aus Skandinavienrock, Hardrock, Speedrock, Blues, Stoner oder Rockabilly. Nach eigener Einschätzung klingen Headz Up King wie die berühmte und oft genannte Katze einer gewissen Familie Schmidt, der man zudem nachsagt, dass sie (gemeint ist die Katze –d.Red.) ordentlich abgehe.

Als support dabei ist die Band Oscar, die ebenfalls 2009 einen Tonträger veröffentlicht hat. Dieser ist betitelt mit „Erna und die Granaten“. Oscar sind tendenziell punkiger ausgerichtet und –laut MySpace-Profil- unter anderem auch von Bierkonsum beeinflusst. Überdies mischen sie Punk-Rock, Rock´n´Roll, Grunge, Stoner-Rock, Speedrock und Death-Punk in ihren Sound.

Für das Konzert mit Headz Up King und Oscar öffnet der Rocker am kommenden Freitag um 20.00 Uhr seine Tür. Der Eintritt für dieses Doppel-Pack kostet 6 Euro.

Weitere Eindrücke und Infos unter:
www.myspace.com/headzupking
www.myspace.com/bandoscar
www.rocker-hannover.de

Foto: Pressefreigabe

15. März 2010

Billy-Idol-Hits am laufenden Band
Rebel Yell spielten im Rocker

Wenn man an diesem Freitagabend über Musik nachdenkt oder spricht, ist das Finale von „Unser Star für Oslo“ dasRebel_Yell_spielten_im_Rocker_foto1 beherrschende Thema in Hannover. Besonders auch deshalb, weil mit Lena Meyer-Landrut eine junge Hannoveranerin dabei hat und es an diesem Freitagabend auch geschafft hat, das Ticket für Oslo zu lösen. Lena wird am 29.Mai beim Eurovision Songcontest in Oslo mit dem Song „Satelite“ Deutschland vertreten. Ganz Hannover fiebert an diesem Freitag vor dem TV-Gerät mit.

Ganz Hannover? Mitnichten. Nun ist man zwar geneigt, sich an dieser Stelle ein kleines gallisches Dorf vorzustellen, deren Bewohner -statt vor dem Fernseher- im Rocker am Steintor weilen und dort ihren Spaß haben. Wer konsequent auf kernige Rockmusik steht und dazu auch noch den Hits des Kult-Punk-Rockers Billy Idol sehr viel abgewinnen kann, hat heute Abend im RockerRebel_Yell_spielten_im_Rocker_foto2 mehr als nur eine Alternative zum TV-Casting.

Nun kann es Billy Idol zwar nicht persönlich einrichten, im Rockclub in der Reuterstraße zum Mikrofon zu greifen, dafür zeigt aber die aus Springe bei Hannover stammende Billy-Idol-Tribute Band Rebel Yell wo der Hase in Sachen Idol-Hits lang läuft.

Im Nachhinein muss man es wohl als wirklich gute Idee bewerten, dass das Team vom Rocker trotzt „Lena Fieber“ in Hannover, die Show mit Rebel Yell terminiert und auch durchgezogen hat.

Die Fans von Rebel Yell und der Musik von Billy Idol werden es dem Rocker gedankt haben. Schon verhältnismäßig früh, um 20.30 Uhr ist der Club gut besucht und man wartet voller Vorfreude auf das, was dort demnächst auf der Bühne passieren wird. Zunächst lässt man es entspannt angehen, nimmt das ein oder andere Getränk und groovt sich auf Rebel_Yell_spielten_im_Rocker_foto3das Wochenende ein.

Gegen 22.00 Uhr sorgen dann die fünf Mannen von Rebel Yell für ordentlich Groove, Rock und Spaß.Die Band lässt sich nicht lumpen, geizt nicht mit Programm und bringt tut einen Billy Idol-Hit nach dem anderen raus und kommt obendrein einfach gut rüber.

Trotz zwischenzeitlich leichter Probleme mit dem Mikrofon-Sound ist das, was im Rocker aus den Boxen kommt gewohnt ordentlich und kompakt. Rebel Yell unterhalten gekonnt ein dankbares Publikum, das sowohl einen interessierten als auch fröhlichen Eindruck macht. Dass in diesem Ambiente dann irgendwann auch Wunderkerzen entzündet werden spricht für Rebel Yell, den Rocker und die konsequenten Rockfans hier.

Die Show mag nicht ganz so spektakulär wirken, wie die von Adam Bomb, der kürzlich hier auftrat, insgesamt gilt aber sicher auch heute: Ein Konzertabend im Rocker, der sich für alle gelohnt haben dürfte.

Aufgez.+Fotos: Oliver Kurtz

© Rockszene.de
Der Abdruck und die Verwendung der Inhalte sowie die Nutzung der Fotos ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Magazins erlaubt.

 

10. März 2010

Billy-Idol-Tribute-Band aus Springe

Man fand sich hier per Kleinanzeige

Übermorgen, am Freitag, den 12.März steht im Rocker in der Reuterstraße die Musik von Punk-Rock-Ikone Billy Idol im Mittelpunkt. Hoch hergehen soll es und wahrscheinlich auch ordentlich krachen, wenn die aus Springe stammenden Billy-Idol-Tribute-Band Rebel Yell im Rocker ihre Live-Show präsentiert. „90 Minuten Dynamit“ werden schon mal Rebel_Yellvorsorglich auf der jüngst re-launchten Club-Website für Freitag angekündigt.

Wer sind nun eigentlich Rebel Yell? Die Band-Bio bringt die Hintergründe ans Licht. Ziel der Musiker war es von Beginn an, regelmäßig Auftritte zu spielen, Spaß auf die Bühne zu bringen. Und weil man sowohl Freude an krachender Rockmusik hat, aber auch Musik für das breite Publikum machen wollte, entschloss man sich, die „etwas andere Band“ zu gründen, die jetzt mit Rebel Yell aktiv ist.

Angefangen hatten die Musiker André, André, Andrew und Kai damit, selbstgeschriebene Rocksongs mit deutschen Texten zu spielen. Eher „nebenbei“ hatte man begonnen, ein Coverprogramm aufzubauen, mit dem Ziel, die Stadtfeste der Region zu bespielen. Auf Grund vieler Mitbewerber in der hiesigen Musikszene, wollten die Jungs nochmal etwas anderes machen, was noch ein Stück weit individueller sein sollte.

Einige Hits von Billy Idol gehörten ohnehin schon zum Cover-Programm und so spezialisierte man sich in diese Richtung und gründete Rebel Yell. Anfang 2007 und Mitte 2008 komplettierten Case (Gitarre / Keyboard) und Willy (Bass) die Band.Wie einst der langjährige Rockszene.de-Autor Tobias Lehmann im Rahmen von Recherchen ermittelt hat, fanden Rebel Yell ursprünglich über Schaltungen von Online-Kleinanzeigen hier in diesem Musikmagazin zueinander. Möglicherweise hätten Rebel Yell auch irgendwo ohne Rockszene.de zueinandergefunden, eine nette Anekdote scheint es aber allemal zu sein.

Wenn Rebel Yell im Übungsraum werkeln, sei jede Probe „geladen“ und schreie nach der Bühne, wie es die Band auf ihrer Website ausdrückt.

„Tagtäglich, wenn die Hits von Billy Idol im Radio laufen, wird jeder Einzelne der Musiker an die Mission ein sattes Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen erinnert, bei dem man mit einer großen Portion Selbstironie in authentischem Bühnenoutfit jede Menge Spaß, aber auch einfach gute und radiotaugliche Rockmusik herüberbringen will.“, heißt es in der Bandinfo weiter.

Wie sich das dann in der Praxis im authentischen Live-Rock´n´Roll- Ambiente des Rocker anhört und anfühlt, kann man am Freitagabend persönlich feststellen.

In der Regel finden bekanntlich die Live-Shows im Rocker bei kostenlosem Eintritt statt, bei besonderen Anlässen, wie in den letzten Monaten beispielsweise bei Konzerten von Bands wie Ohrenfeindt oder Hellfire, kosten die Konzerte 10 Euro Eintritt. So auch am Freitag bei der Show von Rebel Yell.

Weitere Infos unter:

 www.rebelyell-music.de

www.myspace.com/rockerhannover

Foto: Pressefreigabe

© Rockszene.de
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15. Februar 2010

Erst Autopanne dann Feuerzauber

Adam Bomb spielte doch noch im Rocker

Rock´n´ Roll hat oftmals auch sehr viel mit Geduld zu tun, besonders dann, wenn es darum geht, Rock´n´ Roll live auf die Bühne zu bringen. Wer sich da nicht manchmal in Gelassenheit übt und Zuversicht walten lässt, setzt sich nur unnötigem Stress aus.

Man kennt das in erster Linie von Bands, die vorgeben, die meiste Zeit rund um Rock´n´Roll-Ereignisse mit Warten zu verbringen. Eintreffen an der Stätte, wo das Konzert stattfinden soll,Lie_aus_seiner_Gitarre_Gold_regnen_Adam_Bomb warten, ausladen, warten, Soundcheck, warten, warten, warten. Irgendwann vielleicht essen,dann wieder warten und irgendwann nach mehreren Stunden herumtun und warten, geht es dann zur livemusikalischen Verrichtung auf die Bühne.

Aber auch Veranstalter werden zuweilen zu langwierigem Warten gezwungen, dann, wenn die Band viel, viel später im Club oder in der Halle eintrifft, als angenommen. Das kann dann schon mal zu einem echten Nervenkitzel werden. So auch am letzten Freitag im hannoverschen Rocker in der Reuterstraße.

Der US-Gitarrist Adam Bomb sollte hier spielen, gemeinsam mit zwei Mitmusikern, eine Showspielte_im_Rocker_eine_feurige_Show im Rahmen der „Crazy Motherfucker Tour“. Schon um 20.00 Uhr tummelten sich zahlreiche Gäste im Rocker, denn das, was Adam Bomb im Vorfeld versprach, schürte die Erwartungen. Mit allerlei populären Rockstars spielte der Amerikaner bereits zusammen oder bildete den Toursupport. Namen wie Metallica, Kiss, Guns´n Roses, Chuck Berry oder Yngwie Malmsteen kursierten in den letzten Jahrzehnten im Zusammenhang mit Adam Bomb.Großes Erwartungshaltung im Rocker, die zunächst noch nicht erfüllt werden konnte und das hatte einen einfachen Grund: Als die Türen des Clubs öffneten, waren Bomb und Band noch nicht ansatzweise in Hannover eingetroffen, geschweige denn vor Ort im Rocker oder gar gesoundcheckt.Irgendwo auf einer der verschneiten Autobahnen sei man mit einer Autopanne liegen geblieben. Ein Leihwagen musste her, der neue Plan war, dass man so gegen 21.00 Uhr eintreffen wollte. Um exakt 21.24 Uhr war es dann soweit. Es ging alles sehr schnell und dennoch gelassen und professionell, Soundcheck „zack-zack“ und eine Stunde später ging es dann los.Adam Bomb an Gitarre und Gesang, Paul DelBello am Bass und ein gewisserLetzten_Freitag_im_Rocker__Atmosphre_plus_Gitarrensoli_von_Adam_Bomb „Fucker“ am Schlagzeug lieferten soliden US-Rock geprägt von Hard-und Glam-Rock-Elementen. Die Band spielte gekonnt und wie aus einem Guss. Klassische Showelemente unterstrichen, dass man keine neumodischen Experimente hochhängt sondern ganz auf Bodenständiges, auf Vertrautes setzt. Keinesfalls altbacken, verstaubt oder poserhaft sondern schlichtweg geradeaus und cool. Die Atmosphäre im Publikum war durchweg gut und als Adam Bomb vom Hals seiner Gitarre aus feurigen Goldregen versprühte, bangte Rocker-Mitchef Thorsten nicht nur einmal um die Decke des Clubs. Passiert oder gar kaputtgegangen ist jedoch nichts.

Zur Show passte dann alles am Freitagabend. Ein alles in allem lohnender Konzertabend und sicher auch ein weiteres echtes Live-Highlight im Rocker.

Aufgez. + Fotos: Oliver Kurtz

Links:
www.myspace.com/adambomb2012
www.myspace.com/rockerannover

© Rockszene.de
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10. Februar 2010

US-Hochkaräter live im Rocker

 Adam Bomb für lau am Freitag

Ein 1965 geborener Musiker namens Adam Brenner spielt am kommenden Freitag, 12.Februar gemeinsam mit zwei Mitmusikern ein Rockkonzert im hannoverschen Rockclub Rocker in der Reuterstraße. Es ist der Öffentlichkeit gestattet, diesem Konzert beizuwohnen. Es ist seitens der Veranstalter und der Künstler sogar gewollt. Eintritt wird dafür nicht erhoben.

Diese Zeilen lassen zunächst einmal auf einen relativ unspektakulären Abend schließen. Bei genauerer Betrachtung und Hintergrundrecherche stellt sich die Situation dann aber gleich ganz anders dar.

Adam Brenner, der unter dem Künstlernamen Adam Bomb auftritt, hat sich seit 1979 in einem hochkarätigen, ziemlich prominenten Umfeld aufgehalten und nicht nur Gitarre gespielt.

Ein Rockmusiker mit farbenfroher Vergangenheit. Achtung: Es muss massives Namedropping folgen: Mit Geoff Tate, dem späteren Gründer und Sänger von Queensryche gründete AdamAdam_Bomb_der_sich_bislang_in_einem_sehr_hochkartigen_Umfeld_bettigte_bringt_am_kommenden_Freitag_ein_RocknRoll_-_und_Glam-Rock-Feuerwerk_auf_die Bomb bereits im Alter von 14 Jahren eine Coverband, zwei Jahre später wurde er für ein Casting bei Kiss eingeladen, er teilte sich mit dem späteren Guns ´n Roses-Gitarristen Izzy Stradlin eine Wohnung, er spielte als Ersatz für einen gewissen Ingwie Malmsteen Konzerte in der Band Steeler, auf seinem ersten Album konnte sich Adam Bomb über die Dienste von AC/DC Bassist Cliff Williams freuen, er tourte mit seiner Band unter anderem im Vorprogramm von Metallica, spielte mit Größen wie Chuck Berry und Johnny Thunders und dann begab es sich 1993, dass Axl Rose bei einem Adam-Bomb-Gig die Bühne eines Clubs enterte und mitsang.

Aktuell befindet sich Adam Bomb auf der ausgedehnten „Crazy Motherfucker Tour“, die den US-Musiker am kommenden Freitag zu einer Show in den hannoverschen Rocker führt. Das Konzert wird in Trio-Besetzung über die Bühne gebracht werden. Neben Adam Bomb (Gesang, Gitarre) spielen noch Paul Del Bello am Bass und ein Schlagzeuger der schlicht auf den Namen „Fucker“ hört.

Ein heftiges Rock´n´ Roll und Glam-Rock-Brett soll im Rocker fachgerecht eingespannt und zersägt werden. Es wird angemerkt, dass Fans von Acts wie etwa T-Rex dieses Konzert nicht verpassen sollten.

Der Rocker öffnet am Freitag um 20 Uhr.

Links:
www.myspace.com/adambomb2012
www.myspace.com/rockerannover

Foto: Pressefreigabe

 

18. Januar 2010

Lässig, launig und weise
Tricky Lobsters spielten im Rocker

 
Egal ob´s draußen stürmt oder schneit: handgemachter, maskuliner Rock´n´ Roll und Hardrock klassischer Ausprägung steht in der Gunst des hannoverschen Publikums derzeit augenscheinlich ziemlich weit oben.

Die in der Leinemetropole bis zum letzten Freitag noch verhältnismäßig unbekannte Rostocker Band Tricky Lobsters war live zu Gast im Rocker und der Club zu diesem Anlass sehr gut gefüllt. Wer um die Häuser zog und erst später den Rocker erreichte, blieb dann auch und ließ seiner Begeisterung mit lauten Pfiffen und kräftigem Applaus freien Lauf.Tricky_Lobster1

Es ist kuschelig eng und angenehm warm im Rocker an diesem Freitagabend, weiter hinten am Eingang wird schon mal geschoben, Getränkebestellungen an der Theke sind sehr regelmäßig und die Tricky Lobsters oben auf der kleinen Bühne locker aufgelegt. „Nette Jungs", sagt eine Besucherin, „total sympathisch", meint ein anderer. Zwei Kumpels, die zweifellos schon kräftig „vorgeglüht" den Rocker entern, werden da schon richtig enthusiastisch: „Ey Mann, Alter, die sind ja voll geil".

Tricky Lobsters, vier Jungs aus Rostock, spielen gut abgehangenen, soliden Rock´n´Roll. Manchmal raubeinig, dann hemdsärmelig, immer erdig und frei von der Leber weg. Schnörkelos aber dennoch nicht platt. Wenn das Feld des klassischen Hardrock, Marke späte Sechziger / frühe Siebziger beackert wird, dürfen die harmonischen Gitarrensoli gern auch mal zweistimmig sein undTricky_Lobsters2 ein kurzer instrumentaler Ausflug in die schwarze Nacht, als Deep Purples´s Klassiker „Black Night" angestimmt wird, erntet vom Rock-Publikum extra Zustimmung. Tricky Lobsters laufen wie eine gut geschmierte Maschine. Rund, geschmeidig und ohne zu stottern.

Künstlerische Hochspannung und besonders originelle Songs liegen hier nicht in der Luft, die Band ist nicht gerade der Oberknaller, die wirklich faucht, spuckt und beißt, wie es in der Medieninfo angekündigt wurde. Tricky Lobsters sind vielmehr eine grundsolide Band, die ihr Handwerk versteht und ihr klassisches Rock´n´ Roll / Hardrock-Ding durchzieht, wie man es seit Jahrzehnten ähnlich von zahlreichen Bands des Genres gewohnt ist.

Am Rande lockere Unterhaltung und Solidarisierung mit dem Publikum, wenn´s um´s Anstoßen mit Gerstensaft geht. Alles gute Kumpels hier, die mal ordentlich einen Heben und unkomplizierten Spaß praktizieren möchten.

Bis das Konzert dann schließlich nochmal deutlich anzieht. „Jetzt kommen wir zum absoluten Höhepunkt dieser Show: Mich!" kündigt Gitarrist Dr.Rawhead an um gleich eine Art Weisheit hinterherzuschieben, in der Richtung, dass mit 34 Lebensjahren Essen der Sex des Alters sei.Tricky_Lobster3 Gelächter im Rocker. Und während hinter den Musikern im Fernseher ein Kaminfeuer Ruhe und Gemütlichkeit auszustrahlen vermag, kontert Sänger und Gitarrist Staff Sergeant Grauper trocken: „Mit 44 ist das dann wieder genau umgekehrt." Spätestens zu diesem Zeitpunkt wissen die etwas jüngeren im Publikum in welcher Form in den kommenden Jahren so manche Reise verlaufen könnte.

 Weiter geht´s dann schnell mit der nächsten Dröhnung Rock´n´ Roll und Hardrock. Mal eben auf die schnelle in Hannover Halt machen und fix ein Set herunterzudreschen, ist nicht die Sache der Tricky Lobsters. Die Rostocker scheinen aus einem schier unerschöpflichen Song-Fundus zu schöpfen. Sehr zur Freude der meisten im Publikum, dasTricky_Lobsters4 hier so etwas wie eine Art Vollbedienung erfährt, vorausgesetzt man hat von dieser Art Musik nicht inzwischen schon zu oft und zuviel gehört.

Wer zu den Tricky Lobsters Kartoffelsäcke stapeln oder Holz hacken würde, dürfte seine Arbeit unfallfrei, pünktlich und mit Spaß erledigen können. Für solche und ähnlich grobe Tätigkeiten würde die Musik dieser Band wohl einen bestens geeigneten Soundtrack abgeben.
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
© Rockszene.de
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13. Januar 2010

Fauchen, spucken, beißen, pressen
Tricky Lobsters am Freitag im Rocker

 
Rock´n´Roll, handgemacht, rau, laut, dreckig und direkt, das kennt man, das lieben viele Rockfans. Was soll man dazu noch groß sagen oder schreiben. Jeder weiß, was passiert, wenn Bands wie etwa Motörhead, Rose Tattoo oder –beispielsweise aus Deutschland- Acts wie Ohrenfeindt auf der Bühne loslegen. Da wird ordentlich „Dampf gemacht", um es mal im 70er-Jahre-Jargon auszudrücken.

Rock in seiner Urform, wo es faucht, spuckt, beißt und presst, bietet die aus Rostock stammende Band Tricky Lobsters. Am kommenden Freitag, dem 15.Januar sind die TrickyRock_nRoll_mit_allem_was_fr_den_Fan_dazugehrt_Tricky_Lobsters_spielen_am_Freitag_bei_kostenlosem_Eintritt_im_Rocker Lobsters im hannoverschen Rockclub Rocker in der Reuterstraße im Steintorviertel zu Gast. Eine Band, die scheinbar wie geschaffen ist für den Rocker, denn wie es auch im Club üblich ist, rocken Tricky Lobsters schnörkellos geradeaus mit der entsprechend erwarteten Härte aber auch melodisch.

Die Musik der Band wird auch gern als „knorrig" beschrieben, ähnlich präsentieren sich die Musiker selbst, die in der Summe fast 100 Jahre Bühnenerfahrung mitbringen. Tricky Lobsters, das sind Dr.Rawhead, Staff Sarge Grauper, Cpt.Peters und Thunder Doering.

Diese Herrschaften haben bereits einige Alben aufgenommen, ein hochenergetischer Querschnitt daraus dürfte für Fans dieser Musik am Freitagabend im Rocker für Wärme und Durst sorgen. Der Club öffnet am Freitag um 20.00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos.

Links:
www.myspace.com/rockerhannover

www.trickylobsters.de

Foto: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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2009

 

12. Dezember 2009

Rocker-Geburtstagswochenende
Zwei regionale Acts spielten live

 
Für den fünfjährigen Geburtstag des Clubs Rocker am Steintor sind Kamasutra Sixtynine die ideale Eröffnungsband des Live-Programms. Bereits in der letzten Woche Mittwoch hat der Club seine Geburtstagsfeierlichkeiten mit einer Motörhead-Nacht begonnen. Doch da kam die MusikKamasutra_Sixtynine_gaben_den_livemusikalischen_Startschuss_in_das_verlngerte_Party-Wochenende_des_Rocker noch vom Band. Natürlich kam sie vermutlich nicht wirklich von einem altertümlichen Band, aber die Ausdrucksweise passt, um die Atmosphäre zu beschreiben.

Denn im Rocker steht der Rock'n Roll wie es ihn bereits vor 30, 40 Jahren gab hoch im Kurs. Das heißt aber nicht, dass die Livebands auch schon so viele Jahre auf dem Buckel haben müssen. Denn auch die Jungen und Wilden finden sich immer noch in dieser Musik wieder. So auch die Hamelner Kamasutra Sixtynine am Donnerstag. Das ist dreckiger, hingerotzter Rock'n Roll wie ihn auch Motörhead nur wenig besser definiert haben. Es grooved, es geht nach vorne. Der Sänger Alex hat eine tiefe, druckvolle Stimme, die gut zu der Musik passt. „Wir haben heute für euch ein großes Paket geschnürt", kündigt er an. Rund 90 Minuten geht die Show dann auch.

„Ich würde gerne durch die Gegend springen, habe aber Angst, dass ich mich verletzte", sagt Alex und spielt damit auf die eher kuschelige Bühne des Clubs an. Aber das macht das Rocker eben auch aus. Intimität, Körperkontakt, nah dran sein. Kamasutra Sixtynine werden gefeiert, die Fans wollen sie nicht von der Bühne lassen. Am Ende spielen sie den ersten großen Hit von Roxette, „The Look", natürlich in einer Rockversion.

Dann stürmen die die Hannoveraner Catch Me Back auf die Bühne, während leider einige Fans der ersten Band den Laden verlassen. Doch das macht es nur gemütlicher. Tobias, Christian,Catch_Me_Back_aus_Hannover_folgten_darauf Stefan und Carlo präsentieren dann einen feinen Mix aus Pop, Rock und Punk. Im Gegensatz zur ersten Band haben sie sich noch nicht auf einen Stil festgelegt, sind noch ein wenig offener. Bei einigen Songs blitzen schöne Ideen auf, in anderen sucht man nach originellen Einfällen und findet sie nicht. Cacth Me Back sind eine Band, die noch ganz am Anfang steht. Wenn sie ihren Weg weiter verfolgen und ihre Offenheit behalten, kann daraus nochmal etwas Großes erwachsen.

 

 

„Das nächste Stück ist von unsere ersten CD von der haben wir eine Menge verkauft, etwa fünf", sagt Sänger Tobias. Das war vor zwei Jahren.

das_Publikum_wurde_anstndig_unterhalten

Mittlerweile haben sie ihr zweites Album veröffentlicht, „Zeitlos". Das dürfte sich schon ein bisschen mehr

 

verkaufen, schauen wir was das dritte bringt. Es war ein würdiger Abend, um in das verlängerte Rocker-Live-Geburtstagswochenende zu starten. Rock'n Roll wurde gespielt, Newcomern eine Chance gegeben und kuschelig war es auch. Drei Dinge für den wir den Club lieben. Also auf die nächsten fünf und bleib so wie du bist.
Fotos und Bericht: Tobias Lehmann
© Rockszene.de
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01. Dezember 2009

Im Dezember auch mittwochs geöffnet
5 Jahre Rocker: Live-+ Party-Marathon

 
Ein kleiner aber feiner Rockclub in Hannover wird 5 Jahre jung: der Rocker in der Reuterstraße im Steintorviertel. Traditionell zum Jubiläum wird im Dezember mit besonderen Konzerten undGute_alte_Bekannte_auch_in_der_Hannover-Szene_Kamasutra_Sixtynine_einst_aus_Blue_Noise_hervorgegangen_gratulieren_dem_Rocker_am_10.Dezember Partyangeboten gefeiert, dieses Jahr noch ausgiebiger als zuvor, denn der Rocker öffnet jetzt im Jubiläumsmonat auch mittwochs.

Los geht es gleich am morgigen Mittwoch, dem 2.Dezember mit einer großen Motörhead-Nacht. Der Rocker öffnet bereits um 20.00 Uhr. Motörhead-Fans, die morgen nicht beim Konzert von Lemmy & Co. in der AWD Hall zugegen sind oder aber nach dem Konzert noch nach einer Motörhead affinen Aftershow-Party suchen, sollten im Rocker auf ihre Kosten kommen.

Wer es mit AC/DC hält, für den hat der Club am Mittwoch, dem 16.Dezember ein spezielles Angebot, denn an diesem Termin steigt unter dem Motto „Powerage" eine zünftige AC/DC-Party.

Ähnlich wie im vergangenen Jahr, gehen zum Höhepunkt der Feierlichkeiten Live-Shows mit Bands aus Hannover und der Region über die Bühne des Rocker und das in hochkonzentrierter Form.

Am Donnerstag, dem 10.Dezember wird mit der Hamelner Band Kamasutra Sixtynine und den Hannoveranern Catch Me Back ein dreitägiger Live-und Party-Marathon gestartet, gleich am nächsten Tag, am Freitag, dem 11.Dezember sind Steak For Breakfast und Ground Zero an der Reihe. Diese Bands haben schon in der Vergangenheit gezeigt, dass sie den Rocker jeweils schon allein auf einen äußerst hohen Füllstand bringen. Es dürfte bei diesem Doppelpack also extrem kuschelig werden. Besonders an diesem 11.Dezember ist frühzeitiges Erscheinen äußerst ratsam, oder aber Stehvermögen auf dem Gehweg vor dem Club, wo man bei Konzerten des Öfteren auch noch einen transparenten, druckvollen Klangeindruck gewinnen kann.

Unter „5 Jahre Rocker – Das Finale" steigt am Samstagabend, dem 12.Dezember noch eine Rockparty, voraussichtlich bis in die frühen Morgenstunden.

Rund um Weihachten und Silvester wird natürlich auch jede Menge Programm geboten.

Weitere Details unter:
www.rocker-hannover.de
Foto: Pressfreigabe
© Rockszene.de
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14. November 2009

„Herrlich, wie in den Siebzigern"
pinK mercury überraschten im Rocker

 
Den Besuchern reiferen Lebensalters standen zeitweise die Münder offen, anderen leuchteten die Augen bei der Vorstellung die die aus Bremen, Hannover und Hamburg stammende Band pinKOriginell_facettenreich_und_progressiv_pinK_mercury mercury am Donnerstagabend im Rocker ablieferte. „Ey, das ist herrlich, so wie in den frühen Siebzigern", entfuhr es einem begeisterten Gast. „Dass eine so junge Band heutzutage so tolle Musik spielen kann, mal ganz anderes, als der ganze andere Kram, der sonst so läuft", wunderte sich ein anderer. „Was heute sonst an Mucke läuft, kann man doch alles vergessen, das hier war mal richtig geil", entgegnete ein weiterer Besucher.

Was war hier im Rocker auf der Bühne passiert, dass vereinzelt ein solcher Enthusiasmus aufkam?

Zunächst startete der Abend jung, frisch und geradeaus. Die Düsseldorfer Band SchauspielerSchauspieler_aus_Dsseldorf_erffneten_den_Abend hatte das Konzert mit deutschsprachigem Pop-Rock inklusive leichter Pop-Punk-Einschläge solide eröffnet. Nach einer etwas längeren Umbaupause, pinK mercury hätten, wie Ingo vom Rocker informierte, noch einen spontanen Anruf des Managements aus den USA erhalten, ging es mit der Band um Jounah (Bass und Gesang), Kaja (Querflöte und Gesang), Sascha (Schlagzeug), David (Gitarre) und Nils (Keyboards) los.

pinK mercury sind nun keine Band, die irgendwelche 70er-Jahre-Musik spielt, auch wenn die Klangfarbe hier und da an Progressive-Rock-Bands wie etwa Jethro Tull (nicht zuletzt wegen der Querflöte) oder so genannte Krautrock-Bands, die Anfang / Mitte der Siebziger in Deutschland populär waren. erinnert. Das ist aber nur eine Facette derbei_ihrem_Hannover-Konzert_im_Rocker technisch hoch versierten, vor Ideenreichtum strotzenden Band. Eine andere ist beispielsweise fröhlicher, Uptempo-Folk, eine weitere Wave-Rock mit ganz feinen Metal-/Gothic-Anleihen und wieder andere Klassik und Pop. Im Verlauf einer von Sängerin Jounah mit fast schon „spoken vocals" eher dunkel intonierten Ballade, kam dem Autor auch eine Anne Clark in den Sinn. Aus allen diesen Genres und Sub-Genres haben pinK mercury ihren eigenen Stil entwickelt ohne sich bei all der Vielfalt zu verzetteln.

Die Show der Band geriet kurzweilig, abwechslungsreich und spätestens gen Ende des Sets zu einer sehr stimmungsvollen Angelegenheit, als dann Wunderkerzen entzündet wurden und pinkfarbene Leuchtstäbchen im Publikum kreisten, die zuvor verteilt wurden. „Die sind wirklich gut, man kann die hören, ohne, dass es nach einer halben Stunde anfängt zu nerven", war eine weitere Aussage aus dem Publikum. Ob straighter melodischer Power-Pop oder rhythmisch (herrlich) vertrackter mit sehr viel Folk angereicherter 70s-Progressive-Rock inklusive mitunter rasant perlender Klassik-Skalen-Läufe von Keyboard und Gitarre oder auch gefühlvoller Balladen: die Songs von pinK mercury und die Art und Weise der Live-Umsetzung ließen aufhorchen. Eine durch und durch überzeugende, runde Show, die die Band auf die kleine Bühne im Rocker brachte.

pinK mercury, das war schon zu Wochenbeginn hier zu lesen, wurden für den Deutschen Pop & RocK Preis 2009 in der Kategorie „Beste Progressiv Band" nominiert. Spätestens seit diesem Konzert am Donnerstagabend in Hannover wissen zumindest die im Rocker anwesenden Besucher warum.
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
© Rockszene.de
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11. November 2009

Nominiert als beste Progressiv Band
pinK mercury morgen Abend im Rocker

 
Rock- und Popmusik mit einem besonderem Ansatz, einer besonderen Klangfarbe präsentiert die norddeutsche Newcomerband pinK mercury. Am morgigen Donnerstag tritt die Band bei kostenlosem Eintritt im Rocker in Hannover auf.

Zwei junge Damen und drei junge Herren aus Bremen, Hamburg und Hannover haben in den letzten fünf Jahren ihren ganz eigenen Stil entwickelt. „Progressive Pop + female fronted Rock" nennt sich das in der Kurzfassung. Poppige Songs mit Folkelementen und zuweilen echtem Ohrwurmappeal treffen auf progressive Sounds und Beats. Querflöte trifft auf kraftvolle Rockgitarre und Keyboards. Charakteristisch für pinK mercury ist der zweistimmige Gesang der beiden Frontfrauen Jounah und Kaja.

Wie schon bei uns im „Nachrichten-Blitz" kurz gemeldet, haben pinK mercury schon einigeFhlt_sich_hochkartig_an_pinK_mercury_sind_fr_den_Deutschen_RocK__Pop_Preis_nominiert._Morgen_Abend_ist_die_Band_live_zu_Gast_im_Rocker positive Resonanzen fernab der Heimat erhalten, so ist die Band aktuell für den „Deutschen RocK & Pop Preis 2009" in der Kategorie „Beste Progressiv Band" nominiert worden. Die fünf jungen Musikerinnen und Musiker haben es schnell vermieden, nur vor ihrer eigenen Haustür zu kehren, sprich ausschließlich Konzerte in ihren Heimatorten zu spielen. Schon im Frühjahr 2007 absolvierten pinK mercury ihre erste eigenen Deutschlandtour, mehr als 100 Shows sind in letzter Zeit zusammen gekommen.

Aktuell sind pinK mercury mit ihrer im April dieses Jahres veröffentlichten EP „Sacrifice" unterwegs und am morgigen Donnerstag, dem 12.November live im Rocker in der Reuterstraße zu sehen und zu hören.

Der Club öffnet um 20 Uhr, als support sind Schauspieler mit dabei, eine Band, die Rock-Pop mit deutschen Texten spielt.

Weitere Infos:
www.myspace.com/pinkmercuryrules

www.myspace.com/rockerhannover


Foto: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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02. November 2009

Musikalisch aufregend
Lord Bishop + Headroom im Rocker

 
Wenn Lord Bishop sich warm macht, erinnert das an einen Rocky-Film. Er tänzelt und schlägt mehrfach in die Luft. Dann gibt es allerdings erstmal einen Schluck aus der Jack-Daniels-Flasche. Das Rocker ist am Freitagabend sehr gut besucht, viel mehr Besucher passen nichtZog_die_Massen_in_den_Rocker_Lord_Bishop hinein.

Lord Bishop hat sich mit seinen vorherigen zwei Auftritten im Rocker bereits einen guten Ruf erspielt. Gegen 22.40 Uhr betritt der Zwei-Meter-Mann die Bühne. Dann spielt der Herr den Groove, den Rock, den Funk und nennt es Sex.

So bezeichnet der Lord seine Musik: Sex-Rock. Eingängige Namen sind wichtig für das Marketing. Doch wenn Lord Bishop und seine Band zu rocken beginnen, spielt das alles keine Rolle mehr. Es wird ein musikalisch aufregender Auftritt, der alle Besucher gehörig durch schüttelt. Bestimmt werden wir ihn im Rocker auch noch häufiger sehen.

Während die Band spielt, gibt Rocker-Betreiber Ingo dem neuen Security-Mann vor derIm_Rocker_konnte_man_sich_am_Freitag_die_Heizkosten_sparen Eingangstür die nötigen Anweisungen. Doch der ist locker drauf, hat alles im Griff. Die Besucher müssen sich auch in Zukunft wohl nicht auf langwierige Diskussionen einstellen.

Begonnen hat den Abend die hannoversche Band Headroom, die sich erst zu Beginn des Jahres gegründet hat. Hier ging es mit einem Instrumentalsong los, der gleich die Richtung vorgab: Rock, hart aber nicht hektisch, eher stampfend und nicht preschend und schließlich auch ein bisschen funky.

Dann kommt Sängerin Claire auf die Bühne und rockt mit ihrer tiefen, warmen Stimme, das auch zu dem Zeitpunkt schon sehr gut besuchte Lokal.Der_support_kam_aus_Hannover_Headroom

Wäre schön, auch von dieser Band in Zukunft mehr zu hören, gerne auch auf auf größeren Bühnen.
Fotos + Bericht: Tobias Lehmann
© Rockszene.de
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02. November 2009

Visuell rockige Zugabe vom Kiez
Eine Fotogalerie aus dem Rocker

 
Wie man schon unserem Bericht entnehmen konnte, herrschte am Freitagabend „High Life" im Rocker in der Reuterstraße. Headroom aus Hannover spielten hier, Lord Bishop präsentierte imGelst_begeisterte_Atmosphre_herrschte_im_Rocker_rund_um_den_Auftritt_von_Lord_Bishop_Bildmitte Anschluss seine Interpretation von „Sex Rock" auf der Bühne und zeigte sich über sein musikalisches Wirken hinaus als Meister der Interaktion mit dem Publikum und auch mit Fans.

Der New Yorker streckte schon mal seine Zunge in die erste Reihe oder gewährte einer jungen Dame den Zutritt zur Bühne.

Vom Rocker erreichten uns über das Wochenende noch zahlreiche weitere Fotos vom Konzert und der Party am Freitagabend, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Die Fotostrecke ist in unserer Rubrik „Hintergründe / Live-Galerien" archiviert.

Direkt zur Bildergalerie Bitte hier klicken
Fotos: Rocker - Pressefreigabe
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27. Oktober 2009

Junge H-Band vor NYC-Rock-Gang
Headroom + Lord Bishop im Rocker

 
"Früh übt sich, wer ein Meister werden will." So lautet eine alte Weisheit. Für die junge, in der jetzigen Besetzung seit Anfang 2009 aktiven Band Headroom aus Hannover dürfte der support Gig für den New Yorker Gitarristen Lord Bishop am kommenden Freitag im Rocker nicht nur praktische Übung sondern auch Anschauungsunterricht in Sachen Show sein, die Fans als „ziemlich cool" bezeichnen.

Wenn Lord Bishop mit seiner Band, der Sex Rock Gang, am Freitag die Bühne des Rocker betritt, dürften die Zeichen im Club in der Reuterstraße abermals auf Sturm stehen. Schon zweimalAm_Freitag_heit_es_zum_dritten_Mal_im_Rocker_Bhne_frei_fr_Lord_Bishop._Die_hannoversche_Band_Headroom_spielt_im_Vorprogramm brachte Lord Bishop dort das Publikum in einen Zustand der Begeisterung, vor allem diejenigen, die auf etwas verrückten bis abgedrehten, sehr groovigen Rock der Sorte „kompromisslos schmutzig" stehen.

„Eine coole Performance und die verrückte Mischung aus dirty Rock´n´Roll, Funk, Soul, Sex Appeal und Power", heißt das im offiziellen Sprachgebrauch, was der Gitarrist zwischen lässig und energiegeladen in relativ hoher Lautstärke und druckvoll durch die Boxen zu jagen verspricht. Das Gegenteil von brav sozusagen.

Funkig und rockig gehen auch Headroom zu Werke und versprechen ein rock-und tanzbares Programm. Die Band im Claire, Fabian, Hagen und Thomas machten zuletzt im Rahmen eines Newcomerwettbewerbs in der Blues Garage Isernhagen auf sich aufmerksam.

Einlass im Rocker am Freitag ist ab 20 Uhr. Der Eintritt für das Konzert mit Lord Bishop und der Band Headroom ist kostenlos.

Link:
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Pressefreigabe
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12. Oktober 2009

Wirklich „echter" Rock´n´ Roll...
Das Duo BugGiRL besuchte den Rocker

 
Rock´n´Roll ist ziemlich klischeebehaftet und widersprüchlich. Einige Bands machen auf „harte und coole Jungs von der Straße" und besteigen auf Tour im Anschluss an die Show den geheiztenRocknRoll_muss_auch_nach_harter_Arbeit_aussehen Nightliner oder nehmen ein Taxi ins (minimum) 3- Sterne- plus- Hotel.

BugGiRL aus Australien sind da schon aus anderem Schrot und Korn. Freitagabend vor der Eingangstür des Rocker in der Reuterstraße kann man das schon vor dem Konzert des Duos um Sängerin und Gitarristin Amber und Schlagzeuger Clinno deutlich erkennen. Dort steht ein ziemlich benutzt aussehender Ford Transit mit belgischem Kennzeichen. Der gehöre einem Kumpel von denen, informiert ein Insider, das sei quasi das Zuhause von BugGiRL während ihres dreimonatigen Europaaufenthalts. Aha, so so.

Das Zuhause sieht recht unaufgeräumt aus: Zerknautschte Kissen, eine gewölbteBugGiRL_im_Rocker_Amber_legte_vor Schaumstoffmatraze, Decken, Tablettenschachteln, zerknüllte Papierreste auf dem Armaturenbrett und noch einiges mehr, was da kreuz und quer verstreut im Innenraum herumfliegt. So stellt man sich eine Karre vor, mit der Rock´n´Roll Musiker unterwegs sind. Was manche bislang nur in einem Roadmovie gesehen haben, ist hier vorm Rocker Wirklichkeit.

Drinnen geht es ab kurz nach 22 Uhr im gut besuchten Club zur Sache. Gar nicht mal so laut wie erwartet aber mit nicht wenig Druck und Feuer prügeln Amber und Clinno ihren Riff-Rock´n´ Roll ins Publikum. Nur Gitarre, Gesang, Schlagzeug. BugGiRL wirken wie die eine Hälfte einer Band, die irgendwann keine Lust mehr hatte, auf den Bassisten zu warten, der, wenn überhaupt, ewig zu spät zur Probe kommtund_legte_nach und auf den anderen Gitarristen, der auch mal Keyboard spielt und des Öfteren private Urlaube der Bandmission vorzieht.

Also nicht grämen, sondern einfach mal loslegen.Zu zweit geht das eben auch, Amber und Clinno machen das vor. AC/DC und Rose Tattoo mögen beide mit der Muttermilch aufgesogen haben und ansonsten durfte das BugGiRL-Pärchen wahrscheinlich maximal noch Led Zeppelin oder Motörhead im Zuge seiner musikalischen Sozialisation zu Ohren bekommen haben. Entsprechend kommen auch die Songs hier heute Abend rüber: hart, mal ziemlich schnell und meist immer dreckig.

Schon zum zweiten Song gibt´s ein Drum-Solo von Clinno, dort wo der fehlende Bass Lücken im Soundbild lässt, hat Amber hier und da kleine flinke Gitarren-Solo-Fills hinein, dünnt alles somitda_lies_Clinno_nicht_lange_mit_Reaktionen_auf_sich_warten noch mehr aus und verleiht so dem Ganzen nicht selten eine recht trashige Note.

Rock´n´ Roll ohne Kompromisse und ohne Handbremse. Songtitel tragen Namen wie „Daemon Of Speed", vor der „Rock-City Hanover" wird sich verbeugt und das Bier läuft bei einigen Besuchern im Rocker auch etwas zügiger als Sonst durch die Kehlen.

In einem Roadmovie hätte es nicht mehr lange zu einer wüsten Schlägerei und zu Flaschenwurf-Attacken gen Bühne gedauert, aber so viel Rock´n´Roll gibt es dann doch nicht im Rocker. Glücklicherweise.
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
© Rockszene.de
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05. Oktober 2009

Zweiköpfiges Tour-Monster im Rocker
BugGiRL versprechen derben Freitag

 
Es gibt diesen Rock und es gibt jenen Rock und dann gibt es richtigen Rock, der, der nicht nur gut rockt sondern auch noch viele Rock-Klischees erfüllt oder sie wenigstens liebevoll nach-oderdann_wirds_handgreiflich._Ein_derb_rockendes_Konzert_des_australischen_Duos_ist_am_Freitag_im_Rocker_zu_erwarten überzeichnet. Saufen, Posen, Prügeln und dann von vorne oder Variante zwei: Sex, Drugs And Rock´n´Roll.

Das australische Duo BugGiRL scheint von der derberen Sorte zu sein. Ihre Spielart des Rock ist Pub-Rock. Ob der in der Konsequenz ein üble Wirtshausschlägerei (siehe Pressefoto rechts) oder schnellen Sex zur Folge hat, kann unter Klischeevoraussetzungen zwar nur spekuliert werden. Was das Konzert von BugGiRL am kommenden Freitag, dem 9.Oktober im Rocker in Hannover (Einlass 20.00 Uhr / Eintritt kostenlos) angeht, dürfte beides nicht zutreffen.

Klischees sind was für Pressetexte und Posen was für die Promotion, auf der Bühne geht es ameinen_Tag_vorher_am_Donnerstagabend_sind_Eat_The_Gun_an_der_Reihe Freitag im Rocker dann um Musik. Für die Club-Macher ist das Konzert von BugGiRL das Live-Highlight des Monats Oktober, was die Vorfreude auf die Münsteraner Eat The Gun, die am Vortag auftreten nicht mindern soll.

Aber BugGiRL aus Australien präsentiert sich als echtes Pfund. Wie es sich für richtige Rock´n´ Roller gehört sind die Zwei gefühlt permanent auf Tour. Europa macht das Duo schon seit dem 28.August unsicher und das soll noch bis zum 29.November so weitergehen.

Bei soviel Zeit „on the road" bleibt natürlich nicht ganz so viel Zeit für´s Studio und so ist die in diesem Jahr veröffentlichte CD „Blood, Sweat And Tears" auch kein Album, sondern eine fünfBugGiRL_noch_scheinbar_ganz_gelassen Tracks umfassende E.P. geworden. Produziert wurde die Scheibe von niemand Geringerem als Mark Opitz. Dieser Herr schraubte schon an nicht ganz unpopulären Rock-Alben wie „Powerage" und „Let There Be Rock" (beide AC/DC) oder „Blood Brothers" von Rose Tattoo.So langsam ahnt man, wo der Hase mit BugGiRL hinläuft. Wenn man sich noch gewahr wird dass die Pub-Rocker im letzten Jahr mit Acts wie Peter Pan Speedrock, Danko Jones, Boozed oder Girlsschool unterwegs war, dann weiß man, dass am Freitag im Rocker weiße Jacketts, Seidenhemden und rote Rosen nicht eine der Veranstaltung angemessene Garderobe darstellen.

Am Donnerstagabend, zum Konzert von Eat The Gun im Übrigen auch nicht, selbst wenn Tingle Tangle Bob dort wieder als special guest die Bühne entern sollte. Auch dieses Konzert findet bei kostenlosem Eintritt statt.

Links:
www.myspace.com/rockerhannover
www.buggirl.net
www.myspace.com/eatthegun

Generell empfiehlt es sich jetzt im Oktober mehr denn je, des Öfteren einen Blick in unseren Veranstaltungskalender Hannover/Region zu werfen. Das Angebot an Konzerten in Hannover ist gerade in diesen Wochen riesengroß.
Fotos: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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14. August 2009

Street-Mag-After-Show im Rocker

 
Video zeigt, was vor dem Club los war
Wie unsere werten User auch bei uns lesen konnten, war der hannoversche Schützenplatz am letzten Wochenende Schauplatz des Street-Mag-Show-Events in deren Mittelpunkt vieleBeim_Anblick_solcher_Modelle_schlagen_einige_Herzen_von_Auto-Fans_hher legendäre US-Auto-Modelle, Harleys und VW Käfer standen. Chevys, Cadillacs, Corvettes und jede Menge mehr. Für Auto-und Motorradliebhaber sicher eine Augenweide.

Wie wir ebenfalls berichteten, stieg die offizielle Street-Mag-After-Show im und auch vor dem Musikclub Rocker. Während im Laden gefeiert wurde, wurde die Reuterstraße am Steintor zum Boulevard für einige der Street-Mag-Fahrzeuge. „Night-Crusin´" am Aegi und dann Präsentation und Vorfahrt vor dem Rocker. Es gab satte Motorensounds und auch die Tröt-Tröt Hupe eines wackeren Oldtimers, Baujahr Anfang des vorherigen Jahrhunderts.

Der Rocker hat –mit Rocksounds unterlegt- ein Video dazu auf Youtube hochgeladen. Autofans und Besucher die dabei waren, können sich beim Klick auf den unten stehenden Link eine fast vierminütige Zusammenfassung anschauen. Die Kamera war im fahlen Licht der Nacht und aufblitzenden Scheinwerfern der Liebhaberstücke mittendrin...

Direkt zum Video:
Bitte hier klicken

Was sonst so im Club läuft:
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Rocker-Pressefreigabe
© Rockszene.de
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06. August 2009

Hubraumgewaltige Party im Rocker...
Nach Spektakel auf dem Schützenplatz

 
Laut ihrer MySpace-Seite war die Stimmung im hannoverschen Musikclub Rocker schon gestern „hubraumgewaltig". Das ist wenig verwunderlich, denn im Rocker steigt am kommendenDie_offizielle_After-Show-Party_der_Street-Mag-Show_steigt_am_Samstag_ab_22_Uhr_im_Rocker Samstagabend, 8.August die offizielle After-Show-Party zum großen Street-Mag-Show-Event, das tagsüber auf dem hannoverschen Schützenplatz stattfindet.

Liebhaber legendärer US-Automodelle, VW Bugs und Harleys dürften hier feuchte Augen bekommen, bei all den polierten Oldies, die auf dem Gelände ausgestellt sind. Insgesamt rechnen die Veranstalter, wie schon im August letzten Jahres mit mehr als 2000 US-Fahrzeugen, VW Käfern und Harleys. Cadillacs, Chevys, Corvettes, veredelte Buicks und so genannte „Custom Cars", radikale, sehr individuelle Umbauten. Rund 20.000 Besucher werden erwartet. Die Veranstaltung gilt als größte ihrer Art in Deutschland.

Rundherum wird ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Live-Musik, Kinderaktionen undfahrende_Musikanten verschiedenen PS-starken Vorführungen geboten, darunter auch Stunts.

Als einer der Höhepunkte werden die originellsten Fahrzeugmodelle von einer Jury prämiert.

Die Street-Mag-Show ist über zwei Tage auf dem Schützenplatz zu Gast. Am kommenden Samstag und Sonntag öffnen die Tore um 11 Uhr, Feierabend ist am Samstag um 22 Uhr, am Sonntag um 18 Uhr.

Da nun US-amerikanische Autos und Motorräder nicht selten eine nicht ganz unwesentliche Rolle in der Rockmusik spielen, ist es nahe liegend, dass der Musikclub Rocker in der ReuterstraßeJetzt_am_Wochenende_unter_anderem_auf_dem_Schtzenplatz_Schicke_ltere_Autos offizieller Ausrichter der After-Show-Party ist. Vor dem Club werden exklusiv einige der Street-Mag-Fahrzeuge parken, neben kühlen Getränken wartet man mit einer speziellen VIP-Raucher-Lounge auf, ein Nightcruise ist angekündigt, ferner werden den gesamten Abend über Fotos vom Event über die Monitore laufen.

Während es für die Street-Mag-Show auf dem Schützenplatz verschiedene Preismodelle (Kinder von 12 bis 17 Jahre 4 Euro, Erwachsene 8,50 Euro, Familienticket für 2 Erwachsene und 2 Kinder 17 Euro) gibt, ist der Eintritt zur Street Mag After-Show-Party im Rocker kostenlos. Start hier ist dann um 22 Uhr.

Auf die Musikmischung darf man gespannt sein. Einige thematisch passende Rock-Titel werden sicher dabei sein. Vielleicht verzichtet das Rocker-Team um Ingo und Thorsten ja auf allzu klischeebehaftete Gassenhauer wie Steppenwolf´s „Born To Be Wild" und haut zu sehr vorgerückter Stunde richtig feine romantische Schmankerl wie Springsteen´s „Racing In The Streets" raus, wo der halbstarke Protagonist wilden Herzens mit einem Chevy Baujahr 1969 im Sommer über den hellerleuchteten Highway düst und auf Parkplätzen jungen Damen imponiert...hubraumgewaltig...

Link zur Street Mag Show:
www.street-magazine.com

Link zum Rocker:
www.myspace.com/rockerhannover
Fotos: Pressefreigabe + Rs.de-Archiv
© Rockszene.de
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27. Juni 2009

Lautes Wochenende gewonnen
Rocker kürt Guitar Hero Gewinner

 
An den vergangenen vier Donnerstagen konnten spielwütige Rockfans im Rocker den öffentlichen Kampf mit der Playstation aufnehmen. Unter Wettbewerbsbedingungen ging im hannoverschen Rockclub in der Reuterstraße der Guitar Hero Show Contest über die Bühne, der nun seinen Gesamtsieger fand.

Arne Behrendt (Bildmitte) freut sich über den Gewinn, einer Reise für zwei Personen zu denDen_Sieger_in_die_Mitte_genommen_Arne_Behrendt_ist_der_Gewinnen_der_Guitar_Hero_Contest_im_Rocker Offiziellen Harley Days, die an diesem Wochenende in Hamburg stattfinden. Mitnehmen möchte er seinen Bruder, wie er am Rande der Preisverleihung verriet.

Untergebracht sind Arne und sein Bruder in der Kogge, einem Musiker-und Bandhotel mitten in St.Pauli zwischen Reeperbahn und Hafen. Die zwölf Zimmer sind klein aber kuschelig und praktisch eingerichtet. Sie wurden von kreativen, begabten Menschen liebevoll und individuell gestaltet.

Für den Gewinner der diesjährigen Guitar Hero Show ist standesgemäß der „Golden Rockstar Room" reserviert.

Thorsten (im Bild rechts), Ingo und ihr Team hoffen, das richtige Zimmer gebucht zu haben und wünschen Arne und seinem Bruder ein lautes Wochenende.

Link zum Thema:
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Rocker - privat - Pressefreigabe
© Rockszene.de
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24. Juni 2009

Wo feiern Motörhead in Hannover?
Thin Lizzy support in der AWD Hall

 
In der Öffentlichkeit als beinharte, „echte" Rock´n´Roller eingestufte und angesehene Rockstars machen in Hannover gern mal die Rock-Clubs und Diskotheken unsicher, wenn der letzte Ton ihrer Tourshow in der jeweiligen Halle verklungen ist und man sich mit einer Dusche erfrischt hat. Dann geht es mitunter munter ins Nachtleben, man kann mit etwas Glück die Stars hautnah an den Theken der Stadt treffen.

Als beliebter Anlaufpunkt hat sich in letzter Zeit der Rocker in der Reuterstraße erwiesen. Hier tranken unter anderem The BossHoss und Fatal Smile ihre Feierabend Getränke und schwangen auch schon mal das Tanzbein.<BR
Anfang Dezember 2004 spielten Motörhead in Hannover. Im Anschluss an das Konzert zog esSind_Motrhead_nach_ihrer_Hannover-Show_am_2.Dezember_wieder_an_den_Clubs_der_Stadt_zu_treffen Lemmy Kilmister & Co. ins Rockhouse(Wir berichteten mit unserer Ausgabe vom 10.12.2004), wo man an einem sehr frühen Donnerstagmorgen gegen 1.00 Uhr aufschlug um noch etwas zu feiern. Lemmy gab sich seinerzeit eher als ruhiger After-Show-Vertreter, trank eine Mischung, spielte am Daddelautomaten, schwieg sich weitestgehend aus und machte auf ruhigen Rockerstar. Ganz im Gegensatz zu Drummer Mikkey Dee, der auf Party gebürstet war und sich ein Spezialprogramm vom DJ wünschte. Einige Live-Klassiker aus dem „Made In Japan"-Album von Deep-Purple gehörten zu den Favoriten des Motörhead-Drummers. Bis gegen 4.30 Uhr verweilte die Band im Rockhouse.

Stellt sich jetzt für einige beinharte Fans die Frage, wo Motörhead in der Nacht vom 2. auf den 3. Dezember 2009 in Hannover feiern werden und ob sie das überhaupt tun? Es ist erneut einBlack_Stone_Cherry_auch Mittwochabend der in einen frühen Donnerstag mündet. Aber bevor diese Frage letztlich erschöpfend beantwortet werden kann, müssen Lemmy und Freunde zunächst einmal auf die Bühne der AWD Hall um dort ein hartes, schnelles und lautes Konzert zu spielen. Aufmerksame Leser unserer Rubrik „Nachrichten-Blitz" wissen es schon länger: Motörhead bekommen bei dieser Hannover-Show Anfang Dezember prominente Unterstützung. Thin Lizzy sind als special guest mit von der Partie. Eröffnet wird der Abend von Black Stone Cherry, die seit geraumer Zeit mit ihrem Southern Rock inspirierten Metal auf sich aufmerksam machen.

Thin_Lizzy_sind_als_special_guest_zumindest_beim_Konzert_in_der_AWD_Hall_dabeiDer Vorverkauf für das unter anderem von Rockszene.de präsentierten Konzert mit Motörhead, Thin Lizzy und Black Stone Cherry am Mittwoch, dem 2.Dezember in der AWD Hall läuft schon seit einiger Zeit. Tickets kosten 40,90 Euro inklusive Gebühren. Die Platzwahl ist bei dieser Show frei. Wer rechtzeitig erscheint und unbedingt auf der Tribüne sitzen möchte, kann das ohne Aufpreis und Reservierung tun.

Aber richtig Rock´n´ Roll ist für viele ja vorn, stehend vor der Bühne. Obwohl: Mikkey Dee feierte vor fünf Jahren im Rockhouse auch sitzend auf einem Barhocker, mit dem er sich mitten auf die Tanzfläche begab...

Weitere Infos zum Konzert und Vorverkauf:
www.hannover-concerts.de
Fotos: Pressefreigabe
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16. Juni 2009

Neue, junge Indie-Mixtur im Rocker
Donnerstag: Empty Guns + Exit Inside

 
Auf der Suche nach neuen Tönen, frischen Sounds und Grooves kann man am kommenden Donnerstag, dem 18.Juni höchstwahrscheinlich im Rocker in der Reuterstraße fündig werden, denn dort kündigt sich ein Live-Doppel an, das alles andere als in ausgetretenen 08/15Am_Donnerstag_live_im_Rocker_Exit_Inside Alternative-und Indie-Rock-Pfaden wandelt. Es verspricht spannend und originell zu werden, wenn übermorgen Abend gegen kurz nach 21 Uhr die Bands Exit Inside und Empty Guns die Bühne im Rocker betreten.

Die Seesener Band Exit Inside zählt zu den wackeren, fleißigen, nimmermüden Indie-/Alternative-Acts, die ständig entweder an einem neuen Album arbeiten oder neues und vertrautes Material im Rahmen von Club-Gigs, Festival-Shows oder selbst organisierten Touren live vorstellen. In Hannover sind Exit Inside zwar namentlich durchaus geläufig und sind unter anderem bei uns immer mal wieder medienpräsent, live sind sie hier in Hannover aber nur äußerst selten bis gar nicht zu erleben. Nach geraumer Zeit ist es am Donnerstag dann im Rocker wieder soweit.

Ziemlich spannend, neu und frisch mutet das an, was die aus dem Raum Leipzig stammende Band Empty Guns live auf die Bühne zu bringen beabsichtigt. Zunächst besteht hier jedochund_die_Jungs_von_Empty_Guns_mit_s enorme Verwechslungsgefahr. Hier in der Region wesentlich populärer ist die dreiköpfige Hard-Rock/Rock´n´ Roll-Formation Empty Gun aus Münster, die aber definitiv nicht gemeint ist.

Empty Guns, die Band also mit dem „s", spielt keinen schweißtreibenden, harten und heftigen Gitarren-Rock´n´Roll, sondern eine sehr individuelle Mixtur aus Deutsch- HipHop und amerikanischen Gitarrenrock mit Soul-und Funkelementen. „Verträumte Melodien, funkige HipHop-Beats und Indie-Rockelemente treffen bei Empty Guns auf gesellschaftskritische, politische und persönliche Texte", umreißt es die Presseinfo prägnant. Eine mitreißende Live-Show beabsichtigen aber auch Empty Guns (mit „s") zu liefern.

Ähnlich wie Exit Inside verfügen auch Empty Guns über viel Bühnenerfahrung, auch im prominenten Umfeld. Man spielte mit Madsen, Fotos oder Knorkator. Gerade im vergangenen Frühjahr supporteten Empty Guns niemand Geringeren als Clueso & Band im ausverkauften Conne Island in Leipzig.

Der Eintritt für dieses Doppelkonzert am Donnerstag im Rocker ist übrigens kostenlos.

Links:
www.myspace.com/rockerhannover
www.myspace.com/exitinside
www.myspace.com/emptyguns
Fotos: Pressefreigabe
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02. Juni 2009

Gitarren-Helden-Show-Contest
Mensch vs. Spielstation im Rocker

 
Schon wieder ein Contest? Warum, wieso, weshalb? Kann ich mit meiner Band doch noch Rockstar werden, auf allen (fetten!) Festivals dieser Welt spielen, Platten veröffentlichen, mich von grazilen Groupies umtüddeln lassen....

Nein, diese Perspektive hat man nicht beim „Guitar Hero Show Contest". Wenn ab dem kommenden Donnerstag, dem 4.Juni ab 21 Uhr im Rocker an der Reuterstraße dieser vierteilige Mensch vs.Computerspiel - Wettbewerb (4.6., 11.6., 18.6. und 25.6.) in die erste Runde geht, dann geht es in erster Linie um Spaß.

Wer will, der kann...mitmachen. Ohne vorherige Anmeldung. Einfach vor Ort im Rocker melden. Wer nicht ganz so im Thema ist: „Guitar Hero" ist ein Computerspiel für die Sony Playstation 2.Beim_Guitar_Hero_Contest_sind_selbstverstndlich_Posen_und_Huldigen_erlaubt_mitunter_auch_erwnscht Der Gitarrenheld und solche, die es werden wollen, bekommen ein Playback eines bekannten Rocksongs zur Grundlage. Statt einer realen Gitarre bedient man einen Controller in Gitarrenform, orientiert sich an einem Bildschirm und drückt zum richtigen Zeitpunkt Knöpfe am „Gitarrenhals" und schlägt einen Schalter am „Gitarrenbody" an.

Der „unbestechliche Schiedsrichter" der Playstation entscheidet, wer schließlich am großen Finale am 25.Juni dabei ist. Denn: Werden Spielfehler gemacht, meldet das die Maschine mit einer Art „Plopp"-Geräusch, bei ähnlichen Wettbewerben vor Publikum, sollen die Zuschauer spontan, aber nicht bösartig, mit lauten Buh-Rufen reagieren.

Als Gewinn der ganzen Aktion winkt ein Wochenende zu zweit in Hamburg. Während der dortigen Harley Days vom 26.-28.Juni übernachtet der „Guitar Hero" mit Begleitung in St.Paulis Rock´n´Roll / Hafenbar-Hotel Kogge. Das Zimmer für die Gewinner ist schon jetzt reserviert: Man übernachtet im genannten Etablissement standesgemäß im „Golden Rockstar Room".

Wegen des Konzertes am Donnerstag, dem 18.Juni, beginnt der „Guitar Hero Show Contest" an diesem Termin um 24 Uhr. An allen anderen Tagen im Juni fällt der Startschuss gegen 21 Uhr.

Link:
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Pressefreigabe
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11. Mai 2009

Rocker: Tresen wird zum Catwalk
Wieder Andrang bei Ground Zero

 
Was macht man eigentlich, wenn in einem Rockclub die Bühne für die auftretende Band ein wenig zu klein erscheint? Man nutzt beispielsweise die Theke als zusätzliche Auftrittsfläche, so wie Ground Zero bei ihrer Show am Freitagabend im Rocker.

Für Gitarrist Pedda wird beim Intro des Openers der Tresen zum Laufsteg während DrummerSowohl_Snger_Caruso Raner hinter seinem monströsen Schlagzeug zum Einstieg smooth groovend soliert. Das Ground- Zero- Drumset ist in der hannoverschen Musikszene das aktuell sicher spektakulärste auf den Bühnen der Stadt oder wie es Rocker-Chef Ingo schmunzelnd auf den Punkt bringt: „Ein komplettes kleines Einzelhandelsgeschäft". Zwei Becken sind sogar der Decke des Raumes näher als die Scheinwerfer und Lichtraversen.

Erwartungsgemäß ist der Rocker sehr gut gefüllt. Schon bei der jungen Support-Band Catch Me In The Back war es recht kuschelig. Der Show-Start von Ground Zero sitzt. Hier braucht es keine lange Aufwärmphase. Die Band ist heute in ziemlich guter Form und strotzt nur so vor Spielfreude. Sänger Caruso, der auf Grund des großenals_auch_Gitarrist_Pedda_nutzten_den_engen_Platz_im_Rocker_voll_aus Publikumsandrangs urpsrünglich mit seinem Funkmikro draußen auf dem Gehsteig vor dem Rocker performen wollte, sich dann aber doch für das wärmere Plätzchen auf der Bühne entschied, ist hervorragend bei Stimme. So stellt man sich einen waschechten Hardrock-Shouter vor. Ground Zero beweisen, dass „straight hardrock" keinesfalls in breitbeinigen Wiederholungsriff-Vierviertel-Stumpfsinn ausarten muss, wie bei zahlreichen anderen Bands des etwas in die Jahre gekommenen Genres.

Die Hannoveraner bohren ein dickes Brett und schieben schwer rollende Rocksounds durch den Club. Ground Zero haben Groove, haben Biss und das Publikum im sich bis an den Rand der Kapaziätsgrenze immer weiter füllenden Rocker im Griff. Schon beim zweiten Song wird rhythmisch mitgeklatscht, beim Billy-Idol-Cover „Rebell Yell" sogar draußen vor dem Laden getanzt.

Das Bier läuft da gleich ein bisschen schneller, alle scheinen glücklich und zufrieden. Einen besseren Start ins Wochenende hätte sich die große Mehrheit hier kaum wünschen können.
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
© Rockszene.de
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08. Mai 2009

Zeitiges Erscheinen ratsam...
Ground Zero heute Abend im Rocker

 
Nicht erst seit ihrem letzten Konzert in diesem Club im November 2008 ist es in der hannoverschen Musikszene bekannt: Wenn Ground Zero eine Show im Rocker in der Reuterstraße spielen, ist der Club knüppeldicke voll und die Stimmung entsprechend kuschelig.

Für den heutigen Freitagabend hat sich die hannoversche Hard´n Heavy-Rockband wieder imHeute_Abend_wieder_einmal_im_-wahrscheinlich-_sehr_gut_gefllten_Rocker_Ground_Zero Rocker zu einem Konzert angekündigt und wer das besondere Flair von Ground-Zero-Gigs in hier miterleben möchte, sollte daher möglichst frühzeitig vor Ort erscheinen um sich einen guten Platz mit Sicht zur Bühne und –wahrscheinlich auch- in Reichweite eines Armes zur Theke zu sichern. Der Club öffnet um 20 Uhr.

Der Eintritt im Rocker für dieses Konzert heute Abend ist kostenlos. Unterstützt werden Ground Zero von der jungen Band Catch Me Back, die im Rockclub auf dem hannoverschen Kiez ebenfalls schon ihre Visitenkarte abgegeben hat.

Links:
www.myspace.com/rockerhannover
www.rockwithballz.de
www.myspace.com/catchmeback
Foto: Rs.de-Archiv (11/08)
© Rockszene.de
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25. April 2009

Gegen die Gesetze der Muckerpolizei
2 x Rock aus Hildesheim im Rocker

 
Zwei Bands, die nicht ganz so häufig bis sehr selten in Hannover spielen, waren am Donnerstag zu Gast im Rocker. Hangmans Reputation und Newage, beide im engeren und weiteren Sinn aus der Region Hildesheim. Und einigen Fans war der Weg in die Leinemetropole dann auch nicht zu weit, „ihre" Bands zu unterstützen.

Die vier jungen Damen von Hangmans Reputation verstoßen nach eigenen Worten gegen alle Gesetze der Muckerpolizei und wollen zeigen, dass Frauen Punk ´n Roll einfach im Blut haben. „Punk? Rock?Punkrock? Punk´n Roll? Scheißegal, nennt es wie ihr wollt.", formuliert es prägnant und ungeschminkt die Bandinfo.

Was die Show von Hangmans Reputation im Rocker angeht, zeigt die Band, dass sie denSphrisch-atmosphrisch_Newage_bei_ihrer_Show_im_Rocker knackigen Formulierungen in ihrer Bandinfo auf der Bühne alle Ehre macht. Die Muckerpolizei wird den Gig der Vier nicht unbedingt abgenickt haben, dazu ist die Band musikalisch und spieltechnisch doch noch etwas in den Anfängen. Gute Resonanzen gibt es vom Publikum dennoch. Mit ihrer Musik, mit den deutschen und englischen Texten rocken Hangmans Reputation geradeaus. Thematisch geht es unter anderem um Spießerhelden, Tussis, TV, Lieben, Leben, Hass und Bier. Punkrock mitten aus dem Leben eben.

Newage gehen mit gutem Sound und ausgefeilten, sehr guten Songs schon deutlich routinierter zu Werke und werden bei diesem für einen Donnerstagabend ordentlich besuchten Konzert entsprechend gefeiert. Man merkt dem Trio an, dass es schon über einige kleinere und auch größere Bühne rockte und sich des Öfteren gute Kritiken und Auszeichnungen bei Bandwettbewerben abholte.

Insgesamt war es kein besonders aufregendes oder künstlerisch innovatives Konzert, das beide Acts hier ablieferten, aber grundsolide, unterhaltsam und mit spürbarem Spaßfaktor.
Aufgez.+Fotos: Oliver Kurtz
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24. April 2009

Ohrenfeindt, Ground Zero & Co.
Mai-Highlights im Rocker

 
Der von vielen als Wonnemonat gepriesene Mai kann sich als durchaus tückisch herausstellen. Nicht selten ist es –gerade Anfang Mai- unangenehm kühl und nass oder brütend heiß. Entweder heißt das Erkältungs- oder Sonnenbrandgefahr. Menschen mit leicht miesepeterigerEin_Mai-Highlight_im_Rocker_Ohrenfeindt_spielen_am_1.Mai-Feiertag Grundstimmung dürften eher schlechteres Wetter prophezeien, allein schon wegen dem ungewöhnlich vielen Sonnenstunden und der teils frühsommerlichen Temperaturen im sich dem Ende neigenden April.

Wie sich der Mai auch entscheidet, der Rocker in der Reuterstraße hat sich entschieden, zwei Indoor-Konzerte auf die Beine zu stellen. Die sind in jedem Fall wettersicher und versprechen schon im Vorfeld einen sehr hohen Unterhaltungswert und Spaßfaktor.

Am 1.Mai setzt der Rocker auf „Vollgasrock aus St.Pauli gegen den Mai-Kater." Die Hamburger Band Ohrenfeindt, sonst in Hannover in schöner Regelmäßigkeit als special guest von Torfrock im um einiges größeren Capitol zu Gast, wurde für eine Show am 1.Mai-Feiertag verpflichtet. Schnörkelloser Geradeausrock mit Riffs à la AC/DC mit, wie es die Presseinfo ausdrück, „klaren Ansagen in den Texten statt schwammigem Einheitsgeträller". Ohrenfeindt dürften in diesem Rahmen ein echtes Live-Highlight darstellen und auch dem Fluchtwagen der drei „Vollgasrocker" soll nahe dem Club ein Parkplatz reserviert werden.

Eine Woche darauf folgt mit Ground Zero der nächste Streich in Sachen griffiger Rock´n Roll und Hardrock. Ground-Zero-Shows im Rocker haben inzwischen schon Kultstatus, da könnte es –ähnlich wie bei Ohrenfeindt- im Laden, auf der Bühne und wahrscheinlich vor allem an der Theke relativ hoch hergehen. Als support von Ground Zero wurde die junge hannoversche Band Catch Me Back verpflichtet.

Die Show mit Ohrenfeindt am 1.Mai kostet 10 Euro Eintritt, zum Konzert am 8.Mai mit Ground Zero und Catch Me Back ist der Eintritt dann wieder kostenlos.

Link:
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Pressefreigabe
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06. April 2009

Diener der Ohren
Feuriges von Ragnaröek im Rocker

 
„Wir sind eure Diener der Ohren", grollt Charon der Fährmann den Besuchern im Rocker zu. Die erleben am heutigen Freitagabend ein besonderes Mittelalter-Rock-Spektakel, inszeniert von der Band Ragnaröek. Durchdringendes Getöse von der Sackpfeife, schnittige Rock-Metal-Riffs von den Gitarren und Druckvolles von Bass und Schlagzeug. Für Fans von Bands wie In Extremo ist die Show von Ragnaröek ein Augen-und Ohrenschmaus zugleich.

Das heutige Konzert ist wieder einmal ein Beispiel dafür, was man mit geschickter Logistik undZeremonienmeister_Charon_der_Fhrmann Bühnenbautechnik in einem räumlich so kleinen Club wie dem Rocker alles auf die Beine stellen kann, eine Mittelalter-Metal-Rock-Show mit einem in Flammen stehenden Amboss, Fackeln, Schwert und Feuerspucken. Franzi die Elfengleiche schleift ihren Diener Bernd der Schmied wie einen Sklaven durch den Club, es raucht, flackert, blitzt und zischt.

Woassscccchhhh...und wieder ein Feuerstoß, Trommeltanz auf der Theke, rhythmische Hammerschläge auf den Amboss, ein Geräusch das durch Mark und Bein dringt.

Die Türen und Fenster des Rocker stehen zur Straße weit offen, mehr und mehr Menschen,die an diesem lauwarmen Frühlingsabend am Steintor und in den Nebenstraßen bummeln, bleibenMit_Schwert_Amboss_und_Feuer_Ragnarek_spektakulr_im_Rocker freundig-erstaunt stehen oder gehen direkt in den Club, gehen kopfnickend zu den Ragnaröek-Songs mit. Fast nach jedem Lied wird der Band deutlicher und kräftiger Applaus gespendet, der des Öfteren in lautstarken Jubel mündet. Eine solche, mitunter spektakuläre Gratis-Show im kleinen Club-Ambiente- das hat wirklich etwas Besonderes, was Exklusives.

Frontmann, Sänger und Sackpfeifer Charon der Fährmann gibt den Zeremonienmeister, der zur wilden, ausschweifenden Rock-Sause aufruft: „Auf dass es gute Gründe gibt, mit berauschenden Getränken und Weibern ins Gehölz zu ziehen...", leitet er einen Song ein. Zustimmender Applaus beim begeisterten Publikum. Und dann rocken Ragnaröek wieder druckvoll los, ziehen die Zügel an.

Einige, bei größerem Konsum berauschende Getränke gehen jetzt im Rocker über die Theke, der Rest wird sich bei einigen möglicherweise im weiteren Verlauf der Nacht noch ergeben haben....

Weitere Impressionen in der Bildergalerie Bitte hier klicken
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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31. März 2009

Sackpfeife auf Hartmetall
Ragnaröek am Freitag im Rocker

 
Auf den ersten Blick, mag es etwas verwundern, dass eine Band wie Ragnaröek in den für eine Mittelalter-Rock-Show eigentlich räumlich arg begrenzten Club wie den Rocker aufzutreten beabsichtigt, aber wer das Rocker-Team kennt, weiß, dass auch Konzerte außerhalb des üblichen Gitarre-Bass-Schlagzeug-Gesang-Rahmens mit Engagement und Flexibilität gewuppt werden und letztlich des Öfteren den Hauch eines exklusiven Events bekommen.

Am kommenden Freitag, dem 3.April wird die siebenköpfige Formation aus Mecklenburg-Ragnarek_spielen_nchsten_Freitag_bei_kostenlosem_Eintritt_im_RockerVorpommern bei kostenlosem Eintritt aufspielen. Inwieweit die Feuershow von Bernd der Schmied und Franzi die Elfengleiche zu realisieren ist, bleibt mit Spannung abzuwarten, aber in erster Linie dürfte es ja um die Musik gehen. Ragnaröek, das sind neben den bereits genannten Protagonisten Charon der Fährmann (Gesang, Sackpfeife), Ark der Schnitter (Gitarre), Derol Bazuli (Bass), Sigar der Schinder (Gitarre) und Rondall der Schläger am Schlagzeug. Die Band wird im Rocker unter anderem Songs aus ihrem jüngst erschienenen Debütalbum „Rache" präsentieren, das mehr nach Rock als Mittelalter klingt.

In der offiziellen Schreibweise bewegen sich bei Ragnaröek mittelalterliche Melodien auf einem Fundament aus Hartmetall. Dabei bauen der prägnante Klang der Sackpfeife und die rauen Schlachtgesänge des Fährmanns auf stampfende Rhythmen und harte Stromgitarrenriffs. Das Publikum soll bei Konzerten von einer besonderen Magie erfasst werden.

Die Mitteldeutsche Zeitung schrieb im Januar 2008 über eine Ragnaröek-Show: „Als erste Töne über die Umstehenden hereinbrechen, wogt ausgelassene Begeisterung auf."

Möglicherweise wird man am Freitag auch Menschen mit In-Extremo-T-Shirts im Rocker treffen. Frühes Erscheinen dürfte ratsam sein. Einlass ist ab 20.00 Uhr.

Links:
www.myspace.com/ragnaroeek
www.myspace.com/rockerhannover
Foto: Pressefreigabe
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26. März 2009

Zoomite und Nullbock heute Abend
Rock, Pop und Punk-Rock im Rocker

 
Ob dieses Mal alles glatt geht? Ob dieses mal alle Musiker vollzählig, gesund, munter und spielfreudig im Rocker aufschlagen? Spätestens heute Abend wird man es wissen.

Es ist ähnlich, wie die aktuelle Temperatur-und Wetterlage, die den meisten nicht wirklichWenn_nichts_dazwischenkommt_spielen_Zoomite_heute_Abend_planmig_zusammen_mit_Nullbock_im_Rocker behagt: Von krankheits-oder unfallbedingten Bandabsagen und Programmänderungen kann der hannoversche Rockclub in der Reuterstraße in diesem Winter, der ja –laut Kalender- schon in den Frühling übergegangen sein soll, mehr als nur ein Lied singen.

Aus diesem Repertoire soll heute Abend nichts präsentiert werden, es geht heute um Rock, Pop und knalligen Punk-Rock, live und mit Spaß und Druck auf die Bühne gebracht. Aus Braunschweig wird die Band Zoomite erwartet, aus Salzgitter die Jungs von Nullbock. Bei dieser Konstellation kann es showtechnisch und auch sonst ziemlich hoch her gehen. Die Clubbetreiber kündigen auf der MySpace-Seite des Rocker an, ausreichend Bier kalt gestellt zu haben.

Auf vereinzelten Werbemitteln respektive Medien ist für den heutigen Donnerstagabend noch die Band Stupify im Rocker angekündigt. Die wird aber definitiv nicht spielen. Es sind Zoomite und Nullbock. Um 20 Uhr öffnet der Club, der Eintritt ist kostenlos.

Links:
www.myspace.com/rockerhannover
www.nullbock.org
www.myspace.com/zoomitebs
Foto: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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09. März 2009

Im Rocker gibt´s Dresche – für lau
The Knockouts kommen am Donnerstag

 
Sie schlagen wieder zu, die Schweden von The Knockouts. Zum wiederholten Mal. Tatort wie schon vor gut einem Jahr: Der hannoversche Rockclub Rocker in der Reuterstraße. Tatzeit ist der kommende Donnerstag, der 12.März, voraussichtlich um kurz nach 21 Uhr.

Kostenpunkt: Null Euro Eintritt. Lediglich die bei dieser Show wohl dringend notwendigenAm_Donnerstag_wieder_The_Knockouts_spielen_im_Rocker Erfrischungsgetränke müssen beim freundlichen Thekenpersonal gegen Bares erstanden werden.

Der Legende nach, stammen The Knockouts aus dem Krüppelkiefer-Gestrüpp der schwedischen Tundra und befinden sich faktisch auf Europatour.

Die Band um Sänger, Gitarrist und Frontmann Johan Frandsen will im Rocker da weiter machen, wo man im Februar 2008 unter großem Beifall des Publikums loslegte. Mit einer exploxiven Mischung aus schnellem, frischem und energiegeladenen Rock´n Roll, Rockabilly und Punk-Rock.

Wenn auch die Musik zuweilen knüppelhart aus den Instrumenten gedroschen wird, braucht von den Besuchern niemand die Sorge zu haben, von den Knockouts in die Knie gezwungen zu werden, höchstens vor die Bühne. Zum Tanzen, zum ein bisschen Pogen und zum Spaß haben.

Weitere Infos:
www.myspace.com/rockerhannover
www.myspace.com/theknockoutspunx
Foto: Rs.de-Archiv (02/08)
© Rockszene.de
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17. Februar 2009

Zum Gedenken an Bon Scott...
Hellfire am Freitag live im Rocker

 
Am 19.Februar 1980 ging eine Nachricht um die Welt, die nicht nur eingeschworene Fans der Band AC/DC trauern ließ. Bon Scott, der Leadsänger und charismatische Frontmann der australischen Riff-Rocker war im Alter von nur 33 Jahren verstorben.

Für nicht wenige zählte die Bon-Scott-Ära zur musikalisch fruchtbarsten und besten Zeit vonLassen_es_am_Freitag_mit_einer_ACDC-Tribute-Show_im_Rocker_krachen_Die_Jungs_von_Hellfire AC/DC, gesanglich und von der Bühnenshow gilt Bon Scott als Sänger der Band noch heute als unerreicht.

Fast auf den Tag genau, am kommenden Freitag, 20.Februar wird im Rocker Hannover zum Gedenken und zu Ehren des Sängers eine große AC/DC und Bon Scott-Nacht veranstaltet. Was die Musik an diesem Abend spielt dürfte jedem klar sein...

Live auf der Bühne wird die in der Region Hannover inzwischen sehr populäre AC/DC-Tribute Band Hellfire stehen und mit einer wohl ziemlich authentischen AC/DC-Show aufwarten bei der sicher alle, zumindest aber die meisten Klassiker zum Zuge kommen.

Hellfire kommen aus der Region Hildesheim / Nordstemmen und sind mittlerweile dafür bekannt, Musikclubs mit einem relativ begrenzten Fassungsvermögen um die 100 Besucher auszuverkaufen und das hier und da schon vor Öffnung der Türen.

Für das Konzert am Freitag im Rocker werden Karten zum Preis von 10 Euro angeboten. Das Kontingent ist auf 150 Stück begrenzt. Wer sicher gehen will dabei zu sein, kann sich noch am Donnerstag Tickets vor Ort sichern (Verkauf am Tresen) oder sollte am Freitag sehr früh an der Abendkasse erscheinen. Diese öffnet um 20 Uhr.

Weitere Infos unter:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rocker
www.hellfire-band.de
Foto: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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10. Februar 2009

Ein Hauch von Rockstar-Glamour
Es müssen nicht immer die großen Bühnen sein...

 

 Wer am letzten Samstag, dem Marshall Guitar Master-Contest im Rocker beigewohnt hat, wird sich möglicherweise gefragt haben, woher man eigentlich die Musiker von Alex Beyrodt & Friends, dem Show-Top-Act des Abends, kennt und in welchem Zusammenhang die Herren an Gesang, Gitarre, Bass und Schlagzeug einem schon mal zu Ohren gekommen sein mögen.

Vielleicht auf einer der insgesamt rund 60 Millionen verkauften CDs an denen die Musiker, die im Rocker spielten beteiligt waren?

Wer es genau wissen will: Gitarrist Alex Beyrodt kennt man unter anderem von deutschen Metal-Band Sinner, Sänger David Readmann war viele Jahre bei Pink Cream 69 aktiv. Uwe FriedrichAlex_Beyrodt_spielte_mit_seiner_Band_als_special_guest_im Otto Walter, in der Szene als Ufo Walter bekannt, war und ist als Bassist und Arrangeur mit internationalen Acts wie Marla Glen, Buddy Miles, Randy Hansen, Alex Oriental Experience, Caught In The Act, Anne Haiges und vielen anderen Bands und Musikern erfolgreich.

Drummer Mel Gaynor eilt der Ruf voraus, zu den sechs besten Schlagzeugern der Welt zu zählen. Neben den Simple Minds hat er bereits mit Künstlern wie Sir Elton John, Tina Turner, The Pretenders oder Robert Palmer gearbeitet.

Weitere Fotos: Hier klicken
Fotos: privat - Pressefreigabe
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06. Februar 2009

Volles und geändertes Programm
Es ging einigermaßen Hin und Her in den vergangenen Tagen, nun aber steht das Programm für den Gitarristen-Contest „Marshall Guitar Master" an diesem Samstag, 7.Februar im Rocker.

Neben dem eigentlichen Wettbewerb der Gitarristen, werden im Show-Programm der Gitarrist Andor Arnhold, die Hamelner Band Kamasutra 69 und als Stargäste des Abends Alex Beyrodt & Friends auftreten. Nach der Absage von Claus Grabke und Band (wir berichteten) wurde das Programm zum Teil neu gestaltet und ist jetzt festgezurrt.

Es ist ein sehr umfangreiches Programm, was die Besucher bei kostenlosem Eintritt im Rocker erwartet. Die am Contest teilnehmenden acht Gitarristen werden bereits ab 19.30 Uhr eine Aufwärmrunde spielen und sich dem Publikum vorstellen. Eine „kräftige Portion Gitarrenzauber" (Info) verspricht Andor Arnhold zu entfachen, solo, allein mit seiner Gitarre auf der Bühne. Wenn sich bei der Hamelner Band Kamasutra 69 nichts Grundlegendes geändert hat, werden die Rockfans im Rocker dann mit groovendem Alternative-Rock bedient.

Nach dem Live-Set von Kamasutra 69, sind die Teilnehmer des Gitarristen-Contest wieder anKamasutra_69_spielen_im_Show-Rahmenprogramm_des_Gitarristen-Contests_am_Samstag_im_Rocker der Reihe. Jeder Gitarrist wird zu einem dreiminütigen Song, der im Backing nur Schlagzeug und Bass besteht, seine vorbereitete Interpretation zu präsentieren.

Als Hauptact des Showprogramms werden Gitarrist Alex Beyrodt & Friends bekannte Stücke aus den letzten 40 Jahren Musikgeschichte neu interpretiert werden. Als Freunde werden für den Abend prominente, international renommierte Musiker wie Schlagzeuger Mel Gaynor oder Pink Creams 69-Sänger David Readman erwartet, die sich zu Alex, bekannt geworden unter anderem als Gitarrist bei Sinner oder Primal Fear, auf die Bühne gesellen.Alex_Beyrodt__Frieds_sind_der_Hauptact_des_Abends

Danach ist aber immer noch nicht Feierabend, denn nun müssen abermals die Gitarristen des Wettbewerbs ran. Mit der Kategorie „Kreativität" geht es zum Finale des Marshall Guitar Master Contests. Im Playback gibt es einen Song bestehend aus Gesang, Bass und Schlagzeug. Hierzu spielen die Gitarristen dann ein eigens kreiertes Gitarrenarrangement. Zwischen durch wird das Publikum mit Rock vom DJ-Pult bei Laune gehalten.

Der Rocker öffnet am Samstag bereits um 19.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.marshallguitarmaster.de
www.myspace.com/alexbeyrodt
www.myspace.com/kamasutrasixtynine
Fotos: Pressefreigabe
© Rockszene.de
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02. Februar 2009

Kamasutra 69 für Claus Grabke

 
Am kommenden Samstag ist es soweit. Die Marshall-Guitar-Master-Tour macht Halt im Rocker Hannover. Ab 19.30 Uhr werden auf der Bühne des Rockclubs in der Reuterstraße talentierte undDer_Termin_steht_allerdings_spielt_anstelle_von_Claus_Grabke_Kamasutra_69_am_kommenden_Samstag_im_Rocker ehrgeizige Gitarristen ihr Können präsentieren, in drei verschiedenen Kategorien und unter Wettbewerbsbedigungen. Als Hauptpreis winkt eine Marshall-Gitarrenverstärer-Anlage, bestehend aus einem JVM410H-Top und einer 1960AV Cabinet Box. Obendrauf soll der Gewinner noch eine Cubase Vollversion bekommen.

Zunächst spielen die Teilnehmer im Qualifying zu 30-sekündigen Songs-Snippets. Nach diesem ersten kurzen Eindruck entscheidet die Jury, ob der jeweilige Gitarrist, in die nächste Runde einrückt. In dieser zweiten Runde spielen die Musiker zu kompletten Songs und zeigen, was sie technisch drauf haben, in Runde 3 geht es um das kreative Potenzial der Wettbewerber. Man spielt zu einem Song einen selbst arrangieren Gitarrenpart.

Im Anschluss an den Wettbewerb gibt es für Teilnehmer, Juroren und das anwesende Publikum noch eine Live-Show der Hamelner Band Kamasutra 69. Langjährige Szene-Kenner werden die Jungs noch kennen, als sie unter dem Namen Blue Noise auftraten. Eine packende Rockshow mit Spaß-und recht hohem Partyfaktor dürfte bei Kamasutra 69 garantiert sein.

Eigentlich sollte der bundesweit renommierte Alternative-Rocker und Produzent Claus Grabke mit seiner Band quasi als „Show-Highlight" des Abends auftreten. Claus Grabke und Band haben inzwischen jedoch alle geplanten Shows im Rahmen der Marshall- Guitar- Master- Tour abgesagt. Der Grund für die Absage ist nicht, wie in vielen anderen Fällen dieser Tage, eine Grippeerkrankung oder ähnliches, Claus Grabke und Band sind offenbar nicht mit dem vorgesehenen Ablauf der Veranstaltungsreihe einverstanden und haben sich daher entschlossen, die komplette Tour zu canceln. Ein kurzes Statement dazu findet man auf der MySpace-Seite der Band.

„Aus diesem und anderen Gründen", so der Tourveranstalter auf seiner Website, werde die Zahl der Vorentscheidungen reduziert. Hannover, Berlin, Frankfurt, Oberhausen und München seien die Austragungsorte 2009.

Die Hamelner Band Kamasutra 69, als Ersatz für Grabke & Co. kurzfristig eingesprungen, ist mächtig motiviert: „Wir haben das Große Glück, im Rahmen der Marshall Guitar Masters Tour vier Gigs als Ersatz für den ausgefallenen Claus Grabke spielen zu können. Uns kribbelt es schon mächtig in den Fingern, da wir in letzter Zeit verstärkt an unseren Aufnahmen und den neuen Songs gearbeitet haben. Kommt vorbei und feiert mit uns!!!", verleiht die Band in einem Blog-Eintrag ihre Freude Ausdruck.

Zu einer kraftvollen Live-Show kann man bereits am Freitag, dem 6.Februar im Rocker feiern.Bereits_am_Freitag_heit_es_Neue_Deutsche_Hrte_live__mit_der_Band_Hertzschlag Dann heißt es „Neue Deutsche Härte live" mit der aus dem Raum Hannover/Burgdorf stammenden Band Hertzschlag. Eine Band, die besonders Anhängern der Musik von Bands wie etwa Rammstein, Subway To Sally oder In Extremo gefallen dürfte. An den Regeln am Freitag im Rocker ist übrigens DJ Uncle Frank. Einlass und Partybeginn ab 20 Uhr.

Für beide Sonderveranstaltungen, das Konzert von Hertzschlag am Freitag und dem Marshall Guitar Master am Samstag, ist der Eintritt im Rocker –wie fast immer- kostenlos.

Links zum Thema:
www.rocker-hannover.de
www.marshallguitarmaster.de
www.kamasutra69.de
www.band-hertzschlag.de
Fotos: Pressefreigabe
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26. Januar 2009

Nach der Show ab in den Rocker...
Was machen Rockmusiker eigentlich nach ihren Konzerten, nach getaner Arbeit?

 

Da gibt es die ruhigen, gesundheitsbewussten Vertreter, die sich zur Wahrnehmung ihresDruckvoll_frisch_dynamisch Schönheitsschlafes in ein mindestens 3-Sterne-Plus-Hotel verdrücken. Andere quetschen sich in die Koje ihres Nightliners und hoffen auf eine Fahrt ohne Schlaglöcher. Top-Stars lassen sich per Polizeieskorte zum Flughafen bringen, besteigen ihr Privat-Jet und lassen sich zu ihrem Europa-Tournee-Headquarter-Hotel, das sich beispielsweise in London befindet, fliegen. Der Otto-Normal-Musiker, belädt im Schweiße seines Angesichts den eigenen Pkw, setzt sich selbst ans Steuer und fährt heim. Andere bevorzugen eine feucht-fröhliche, inoffzielle After-Show-Party im Nachtleben der jeweiligen Stadt.

 

In Hannover wurden in früheren Jahren Bandmitglieder von Motörhead oder in_der_AWD_HallNew Model Army schon mal im Rockhouse angetroffen, The Boss Hoss wählten am vergangenen Samstag den Rocker in der Reuterstraße als den Ort, wo der kühle Absacker genommen werden sollte.

 

Bei nur einem scheint es aber nicht geblieben zu sein.Bis in die frühen Morgenstunden feierte die Band im Anschluss an ihr Konzert in der AWD Hall im Rocker. Der Wiederholungsfaktor liege bei 100 Prozent, so lies man es kurz vor Sonnenaufgang durchklingen. Ob einzelne Mitglieder von The Boss Hoss noch für den Marshall-Gitarristen-Contest nachmeldeten, der am 7.Februar im Rocker steigt, kann maximal als Gerücht gewertet werden, als und_selbst_im_Sitzen_mit_Bewegungsdrang_The_Boss_Hoss„special guest" im Rocker waren The Boss Hoss auch ohne Show-Einlage eine Bereicherung der Samstagabend-Party.

 

Das Rocker-Team um Ingo und Thorsten verabschiedete die Band mit einem dreifachen „Yippieeiyeaaaah" und wünschte den Jungs einen ruhigen Ritt nach Lübeck, zum nächsten Konzert am Sonntagabend.

 

 

The_Boss-Hoss-Markenzeichen_wie_eh_und_je_Unterhemd_und_Cowboyhut

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rockerhannover

 

 

 

Foto: Rocker privat - PressefreigabeNach_ihrer_Hannover-Show_in_der_AWD_Hall_feierten_The_Boss_Hoss_im_Rocker_weiter
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24. Januar 2009

Das Jahr 1868 und der Punk danach
„Ohne das Jahr 1868 würde es uns gar nicht geben, da wären wir gar nicht hier" erklärt Pocketsize- Gitarrist Manuel den fragend dreinblickenden Konzertbesuchern im Rocker.

Sofort arbeiten die Hirne der historisch Interessierten. Nein, das kann nicht sein. Die vier jungen Musiker hier auf der Bühne des hannoverschen Rockclubs können einfach nicht ein Erstentwurf jener Untoten sein, die nach Einbruch der Dunkelheit real lebenden Menschen das Blut aus dem Hals saugen. Bram Stoker´s Roman „Dracula" erblickte schließlich erst im Mai 1897 das Licht der Welt. Und untot sehen die Jungs von Pocketsize heute Abend im Rocker auch nicht gerade aus. Ganz im Gegenteil.

Pocketsize spielen gerne Punkrock, gerne schnell, gerne hart und gerne laut. Und ebenso gernHungrig_und_durstig_Die_hannoversche_Band_Pocketsize genießen sie ein aus Hannover stammendes Bier, benannt nach einer gleichnamigen Brauerei, die 1868 hier in der Leinemetropole gegründet wurde. Hätte man sich ja gleich denken können, zählt doch die Biermarke, die ebenfalls mit dem Buchstaben H beginnt zum Kultgetränk vieler hannoverscher Bands, besonders der Punk-Rock-Bands.

Pocketsize widmen ihrem Lieblingsgetränk einen Song mit dem Titel „Whisky And Wine", der dann auch gleich im Anschluss ebenso herzhaft durch die Boxen gejagt wird, wie nahezu der gesamte gut einstündige Set. Dass die Besucher im Rocker dagegen lediglich mit einem ursprünglich aus Bremen stammenden Bier die quicklebendige Show von Pocketsize verfolgen, tut dem Spaß keinen Abbruch.

brachte_am_Donnerstag_im_RockerDie Band um Drummer Max, Bassist Benito, Gitarrist Manuel und Sänger und Gitarrist Swen lässt bei ihrem heutigen Konzert keine Kompromisse zu. Es wird gegessen auf den Tisch kommt und das ist nicht nur Punk-Rock. Zuweilen blitzen Zutaten aus dem Schrank mit der Aufschrift „Core" auf, kombiniert mit Metal-, Hard-und Emo-, besonders in instrumentalen Zwischenspielen und Breaks. Da ist man doch flexibel und spielt sich die Seele aus dem Leib. Die Band geht unvoreingenommen mit viel jugendlichem Eifer zu Werke, wie eine Horde junger Pferde, die sich noch weigern, von irgendwelchen hinterher eilenden Viehtreibern zugeritten zu werden. Auch „The Unknown Stuntman" aus der Colt-Sievers-Reihe bekommt von Pocketsize die Peitsche.

Das hier ist kein angepasster blank geputzter Punk-Rock sondern Punk-Rock in seiner rauen und rohen Variante. Nichts für´s Radio oder die US-Single-Charts, sondern Musik für die Straße, für die Keller, für die Clubs.

Pocketsize mögen hier und da noch reifen, was Technik und Zusammenspiel angeht, dort aber,rohen_Punk-Rock_auf_die_Bhne wo manchmal noch die Tür zum sauberen Ton klemmt, wird sie einfach eingetreten. Punk-Rock der Marke Pocketsize ist eben ursprünglich, durchaus charmant und unverbraucht. Die Älteren dürften sich dabei zwar nicht mehr an das Jahr 1868, wohl aber an die Jahre 1976/77 erinnern. Lang, lang ist´s her. Darauf noch einen Schluck aus der dunkelbraunen Flasche und ab in die Federn.

Andreas Haug Fotos: Oliver Kurtz
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20. Januar 2009

Rocker setzt auf jungen Punk

 
Noch vor fast einem Jahr zeigte sich die Nienburger Band Mr.Awens von ihrer fixen und spontanen Seite, sprang im hannoverschen Club Rocker für die Band Death To Eve ein undSo_hungrig_dass_selbst_ein_Becken_dran_glauben_muss__Pocketsize_spielen_am_Donnerstag_im_Doppelpack_mit_Mr.Awens_im_Rocker spielte im Doppel mit den Hardrockern von Snake Mountain eine frische und sportliche Punk-Rock-Show. Dem wurde auch vom äußeren Erscheinungsbild Rechnung getragen: An Mr.Awens erinnert man sich auch immer, wenn die Rede von längs gestreiften, grün-weißen Sporttrikots ist.

Am kommenden Donnerstag, dem 22.Januar springen Mr.Awens dann nicht erneut als Reservisten in die Bresche, sondern offiziell und im Vorfeld angekündigt. Als nicht minder sportliche Partner gesellen sich die Hannoveraner von Pocketsize dazu. Junger melodischer Punk-Rock, im Rocker, das dürfte – zumal bei kostenlosem Eintritt- einige tanz-und feierwütige Fans in den Rockclub in die Reuterstraße locken.

Einlass am Donnerstag ist ab 20.00 Uhr. Mr.Awens werden bei dieser Show unter anderem auch Songs aus ihrer im Oktober erschienen CD „Neuer Tag – Neues Glück" präsentieren. Pocketsize könnten, was den „Hallo wach"-Faktor ihrer Musik angeht, erfolgreich unter Beweis stellen, dass Kaffee, wie es die Bandinfo vermittelt, im Vergleich eher als Schlafmittel wirke.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rockerhannover
www.myspace.com/mrawens
www.myspace.com/getpocketsized

Foto: Pressefreigabe
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13. Januar 2009

Gitarristen-Contest & Claus Grabke

 
Bereits Ende November konnte man bei uns über den „Marshall Guitar Master" lesen, einem bundesweiten Wettbewerb für Rockgitarristen, organisiert von dem renommierten Verstärker-und Boxen-Hersteller.

Der „Marshall Guitar Master" findet im Rahmen einer Clubtournee durch 15 deutsche Städtefoto1 statt. Start ist am 6.Februar in Magdeburg, das Finale ist für den 25.April in Kassel angekündigt. Als eine Art „besonderes Bonbon" wird neben den wetteifernden E-Gitarristen der populäre Alternative-Rocker und –Produzent Claus Grabke mit seiner Band auftreten und dabei unter anderem Songs aus seinem aktuellen Album „Deadly Bossanova" vorstellen.

In Hannover findet der „Marshall Guitar Master" am Samstag, dem 7.Februar im Rocker in der Reuterstraße statt, natürlich auch inklusive des Konzertes mit Claus Grabke und Band und das Ganze, wie man das in den Clubs im Steintorviertel kennt, bei kostenlosem Eintritt.

Aktive, spiefreudige und ehrgeizige Rock-Gitarristen, die an einer Teilnahme an diesem sehr ausgeklügelten Wettbewerb mitwirken möchten, können sich noch bis zum kommenden Freitag, 16.Januar anmelden.

Die Teilnahmebedingungen und Informationen zum Ablauf findet man auf der offiziellen Website des Contests. Dort meldet man sich auch über ein E-Mail-Formular an.

„Jeder, der gerne Saiten bearbeitet ist willkommen!" heißt es in einem Aufruf auf der Homepage des „Marshall Guitar Master"-Wettbewerbs.

Link:
www.marshallguitarmaster.de

Links zum Club Rocker und zu Claus Grabke:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rockerhannover
www.myspace.com/clausgrabkemusic

Foto: Cover-Scan
© Rockszene.de
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10. Januar 2009

Pilsner Rock trotzt Eisglätte

 
Die Medien überschlagen sich dieser Tage mit Meldungen und doppelseitigen Features über die aktuelle Wetterlage. Von der „Eiszeit in Deutschland" ist die Rede oder von der „Kältekammer".Energetischen_Rockn_Roll_mit_Pun-Rock_und_Glam-Rock-Anleihen Wer nicht unbedingt muss, dem wird nahegelegt, nicht aus dem Haus zu gehen. In Hannover wurden Rufe nach dem Einsatz von Streusalz laut, denn besonders am Kröpcke, in der Georgstraße und rund um´s Steintor soll noch Mitte der Woche extreme Straßen-und Gehwegglätte geherrscht haben. Hier und da wurde eine Fortbewegung zu Fuß sogar als lebensgefährliches Unterfangen geschildert. Dazu die Minusgrade im nahezu zweistelligen Bereich.

Denkbar ungünstige Voraussetzungen für einen zahlreichen Publikumszuspruch amnatrlich_mit_zwei_Gitarren Donnerstagabend im Rocker, denn unter anderem Kröpcke und Steintor liegen ja in der unmittelbaren Umgebung und für einige auf dem Weg zum Club in der Reuterstraße. Die Straßen rund um den Hannover-Kiez sind leergefegt wie selten, kaum ein Mensch ist unterwegs. Die schwedische Glam-Rock / Rock´n Roll-Band The Matlocks hat trotz widriger Straßenverhältnisse und Witterungsbedinungen den Weg zum Rocker gefunden und präsentiert sich in bester Spiellaune. Die Laune bei den Anwesenden im Laden ist bei den melodiösen und knackigen Kick-Ass-Rock´n Roll-Songs alles andere als übel. Nicht ganz so oft erlebt man für kostenlosen Eintritt eine so hoch-professionell agierende Bandgab_es_von_The_Matlocks die in puncto Sound, Show und Programm so gut wie gar keine Wünsche offenlässt. Hier stimmt alles, der Groove, die satten, erdigen und zugleich frischen Gitarrenriffs, Songs, die auf den Punkt kommen und schnell zum Kopfnicken verleiten.

Für Bands dieser Liga blättert man anderenorts schon mal zehn, zwölf oder mehr Euro an der Abendkasse hin, hier im Rocker gibt es die sympathische und gut aufgelegte Band für lau. Eigentlich unglaublich, was hier möglich gemacht wird. Das Publikum vor Ort weiß das augenscheinlich zu schätzen, auch wenn sich, trotz breit angelegter Promotion und lokaler Medienpräsenz, im ersten Set nur knapp zehn Leute im Club befinden. Der nominell schwache Besuch ist in diesem Zusammenhang ebenso unglaublich.

The Matlocks staren im Rocker ihre aktuelle Tour die die Jungs im Januar durch Deutschland und Holland führt. 2001 haben die Schweden begonnen, sich hier und da mal zu treffen, ein paaram_Donnerstagabend_im_Rocker Songs zu proben, zu spielen und nebenbei Bier zu trinken. „Pilsner Rock" nennen The Matlocks ihren Stil. Mehrfach prosten die Musiker den Hartgesottenen Rock´n Roll Fans im Laden zu. Eigentlich, so der Sänger, habe man erwartet, dass es in Deutschland wesentlich wärmer wäre als in Schweden, aber so ist es halt in Deutschland, in Hannover, Anfang Januar 2009. Im Februar kommt ein neues Album der Matlocks in den Handel, aber die Truppe sieht sich vor allem und in erster Line als Live-Band, anderenfalls wäre wohl die Platte vor der Tour erschienen um das Interesse an The Matlocks noch weiter zu schüren. Eigentlich ist so die Reihenfolge. So aber ist es ein Geheimtipp-Konzert von dem viele über die verschiedensten Medien im Vorfeld massiv informiert wurden, es dann aber dann doch vorzogen, nicht aus dem Haus zu gehen.

Die Neugierde, neue und unter internationalen Maßstäben qualitativ erstklassige Bands bei kostenlosem Eintritt kennen zu lernen, schien am Donnerstagabend in Hannover bei Fans von Musik, wie sie Acts wie Monster Magnet, Gluecifer, The Clash, Alice Cooper, Turbonegro oder Guns ´n Roses spielen, äußerst begrenzt, wenn nicht verkümmert zu sein.

Neu ist das Phänomen „Klasse- aber wenig bekannte Band vs. kaum Besucher zur Show" natürlich nicht. Viele Veranstalter, Musiker und Clubs –nicht nur in Hannover- konnten das in den letzten Jahren mitunter schmerzlich erfahren. Der Großteil der Konzertgänger scheint weiterhin nach der etwas abgewandelten Volksweisheit zu leben „Was der Landwirt nicht kennt, verspeist er nicht".

Andreas Haug Fotos: Oliver Kurtz
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2008

 

15. Dezember 2008

Zeitweilig Ausnahmezustand
Der hannoversche Club Rocker in der Reuterstraße feierte vom letzten Donnerstag an bis hin zum Samstag sein 4-jähriges Jubiläum.

 

Zwei Abende und Nächte mit den Live-Shows zahlreicher hannoverscher Bands, der Samstagabend gehörte dann der Rockdisco.

Als im Hochsommer unter der Woche meist nur bei Insidern bekannte Newcomerbands aus Hamburg, Berlin oder sogar aus Süddeutschland im Rocker auftraten, waren oft noch genügend Plätze frei im Club, am letzten Donnerstag, dem ersten von drei Festtagen sah das genau anders aus. Nach eigenen Worten der Betreiber herrschte eine besondere Form von Ausnahmezustand.Zeitweilig_Ausnahmezustand__Zum_Jubilum_war_es_brechend_voll_im_Rocker Zur Debüt-Show der Hannoveraner von Steak For Breakfast war es knüppeldickevoll im Laden, nix ging mehr, aber auch rein gar nix. Es war so voll, dass man nicht hätte umkippen können. Weder ein Schritt nach vorn noch nach hinten waren möglich. Steak For Breakfast legten einen schönen Auftritt mit gut groovenden Rocksongs hin, die eher tiefe Stimme von Sängerin Jules verlieh dem Ganzen noch eine Extraportion Glanz.

Dann etwas Luft zum Atmen im Rocker, denn etwas entspannter wurde es dann zur Show der Couchdivers, aber lediglich, was das Stehplatzangebot im Club anging. Es war zwar weiterhin voll, aber nicht mehr ganz so mega-voll wie zur Show von Steak For Breakfast. Die Couchdivers fackelten nicht lange Debt_im_Rocker_Steak_For_Breakfastund bedienten die feierwütige Meute mit ihrer energiegeladenen Mischung aus Punkrock und Hardcore. Shouter Nils sprang im Laufe der Show auf den Tresen und dass man darauf nicht nur Gläser und Flaschen abstellen sondern auch eine Rockshow hinlegen kann, hatten schon Acts wie Lord Bishop gezeigt.

Sehr gut besucht und mit einem gut aufgelegten Publikum präsentiert sich der Rocker auch am Freitag. Alternative-Rock, Indie-Pop-Rock und Rock mit mindestens drei Ausrufezeichen waren Programm von Subtune, Kosmopiloten und Cosmic Tribe.Punkrock_Hardcore_und_Stimmung

An diesem doch äußerst kalten Abend sorgen Subtune zu Beginn gleich mal für ordentlich Druck, was einige Gäste im Club dann relativ rasch erwärmt. „Als An-und Einheizer für den heutigen Abend hat die Band einen wirklich guten Job gemacht", kommentiert ein Gast, den man zum Fan-Umfeld der Kosmopiloten zählen kann, anerkennend. Die Kosmopiloten sind als zweite Band an der Reihe. Während sich das Intro dem Ende neigt und die Band mit ihrem ersten Song loslegt wird punktgenau Tischfeuerwerk auf der Theke entzündet. Eine besonders schöne Atmosphäre zu diesem Zeitpunkt und auch in den folgenden rund 40 Minuten legen Kosmopiloten einen stimmungsvollen Auftritt hin, ein gleichzeitig gelungener Abschiedsgig für Bassist Dirk, der die Band verlässt.

„Wollt ihr rrrockkkeennnnn?????" tönt es gegen halb zwölf von der Bühne. Klar, eine so deutlich und vehement artikulierte Frage kann nur von Oliver Busse kommen. Der Sänger und Frontmann von Cosmic Tribe peitscht die Stimmung im weiterhin sehr gut gefüllten Laden weiter in diebei_den_Couchdivers Höhe und mit mächtiger Lautstärke, heftigem Groove und satten Gitarren wird den Fans im Rocker altes und brandneues Material aus dem bald erscheinenden neuen Cosmic-Tribe-Album um die Ohren gehauen. Hart, engagiert und auf den Punkt. So, wie man es von Cosmic Tribe schont seit Jahren kennt.

Zeitweilig strömen halbe Cliquen aus dem Rocker hinaus auf die Straße um Platz zu machen für neue Gäste, die rund ums Steintor unterwegs sind um mal –bereits deutlich aufgewärmt- eine Prise Cosmic Tribe zu nehmen plus ein paar Biere oder etwas aus dem Spirituosen Angebots zu nehmen. Einigen scheint die Darbietung zu laut zu sein. Aber wie lautet so ein alter Techniker-Spruch, der in Hannover immer mal wieder kursiert? „Es ist nicht zu laut, du bist zu alt". Oder: „Du hast mal wieder deinen Gehörschutz daheim vergessen", könnte man anfügen. Rock definiert sich bei Cosmic Tribe eben auch über „hart und laut" oder vielleicht auch „geil und laut", wie es ein einst rockender Herr Westernhagen mal Ende der Siebziger in „Mit 18" ausdrückte.

Zum vierten Rocker-Geburtstag wurde in jedem Fall ordentlich ausgeteilt und hingelangt, von den Bands, vom DJ, den flinken Service-Kräften und vom Publikum. Blessuren sind uns nicht bekannt, vielleicht hier und da ein Brummschädel am Morgen danach oder ein Pfeifen im Ohr. Aber das nimmt man nach solch einem Geburtstagswochenende vielleicht auch mal gerne in Kauf.

Tobias Lehmann und Andreas Haug
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08. Dezember 2008

Heiße Hunde, Steak-Rock und mehr


Für Rockfans fast jeder Coleur gibt es am hannoverschen Kiez, dem Steintorviertel, seit vier Jahren einen festen Anlaufpunkt. Der Club Rocker in der Reuterstraße bietet vielfältige Rockmusik, live und bei regelmäßigen Themenparties mit Hardrock, Classic Rock, Metal, Punk oder Alternative-Rock vom DJ Pult.

Auf Rock zu stehen, bedeutete zumindest früher, (un-)ordentlich gegen den Strich gebürstet zuAm_kommenden_Donnerstag_Freitag_und_Samstag_wird_im_Rocker_4.Geburtstag_gefeiert sein und somit ist es wohl kaum eine Überraschung, dass Ingo und Thorsten vom Rocker, den 4.Geburtstag mit einem speziellen Party-Wochenende feiern. Warum sollte man auch auf die typischen Jubiläen, den 5., den 10., den 25. oder den 50 Geburtstag warten? Das wäre ja etwas zu durchsichtig und angepasst.

Am kommenden Wochenende heißt es dann, an drei Tagen, den 4.Rocker-Geburtstag mit fünf Bands aus der hannoverschen Musikszene zu feiern und das, wie man es dort gewohnt ist, ohne Eintritt an der Tür zu erheben. Für den kommenden Donnerstag, dem 11.Dezember waren Yaman & The Funky Gheddokids angekündigt, die sich aber jetzt offenbar Steak For Breakfast nennen. Für Steak For Breakfast soll der Auftritt amLive_gratulieren_und_spielen_werden_unter_anderem_Dreist Donnerstag die Debütshow bedeuten. Ansatz: „Fünf Gourmets zogen aus, um den Steak-Rock zu verbreiten". Na fein, ob die Band und ihre Musik auch für Vegetarier gut genießbar sind? Okay, das war jetzt mal ausnahmsweise ein ganz kalter, ein entsetzlich platter, der früher in die Rubrik „Sparwitze" verbannt wurde...musste aber mal raus.

Was bleibt zu tun? Wahrscheinlich hingehen, anhören und herausfinden. Wer sich auf der MySpace-Website von Steak For Breakfast weiter umsieht, bleibt am Bandfoto hängen. Sind da nicht auch Musiker der Groove/Thrash-Metal-Band Inquiring Blood mit von der Partie? Es wird immer spannender, was am Donnerstag im Rocker musikalisch zu erwarten ist. Für die zweite Band im Bunde –Call Me Names- ist das Konzert gleichzeitig der Live-Abschluss eines erfolg-und ereignisreichen Jahres 2008.

Es lohnt sich scheinbar, Websites und Ankündigungen genauer zu durchforsten und auf kleine und feine Details zu achten. Auf der Rocker-MySpace-Präsenz liest man was von kostenlosen Hot Dogs in der Lounge, die am Freitag, dem 12.Dezember bereitgestellt werden sollen, allerdingsund_Cosmic_Tribe nur so lange der Vorrat reicht, versteht sich. Bleibt für das am Abend wahrscheinlich sehr zahlreich erscheinende Publikum nur die Hoffnung, dass die drei Bands, die sich am Freitag im Rocker die Bühne teilen, namentlich Kosmopiloten, Dreist und Cosmic Tribe nicht all zu ausgehungert anreisen oder sich nach dem Soundcheck alsbald zur nächsten Döner-Bude trollen...

Am Samstag, dem 13.12. folgt die dritte und letzte Runde des Party-Marathons, dann darf im Rocker zur Rockdisco gefeiert werden.

Einlass im Rocker am Donnerstag und Freitag ist ab 20.00 Uhr, am Samstag ab 21.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rockerhannover

Fotos: Rs.de Archiv (2008)
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24. November 2008

Gesucht: Marshall Guitar Master

 
Von Bandwettbewerben haben manche Bands teilweise inzwischen die Nase voll oder hatten bislang noch gar keine Lust, eine Nase davon zu nehmen.

Nun gibt es etwas Neues, etwas ziemlich ausgefuchst Anmutendes: Einen ganz speziellen Wettbewerb für Rockgitarristen. Unter der Regie des weltweit renommierten Amp-Herstellers Marshall wird im Rahmen einer bundesweiten Club-Tournee der „Marshall Guitar Master" gesucht. Auch in Hannover macht die Tour Halt. Schauplatz des Contests in dessen Anschluss als zusätzlicher Live-Act Claus Grabke auftreten soll, ist der Club Rocker in der Reuterstraße.

Ein Termin steht auch schon fest: „Deutschlands härtester Gitarrencontest" ist im Rocker Hannover für den 7.Februar 2009 angesetzt.

Noch bis zum 16.Januar können sich Gitarristen mit sicherem Händchen, flinken Fingern undRecht_guten_Zuspruch_drfte_der_Rockgitarristen-Wettbewerb_im_Rocker_haben_wo_auch_Claus_Grabke_und_Band_-auer_Konkurrenz-_spielen_werden Spaß an Live-Auftritten für den „Marshall Guitar Master" anmelden. Zunächst lädt man sich Song-Snippet von der Website herunter, produziert ein kleines Demo im mp3-Format in dem man seine eigene Gitarrenspur dazu einspielt.

Im Rahmen des Contests wird es eine Qualifikationsrunde unter den Augen und Ohren einer Jury geben. Der Wettbewerb selbst wird umfasst die Kategorien „Guitar Master Technik" und „Guitar Master Kreativität". Für das „Qualifying" sind bis zu 20 Teilnehmer zugelassen, im Wettbewerb präsentieren sich dann sechs Gitarristen live. Als Hauptpreis lobt der Amp-Hersteller hochwertiges Equipment aus.

Die Spielregeln und das Programm sind ausführlich erläutert unter:
www.marshallguitarmaster.de

Dort wird das Ganze prägnant wie folgt zusammengefasst: "This Is Not A Game. This Is The Real Shit!"

Weitere Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/rockerhannover
www.myspace.com/clausgrabkemusic

Foto: Rs.de-Archiv
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17. November 2008

Aus dem Rocker in das Rockhouse

 
Für eine Stadt wie Hannover war es wohl fast schon zuviel des Guten, was einige Live-Clubs am vergangenen Wochenende quantitativ und auch qualitativ an Programm auf die Beine stellten.

Und wie das dann so ist: Vieles läuft parallel nebeneinander, da weiß der geneigte ausgehfreudige Konzert-und Clubgänger gar nicht mehr, was er sich überhaupt noch allesSpielten_im_Rockhouse_ein_auergewhnlich_berzeugendes_Konzert__John_Tennis anschauen und anhören soll. Das geht schon seit Wochen so, ist ja auch eigentlich eine schöne Sache, wenn viel geboten wird, nur einige Veranstaltungen „leiden" derzeit förmlich darunter und bleiben im Einzelfall schon mal weit unter den erwarteten Besucherzahlen. Das ist bei international populären Bands genauso wie bei regionalen Acts. Am Samstag traf es nach langer Zeit das sonst bei Konzerten oft überdurchschnittlich gut besuchte Rockhouse, aber dazu im weiteren Verlauf mehr.

Kuschelig voll war es dagegen am Freitag im Rocker in der Reuterstraße. Die hannoverscheVolles_Haus_am_Freitag_im_Rocker._Gute_Pltze_an_der_Theke_waren_hei_begehrt Hard´n Heavy-Rockband Ground Zero war mal wieder zu Gast und bot ein durch und durch gutes Konzert. Sound gut, Band gut, Stimmung gut. Dass es –gerade wenn Ground Zero im Rocker spielen- vom Platz immer besonders eng wird, hat mittlerweile wahrscheinlich schon etwas Kultiges. Mitte Dezember feiert das Rocker Jubiläum und bringt dabei auch wieder einige populäre Hannover-Bands auf die Bühne. Unter anderem wollen Cosmic Tribe, Dreist und Kosmopiloten an einem Abend gemeinsam aber nacheinander die Bühne im Rocker teilen. Inwieweit das Publikum dann noch in die Höhe gestapelt werden kann...man darf das mit stetig steigender Spannung abwarten.

auf_der_Rocker-Bhne_mit_fast_hautengem_Publikumskontakt__Ground_ZeroViel Platz war am Samstag im Rockhouse, für einige offenbar unerwartet viel Platz. Für die, die beim Konzert der Tribute To Status Quo Band und John Tennis ihrem Bewegungsdrang freien Lauf lassen wollten war das mitunter große Klasse, für die, die das Konzert wirtschaftlich verantworten müssen, wird der Abend finanziell als mittelschweres Desaster in Erinnerung bleiben. Weniger als 100 Menschen hatten bis kurz nach halb Zwölf den Weg in die Kanalstraße 7 gefunden, bis auf ganz wenige Ausnahmen, waren in den letzten zwei Jahren vier-bis fünfmal so viele Besucher bei Konzerten vor Ort. Am Samstag war es nicht so, aus welchen Gründen auch immer.

Im_Anschluss_an_John_Tennis_prsentierte_sich_die_Tribute_To_Status_Quo_Band_live„Schade, die Bands waren wirklich eine Wucht, ein total tolles Konzert, besonders auch die erste Band hätte viel mehr Publikum verdient gehabt, die waren sensationell", war der Tenor bei einigen Anwesenden im Rockhouse. Aber wo es an der Quantität mangelt ist es um die Qualität manchmal wesentlich besser bestellt, wie beispielsweise beim Auftritt, der eben angesprochenen ersten Band am Samstag im Rockhouse: John Tennis. Musikalisch, technisch und vom Sound war das für die meisten Anwesenden absolut erste Sahne was die Band bei ihrer Show im Rockhouse bot. Neben ihren Eigenkompositionen im Gewand der frühen 70er Jahre, zelebrierte die Band eine eindrucksvolle XL-Version des Deep Purple-Klassikers „Lazy" mit exzessivem Hammond (mit Leslie!) und Keyboard-Intro. John Tennis ließen hier und da auch ihr Talent aufblitzen, frühen Progressive-Rock mit vertrackten Elementen –wie man so schön sagt- „amtlich" auf die Bühne bringen zu können. Neben Bands wie Deep Purple oder Led Zeppelin werden die jungen Musiker wohl auch schon mal was von Emerson, Lake & Palmer oder artverwandten Bands gehört haben.

Exakt um 22.07 Uhr legte dann die Tribute To Status Quo Band los und drückte gleich mit dem Opener „Caroline" ordentlich auf die Tube. 90 Minuten Spaß und Spielfreude pur, so könnte man den Auftritt der Boogie-Rock-Tribute Band auf den Punkt bringen. Die Truppe legte sich ganz kräftig ins Zeug und brachte eine schweißtreibende Bühnenshow auf die Bretter, dabei fehlten auch die typischen Status-Quo-Posen wie das kollektive, rhythmische Schwingen der Saiteninstrumente nicht. Und wenn man vorn nicht breitbeinig in Formation die Boogie-Rock-Riffs schmetterte ging es mit Tempo im Dauerlauf ab durch die Mitte, quer durchs Publikum und seitlich wieder auf die Bühne. Dabei rannten und sprangen die Jungs vor und auf der Bühne wie eine jugendliche Rasselbande, die vor fast überschäumender Energie und dem Gefühl „Bock, live zu rocken" kaum zu bändigen war.

Ehrliche, harte Arbeit und gutes Entertainment präsentiert zu haben, das kann man der Tribute To Status Quo Band zweifelsfrei attestieren. Dort wo manch andere Gruppe aus dem Bereich der „Tribute to someone popular"-Bands zu routiniert und zeitweise auch abgezockt wirkend ihr Programm abspult, scheinen Tribute To Status Quo Band noch wirklich mit absoluter Leidenschaft ihren Idolen zu huldigen. Neben den einem sehr breitem Publikum bekannten Must-Have-Live-Gassenhauern wie „Rockin´All Over The World" oder „Whatever You Want" hielt die Band mit Cover-Versionen von älteren Stücken wie „Gerdundula", „In My Chair" oder „Railroad" auch einige programmtechnische Überraschungen bereit. Zeit, einen Gang zurückzuschalten blieb höchstens bei „In The Army Know" oder dem bluesig-balldeskem „Most Of The Time" bis dann bald mit Druck, Groove und Tempo weiterging. Den Abschluss bildeten „Big Fat Mama" und „Johnny B.Goode", das in ein besonders stimmungsvolles „Bye, Bye Johnny" überging. Applaus, Verbeugung und dann ab zum wohlverdienten After-Show-Bier in die Garderobe.

Fotos: Oliver Kurtz
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20. Oktober 2008

Mit Rock´n´Roll angesteckt
Freitagabend im Rocker.

 
Für viele ist eine mehr oder wenige harte und mehr oder minder erfolgreiche Arbeitswoche rum. Was liegt da näher, als sich die vergangenen Tage mal mit einer satten Ladung Rock und Rock´n´Roll aus den Knochen schleudern zu lassen.
Die Ohren lassen sich so auch gehörig durchpusten, das macht den Kopf oft schneller frei, als man glaubt.

Das zahlreich erschienene Publikum hatte letzten Freitag gleich mit drei Bands die Gelegenheit,Die_zahlreichen_Live-Rock-Freunde_im_Rocker_lieen_sich_anstecken runter und gleichzeitig wieder hochzukommen, es war den gesamten Abend gut gelaunt, zeigte sich an in Hannover noch nicht sonderlich bekannten Bands wie den Überraschungsgästen, Wasted Angels aus Manchester interessiert, feierte die Lokalmatadoren von Headroom und lies gemeinsam mit dem Headliner, dem US-Musiker Lord Bishop und seinen beiden musikalischen Mitstreitern die Post abgehen.

Wasted Angels hatten den Abend mit sehr gutem britischen Rock, der mit einer satten Portionoder_auch_von_der_berraschungsband_Wasted_Angels Groove ausgestattet ist, gut in die Spur gebracht.
War der Rocker zu früher Stunde noch gemütlich gefüllt, machte sich im Anschluss bei Headroom der Heimvorteil der hannoverschen Band bemerkbar. Der Club am Steintor füllte sich zuhends, die Fans der Hannoveraner feuerten Headroom an.

Sichtlich vom Rock-Programm angesteckt, wurde dem Publikum jetzt noch eine Schippe obendrauf serviert. Das Trio um den US-Rocker, Sänger und Gitarristen Lord Bishop lies es nun erwartungsgemäß richtig krachen.

Wie schon zu Jahresbeginn –ebenfalls im Rocker- überzeugte Lord Bishop durch gekonntes, cooles Gitarrenspiel und unterhielt mit frechen Sprüchen. Spendabel zeigte sich der Lord oder_dessen_Gitarrenspielobendrein.

Dann und wann wurde den Fans vor der Bühne ein Schluck aus der bandeigenen Whiskey-Flasche spendiert. „Hey Joe", der Hendrix-Klassiker durfte im Rahmen dieser Rock´n Roll Vollbedienung natürlich nicht fehlen.
Dass hier die Post abgehen würde, wer hätte daran gezweifelt?

 

Für waschechte Rockfans –und die waren Freitagabend schließlich vor Ort – ein sehr gelungener Abend.von_unter_anderem_Lord_Bishop_und_seiner_Band

 

Fotos und aufgez.Oliver Kurtz
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17. Oktober 2008

In letzter Sekunde: Noch ein Act!

 
Frei nach dem Motto, aller guten Dinge sind drei, haben Thorsten und Ingo vom Rocker nochmalEines_der_vielen_Club-Konzerte_in_dieser_Woche_findet_bei_kostenlosem_Eintritt_statt__Lord_Bishop_spielt_Freitag_im_Rocker kurzfristig ihr Live-Programm für den heutigen Freitagabend, dem 17.Oktober erweitert.

Quasi in letzter Sekunde wurde die Band The Ghost Rockets bestätigt, die heute Abend neben den Hannoveranern Headroom und dem US-Musiker Lord Bishop auf der Bühne des Rocker stehen werden.

Das Quartett aus Schweinfurt tourt derzeit mit ihrer neuen E.P. durch die Lande, Musikfans, die Band bereits live gehört haben, fühlen sich an Acts wie Queens Of The Stone Age, Foo Fighters oder Soundgarden erinnert. Es geht also um Rock, eindeutig Rock.

Achtung Änderung: Wie der Veranstalter heute früh mitteilte, werden nicht The Ghost Rockets spielen, sondern die Band Wasted Angels aus Manchester - d.Red. 17.10. 14.35 Uhr

Die heutige Show mit Lord Bishop, Headroom und The Ghost Rockets findet im Rocker traditionell bei kostenlosemWird_heute_Abend_im_Rocker_von_zwei_Bands_supportet__Lord_Bishop_hier_bei_seinem_Rocker-Gig_im_Januar Eintritt statt. Der Rocker in der Reuterstraße auf dem hannoverschen Kiez am Steintor öffnet um 20.00 Uhr.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.mypace.com/theghostrockets
www.myspace.com/rockerhannover

Foto: Rs.de-Archiv (01/08)
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03. Oktober 2008

Probleme gelöst, Show kann kommen

 
Ein Highlight im Oktober-Programm bildet für den Club Rocker am Steintor das Konzert des US-Musikers Lord Bishop am 17.Oktober. Für die hannoversche Band Headroom könnte sich dieser Abend auch als Spaß bringende und erfolgreiche Angelegenheit entpuppen, denn Headroom sind jetzt als support für die Lord-Bishop-Show im Rocker bestätigt.

Bevor aber der kommende Gig in Sichtweite kommen konnte, mussten Headroom zunächst einmal ein paar Probleme gelöst bekommen. Die Band formierte sich Anfang Februar 2007, recht bald stieg der Bassist aus, nach langwieriger Suche stieß man auf Mr.Bauersfeld, der nachSupporten_Lord_Bishop_am_17.Oktober_im_Rocker__Headroom_aus_Hannover Meinung aller Headroom-Beteiligten, die ihm gestellte Aufgabe gut meisterte. Nachdem das Personal-Problem gelöst war, tauchte ein neues auf. Die Band verlor ihren Proberaum und dieser Umstand legte die Arbeiten am Live-Set für drei Monate still. Mittlerweile hat man sich in einem Jazz-Keller eingenistet und auch das Programm fertig.

Headroom bereiten einen bunten Stilmix mit Schwerpunkten Hardrock und Funk und ab und zu ist auch Platz für eine Ballade. „Für das weibliche Publikum", wie es die Medieninfo charmant formuliert.

Der Eintritt für das Konzert mit Headroom und Lord Bishop am 17.Oktober im Rocker ist übrigens kostenlos.

Links:
www.myspace.com/headroombandhannover
www.myspace.com/lordbishop

Foto: Pressefreigabe
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13. September 2008

Schriller Start im Rocker

 
Am 11.9. eröffnete das Rocker - nach der Sommerpause - sein bewährtes Live-Programm mit der Berliner Band Skin Diary.

Etwas verspätet – weil Stau auf der Bahn – trafen die vier Multikulti-Rocker in Hannovers Steintorviertel ein. Eher unscheinbar aber akribisch wurde das Equipment installiert, der SoundAlternativen_Sound_und_progressive_Elemente gecheckt und plötzlich war da eine Band im wilden Rocker, von der man wohl behaupten darf, dass diese schon bald nicht mehr nur ein Geheimtipp sein wird. Sicherlich findet man Skin Diary schon bald auf den großen Live-Veranstaltungen - wo auch immer - wieder.

Schrille Outfits, treibende Beats und ein Sound, der alles bietet, was man zwischen Lieblichkeit und Brachialität vermuten kann. Schrill ist auch die Art und die Stilistik des gesanglichen Könnens der Sängerin Jessica Jekyll. Mitunter hört man die Kraft einer Jannis Joplin aus der zum Tanzen einladendenAuch_zum_Tanzen_lud_das_Quartett_ausgiebig_ein Musik. Wem es aber gegönnt ist sich in den Skin-Diary-Style fallen zu lassen, der kommt nicht daran vorbei, sich an die Musik und das klangliche Bild einer frühen Blondie / Debbie Harry zu erinnern.

Ein bisschen Glamour-Pop, ein Kern von 70th Garage-Rock mit einer Portion Verrücktheit... und doch ist Skin Diary – ganz im Sinne der Zeit – postmodern und eigenständig.

Ohne Zweifel hat die musikalische Kunst der frischen Berliner keine Schublade verdient, in die sie vielleicht mancher stecken möchte. Als Sängerin würde Jessica Jekyll jeder Band ihren eigenwilligen Stempel aufdrücken. Dies allein unterstreicht die Güteklasse dieser unter die Haut gehenden Sängerin und setzt das musikalische Können ihrer drei Mitstreiter in bestes Rampenlicht.boten_Skin_Diary_im_Rocker

http://www.skindiary.com/

Bericht und Fotos von Olli Kurtz
© Rockszene.de
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30. August 2008

Der Live-Herbst im Rocker

 
Nach einer kurzen Sommerpause, geht es im Rocker in der Reuterstraße aber September wieder konzerttechnisch in die Vollen.

Wer in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit hatte, Shows mit Bands wie Joy BecameKlein_eng_aber_spaig-vital_gehen_die_Live-Shows_im_Rocker_ber_die_Bhne_wie_hier_bei_The_Knockouts Clear, Kaiserkind, Lord Bishop, Mr.Awens oder The Knockouts zu sehen und zu hören, dem sei noch einmal das Spezielle an den Gig auf dem hannoverschen Kiez, dem Steintor, verraten.

Der Rocker bietet als kleiner, gemütlicher Rockclub vorwiegend an Donnerstagen Live-Konzerte bei kostenlosem Eintritt. Acts aus Übersee, dem europäischen Ausland oder Deutschland spielen ebenso, wie Bands aus der hannoverschen Szene und dem erweiterten Umland. Aufgrund der räumlichen Situation wird in Sachen Bühnenaufbau so manches Mal improvisiert, Konzertbesucher konnten aber fast immer die Bands bei gutem und druckvollem Sound sowie dynamischem Lichteinsatz erleben. Und wenn es mal so richtig kuschelig voll ist im Rocker, kann man schon mal vomAm_11.September_im_Rocker__Skin_Diary Gehweg vor der Tür, dort wo sich das rauchende Rock-Volk gern bei einem Bier an den mit Fackeln beleuchteten Fässern trifft, einen Blick und beide Ohren riskieren.

Der Startschuss in den Live-Herbst im Rocker fällt am Donnerstag, dem 11.September. Die Band Skin Diary aus Berlin ist geladen, die mit ihrer unberechenbaren Mischung aus orientalischen Klängen, tanzwütigen Grooves und explosivem Rock aufwarten.

Zu den Höhepunkten im Herbst zählen sicher auch die Konzerte mit Call Me Names (11.Dezember) und mit dem hannoverschen Dreierpack Kosmopiloten, Cosmic Tribe und Dreist (12.Dezember).

Weitere Infos zum Rocker:
www.rocker-hannover.de

Fotos: Pressefreigabe+Rs.de-Archiv
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28. Juli 2008

Auch am Steintor wird gerockt

 
Das Lebensgefühl „Geboren um wild zu sein" wird hier mit höchster Watt-Zahl ausgelebt und natürlich fast immer bis in die frühen Morgenstunden. Unzählige Partys wurden seit der Eröffnung gefeiert, Konzerte veranstaltet und man munkelt scherzhaft, so mancher weiblicher oder männlicher Party-Fanatic war noch im Laden, als dieser wieder aufmachte: Das Rocker – wohl Hannovers kleinster Rockclub - im Herzen des Steintor-Viertels...

„Wild sind die Nächte mitunter schon, doch ohne Stammgäste würden nächtliche Party-Stätten wie das Rocker niemals funktionieren, und weil das so ist möchte ich mich an dieser Stelle imAuch_am_Steintor_kann_man_zu_Rockmusik_feiern Namen des gesamten Rocker-Teams bei unseren treuen Fans bedanken", so Thorsten Pudemat. Zusammen mit Geschäftspartner Ingo Gembalis (u.a. Heartbreak Hotel) eröffnete Thorsten Pudemat im Dezember 2004 in den ehemaligen Räumlichkeiten des Shark den beliebten Club: „Damals fehlte uns im Viertel - neben den zahlreichen Dance- und House-Läden - ein solider Rock-Laden in dem auch Live-Musik geboten wird. Seit Beginn sind Rock-Konzerte - vor allem hannoversche Bands - neben Tanz-Partys ein fester Bestandteil unseres Programms", so Pudemat weiter, „Natürlich würden wir gerne mal die Jungs von der Blood Hound Gang, Boss Hoss oder Lemmi von Motörhead in unserer heiligen Halle begrüßen und wenn es nur für eine After-Show-Party wäre".

Eine konkrete After-Show-Party steht allerdings für den 9. August an. Wenn die Street-Mag-Show auf dem Schützenplatz ihre Tore schließt, wird das Rocker geöffnet. Hot Girls & Coolewie_hier_nach_der_Schlagerparade Drinks und eine Menge Ami-Autos stehen in dieser Nacht auf dem Programm. Auch bei den anstehenden Harley-Days ist der Rockclub am Start. Übrigens, eine im Rocker bis heute nicht übertroffene Kuriosität sind festgestellte Fußabdrücke an der Decke des Clubs, welche nach einer wilden Party-Nacht entdeckt wurden: „Niemand konnte anständig erklären, wie die dahingekommen sind, so Pudemat, denn die Decke ist vier Meter hoch".

Trotz derzeitiger Konzert-Sommerpause ist der Club auch donnerstags regelmäßig geöffnet. Die Live-Aktivitäten beginnen wieder im September.

www.rocker-hannover.de

Bericht und Fotos von Olli Kurtz
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07. Juni 2008

Stimmungs-Doppel füllte Club

 
Von der Expo-Plaza in den Club. Nur fünf Tage nach ihrem Auftritt vor 22.000 Besuchern auf der Expo-Plaza, kehrt die Hamburger Band Kaiserkind nach Hannover zurück um im sehr gutFnf_Tage_nach_ihrem_Auftritt_auf_der_Expo-Plaza gefüllten Rocker am Steintor mit zahlreichen alten und neu gewonnenen Fans zu feiern.

Bevor aber Kaiserkind im Rocker an der Reihe sind, heißt es zunächst einmal Bühne frei für den special guest des Abends, Catch Me Back, einer blutjungen Newcomerband aus Hannover.

Catch Me Back gründeten sich erst im letzten Jahr und spielen einen Mix aus straightem und melodiösem Gitarren-Rock und Rock´n Roll mit hörbaren Seventies-Einflüssen. Im Rocker machen das die Jungs sehr solide und rund, der Stimmungspegel im Club steigt rasch in die Höhe, Kopfnicken, Fußwippen und rhythmisches Mitklatschen im Publikum münden in einen mitunter tosenden Applaus, wenn der letzte Akkord des jeweiligen Songs ausklingt. Ein gelungener Einstieg.

Kaiserkind haben nach ihrer Show letzten Samstag auf der Expo-Plaza einige neue Fans in Hannover hinzugewinnen können. Mit ihrem Song „Freunde für´s Leben" gewannen sie das N-spielten_Kaiserkind_im_gut_gefllten_RockerJoy-Band-Battle und letztlich damit den Opener-Slot auf der Plaza. „Freunde für´s Leben" wird dann auch relativ früh im Programm gespielt. Die handwerklich guten Hamburger gehen mit Druck, Energie und sattem Groove zu Werke, pendeln stilistisch zwischen leichtem Indie-Gitarrenrock mit Emo-Einschlag und geradeaus gehendem Power-Pop mit positiver Ausstrahlung, verbunden mit einem deutlichen Gruß an massenkompatiblen Pop-Rock Marke Revolverheld. Nicht neu, aber ordentlich gemacht.

Mit dem Gesang muss man sich allerdings anfreunden können. Sänger Simon presst Töne und Texte mitunter wie tonnenschwere Gewichte in das fröhlich feiernde Publikum. Das wirkt zuweilen recht angestrengt und auch die Intonation ist nicht immer sicher. Die Fans scheint das aber nicht wirklich aus dem Takt zu bringen. Es ist der positive Gesamteindruck und die stimmungsvolle Show mit der Kaiserkind hier im Rocker ihre Visitenkarte abgeben.

Links:
www.myspace.com/catchmeback
www.myspace.com/koenigskindband
www.rocker-hannover.de

Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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05. Juni 2008

Kaiserkind für lau in Hannover

 
Die Fußball-Europameisterschaft klopft so langsam richtig kräftig und mächtig an die Tür und einige Bands spielen schon seit Wochen ihre EM-Hymnen rauf und runter. „Helden 2008" von Revolverheld hat wohl schon jeder irgendwo gehört, aber auch die Hamburger Band Kaiserkind hat mit „Schlaaand" einen veritablen Fußball-Hit im Programm. Fun-Punk-Pop, der hier und da ein klein wenig nach Bands wie den Schröders und den Ärzten schmeckt, was für einige ja durchaus schmackhaft ist.

Am letzten Samstag spielten Kaiserkind noch ein gefeiertes Set von sieben Songs vor 22.000Letzten_Samstag_auf_der_Expo-Plaza_heute_Abend_bei_kostenlosem_Eintritt_im_Rocker__Kaiserkind Besuchern im Rahmen der N-Joy-Starshow auf der Expo-Plaza, am heutigen Donnerstagabend ist die Band mit einer kompletten Show live im hannoverschen Club Rocker in der Reuterstraße am Steintor zu sehen und zu hören. Und das für lau.

Einlass im Rocker ist ab 20.00 Uhr, die Band wird voraussichtlich gegen 21.30 beginnen. Auf Grund der positiven Resonanzen am letzen Samstag auf der Expo-Plaza, könnte es möglicherweise voll werden im Rocker, zumal der Eintritt kostenlos ist. Rechtzeitiges Erscheinen könnte somit von Vorteil sein.

Links zum Thema:
www.myspace.com/koenigskindband
www.rocker-hannover.de

Foto: Pressefreigabe
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08. April 2008

Emo, Punk, Rock und Metal

 
Stilistisch offen, junge Bands, reife Musiker – wichtig ist, dass es gut ist und rockt, so könnte man die Philosophie des Clubs Rocker im hannoverschen Steintorviertel beschreiben.Im_Mai_live_im_Rocker__Joy_Became_Clear

Jetzt im April bietet der Club ein Rockdisco-und Rock-Partyprogramm, das Sparten wie Classic Rock, Crossover, NuMetal, Alternative, Old School oder Punk-Rock abdeckt. Im Mai stehen wieder zwei Live-Shows auf dem Programm.

Am Donnerstag, dem 8.Mai kommt mit Joy Became Clear eine junge Band aus Süddeutschland zum Zuge, die sich zwischen Emo, Hardcore und Rock bewegt. Die Jungs, im Durchschnitt gerade mal um die 20 Jahre alt, spielte seit ihrer Gründung im Jahr 2005 schon rund 80 Gigs, darunter unter anderem auf dem Hurricane-Festival, teilte die Bühne als support von Sportfreunde Stiller, Juli, Fanta 4, Fire in the Attic und vielen mehr.Fnf_Tage_nach_ihrem_Auftritt_auf_der_Expo-Plaza

Hardcore-Rock serviert am Donnerstag, dem 22.Mai die schwedische Band Mother Misery. Als support ist die aus Braunschweig stammende Band Zoomite mit dabei.Das Besondere: Der Eintritt bei Konzerten ist weiterhin kostenlos, auf einem Donnerstagabend sind diese Shows sicher auch eine gute Gelegenheit, zum Teil qualitativ sehr hochwertige, nationale wie internationale Bands im kleineren, gemütlichen Rahmen kennen zu lernen.

Bands, die momentan noch nicht die großen Massen in Hannover ziehen, an die größeren Clubs, Hallen-und Festival-Gigs nicht immer so ohne Weiteres „herankommen" und sich eher in kleineren Clubs heimisch fühlen, könnten es im Rocker vielleicht mal mit einer Bewerbung versuchen.spielten_Kaiserkind_im_gut_gefllten_Rocker

Weitere Infos, Programm und Kontakt:
www.rocker-hannover.de

Foto: Pressefreigabe
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29. März 2008

Hannover, ich will euch sehen!

 
Donnerstagabend gegen kurz nach neun in der Reuterstraße im hannoverschen Amüsierviertel Steintor. Viel los ist hier nicht mit einer Ausnahme. Vor der Tür des Rocker tummeln sich schon einige Fans der Bands Snake Mountain aus Hameln und den Nieburgern Mr.Awens und auch im Club herrscht schon ordentlich Betrieb.

Gegen halb zehn wird es dann kuschelig voll im Rocker, Mr.Awens, kurzfristig für die Band Death To Eve eingesprungen, eröffnen den Abend mit einem abwechslungsreichen und druckvollen Set, das musikalisch Stilrichtungen von Punk-Rock, Emocore, Screamo und Indie-/Alternative auslotet. Die Musiker, allesamt in grün-weiß-gestreiften Trikots bringen die Menge gleich in Stimmung und ernten verdienten Applaus. Mr.Awens gehen sehr variabel zu Werke, stumpfesNew_Young_Punk_brachten_Mr.Awens_auf_die_Bhne Geholze, Gebolze und Geschrei ist ihre Sache nicht. Dissonante Gitarren clean oder brüllend verzerrt, melodiöse Gesangsparts im Wechsel mit Screams, Balladeskem und knalligen Up-Tempo-Stücken sorgen für ein recht kurzweiliges Konzerterlebnis bei dem auch eine gekonnt gespielte Cover-Version von der reichlich im Rundfunk gespielten und hinlänglich bekannten Ärzte-Single „Junge" für Heiterkeit sorgt.

Snake Mountain legen im Anschluss ein dickes Hardrock-Brett auf den Tisch und schneiden es mit Spaß und Engagement kraftvoll und grob zurecht. Hardrock in Old School Manier, hier und da mit Metal-Einflüssen, Powerballaden und Bluesiges wird angereicht: Snake Mountain sind nicht die filigranen Feinmechaniker sondern ackern sich bodenständig und mit Schmackes durch ihre Show. Sänger und Gitarrist Stephan feuert das Publikum an: „Hannover, ich will euch sehen!" faucht er röhrend in die Menge und Feuerte_das_Publikum_im_Rocker_an__Snake-Mountain-Frontmann_Stephanverleiht so dem Ganzen einen Hauch von Arena-Atmosphäre. Vor der Bühne reckt sich die ein oder andere Faust in die Höhe, es wird gefeiert, Fans und Band haben ihren Spaß und kosten diesen auch aus. Noch ein Bier in die trockene Hardrocker-Kehle und weiter geht's mit Riffs, Soli, Shouting und Rock´n Roll-Gefühl.

www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/mrawens
www.snakemountain.net

Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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15. März 2008

Hannover-Bands live im Rocker

 
Live-Rock auf dem hannoverschen Kiez, dem Steintor: Der Rockclub Rocker in der Reuterstraße 5 ist in dieser Richtung mehr als ein Geheimtipp für besondere Shows.

Neben internationalen Acts wie Lord Bishop aus den USA, der im Januar im Rocker auf der Bühne stand oder den schwedischen The Knockouts, die das Publikum im Februar mit einer saftig-schmutzigen Punk-Rock-Attacke begeisterten, stehen auch immer wieder regionale Bands auf dem Programm.

Ende März, exakt in der Woche nach dem Osterfest, wird Fahne „Rockcity Hannover" im Rocker wieder ganz hoch gehisst. Vier Bands, jeweils im Doppelpack an zwei Tagen, spielen bei kostenlosem Eintritt und versprechen, die räumlich kleine Club-Location kräftig zu füllen.

Am Donnerstag, dem 27.März dürften besonders Freunde von Rock, Punk, Alternative undAm_Donnerstag_dem_27.Mrz_live_im_Rocker_sind_Death_To_Eve_aus_Hannover_zu_sehen_und_zu_hren Hardrock ihren Spaß haben, wenn die hannoverschen Death To Eve und Snake Mountain ihre Instrumente einstöpseln.

Ein aus lokaler Sicht ziemlicher Hochkaräter ist am Folgetag, Freitag, den 28.März zu erwarten. Rock mit deutschen Texten von den in der Hannover-Szene derzeit ziemlich angesagten und präsenten Bands Kosmopiloten und Dreist.

Statt eines Eintrittsgeldes wird im Rocker ein kleiner Aufschlag auf die Getränke erhoben. Es empfiehlt sich, zeitig vor Ort zu sein, der Club ist schnell voll.

Weitere Infos und das aktuelle Programm:
www.rocker-hannover.de

Foto: Pressefreigabe
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16. Februar 2008

Punk-Rock-Attacke am Donnerstag

 
Ein nasskalter Donnerstagabend im Februar. Fieser, leichter Nieselregen mit Übergang zu Schneegrieseln geht über Hannover nieder. Eigentlich ein Abend um daheim auf dem warmen heimischen Sofa zu verbringen.

Für empfindliche Gemüter sicher die einzige Lösung zum Wohlfühlen, nicht aber für Fans von rohem Punkrock. Hannovers Rockclub im Steintorviertel, das Rocker in der Reuterstraße istTemporeicher_Punk-Rock-Spa heute Abend gut besucht, auch vor der Tür wird es auf dem Gehsteig eng. Zigaretten werden entzündet und ein kräftiger Schluck aus der Bierflasche genommen. The Knockouts aus Schweden machen im Rahmen ihrer Europa-Tour Halt in Hannover und sind für den heutigen Abend auf der kleinen Bühne im Rocker angekündigt. Eintritt-wie immer- frei, 50 Cent Getränkeaufschlag. Am Vorabend noch im tschechischen Teplice, heute einige Hundert Kilometer weiter nordwestlich und seit erst wenigen Tagen mit neuem Bassisten: The Knockouts scheinen eine der hartgesottenen Bands von der Straße zu sein, die viel unterwegs sind, die Punk-Rock in seiner ursprünglichen Form spielen: Laut und schnell, rüde und schmutzig.

Bereits seit 1996 sind The Knockouts dabei, verfolgt man ihre schweißtreibende, überaus party-taugliche Live-Show mit kompromisslos rausgehauenen Songs, könnte man meinen, in diemit_The_Knockouts späten Siebziger und frühen Achtziger zurückversetzt worden zu sein, denn das Trio um Sänger und Gitarrist Johan Frandsen orientiert sich ganz am traditionellen Punk-Rock, wie er vor 30 Jahren auf die Bühne gebracht wurde. Ungeschminkt mit teils nicht ganz exakt gestimmten Instrumenten und locker-lässiger, leicht schnoddriger Spielweise. So, wie es im Punk halt sein muss.

Das Rocker wird mit Nebel eingehüllt, vor der Bühne wird getanzt und weiter hinten rhythmisch mit dem Kopf genickt. Die Außentür bleibt geöffnet, so können auch die draußen rauchenden Gäste die Show der Schweden problemlos verfolgen, derlive_auf_der_Bhne_im_Rocker druck-und kraftvolle, angenehm trashige Gesamtsound schreddert raus auf die Reuterstraße. Während The Knockouts drinnen neben zahlreichen eigenen Songs auch All-Time-Klassiker wie den Undertones-Klassiker „Teenage Kicks" oder eine total verpunkrockte Version von Nena´s „99 Luftballons" mit viel Tempo und Herz rausschmettern, macht draußen eine Party-Truppe junger Damen die Runde. Mit großem roten Papp-Herz ausgestattet werden junge und nicht mehr ganz junge Herren angesprochen und Kondome angeboten. Einige lehnen dankend ab, andere greifen breit grinsend zu.

Es geht locker zu im Rocker und rundherum. So stellen sich viele Rock´n Roll und das Treiben um einen bodenständigen Live-Club vor. Nach ihrem ersten, gut 40-minütigen Set mischen sich die Musiker der Knockouts unters Volk und knüpfen Kontakte, verschwitzt und augenscheinlich gut gelaunt. Ein Bier, eine Zigarette, ein paar Tropfen Schneegrieseln auf die tätowierten Arme und der zweite Teil der Punk-Rock-Attacke konnte folgen.

Links:
www.rocker-hannover.de
www.myspace.com/theknockoutspunx

Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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12. Januar 2008

Kleine Bühne – drückender Rock
Lord Bishop hart und laut im Rocker

 
Es müssen nicht immer die großen Clubs und Hallen mit den entsprechend geräumigen Bühnen sein, um eine ordentlich drückende und unterhaltsame Rock-Show auf die Beine zu stellen. Das zeigte sich am Donnerstagabend beim Konzert von Lord Bishop im Hannoveraner Club Rocker in der Reuterstraße.

Der New Yorker Sänger und Gitarrist ist mit Drummer und Bassist auf Tour und hier im Rocker entfacht das Trio auf kleiner Fläche eine große Wirkung. Das Team um die Rocker-BetreiberLord_Bishop_fordert_zum_fast_grenzenlosen_Rockn_Roll-Spa_auf Ingo und Thorsten zeigt großen Einfallsreichtum wenn es um die Realisierung von Live-Konzerten im wirklich kleinen aber fein ausgestatteten Club im Steintorviertel geht. Auf der eigentlichen Tanzfläche ist ein Drumriser aufgestellt, der neben dem Schlagzeug auch Platz für den Koffer-Verstärker von Mr.Bishop bietet. Im 90-Grad-Winkel zum Riser ist –etwas tiefer angesezt-ein längliches, schmales Bühnenelement aufgebaut an deren Ende ein kleiner Wedge-Monitor platziert ist. Auf dem Element selbst steht Lord Bishop mit Gitarre und Mikroständer. Links neben dem leicht exentrischen Musiker ist auf einem festen Plateau zur Wand der Bassist mit seiner Anlage aufgestellt. Eine Gesangsanlage mit Boxen auf Stativen, Hauslicht mit Movinglights und Nebelmaschine – fertig ist die Produktion im Rocker.

So geht das, und als Lord Bishop und seine Mannen gegen kurz vor 22 Uhr beginnen, ihr derbes Voodoo-Funk-Blues-Rock´n Roll-Brett zurechtzusägen und dick zu durchboren ist die Stimmung im Laden sofort da. Bishop gibt den coolen Rock-Freak und entlockt seiner Stratocaster reichlichStatt_kohlensurefreiem_Wasser_bevorzugt_Bishop_Whiskey_aus_der_Flasche schmutzige Riffs, die Rhythmusgruppe unterlegt das Ganze äußerst gekonnt mit einem drückenden Groove Marke Monster. Es ist laut im Rocker, aber so muss der „Sex Rock" von Bishop eben sein: Kernig, hart und kompromisslos. Zeitweilig erinnert die spielfreudige Truppe an Bands wie Stevie Ray Vaughan & Double Trouble. Blues-Rock und Rock mit funky-freaky Elementen kann anderswo mittlerweile reichlich abgehalftert klingen, bei dieser Band ist das dagegen anders. Eine Formation internationaler Klasse in einem gemütlichen Club bei kostenlosem Eintritt zu sehen, das erlebt man nicht alle Tage und entsprechend breit grinsend und kopfnickend quittieren viele Gäste die Darbietung. Das hier geht mehr als nur okay, das macht richtig Spaß.

Doch was hat es mit dem angekündigten „Sex Rock" auf sich? Lord Bishop scheint kein Kind von Traurigkeit zu sein und derbe Sprüche zwischen den Songs gibt es reichlich. „Hey Leute, habt Spaß hier, nehmt die Hand in die Hose und habt verdammt nochmal Spaß", fordert Bishop das Publikum auf. Das böse Wort mit „f" gehört zum Sprachschatz des Musikers wie das „Thankund_animiert_das_Publikum_im_Rocker_zum_Mitsingen You". Bishop selbst lässt es indes nicht zum äußersten kommen. Er bevorzugt die Hand nach einer vollen Whiskey-Flasche auszustrecken, kräftig zuzupacken und auf diese Weise seinen Durst zu löschen. Bühnenwasser ohne Kohlensäure, wie es viele professionelle Sänger bevorzugen, ist seine Sache augenscheinlich nicht. Es muss schmutzig klingen und es bleibt auch schmutzig und auch Jimi Hendrix wird mit einer speziellen Version von „Hey Joe" Tribut gezollt. Rock in seiner ursprünglichen, originären und manchmal auch ordinären Form. Konsequent obendrein.

www.lordbishop.org
www.rocker-hannover.de
Andreas Haug Fotos: Brigitte Haug
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09. Januar 2008

Morgen „Sex Rock" live & gratis
Lord Bishop spielt im Rocker

 
Schwergewichtiger Rock aus New York rollt morgen Abend auf das Rocker am Steintor zu.Lord Bishop und sein „crazy Trio" sind zu Gast und versprechen „Sex Rock".

Was das denn nun wieder sein soll, fragen sich wohl einige. Der zwei Meter große und 120Morgen_live_und_gratis_im_Rocker_Lord_Bishop Kilogramm schwere Kopf und Songwriter von Lord Bishop Rocks verschmelzt Sounds von Jimi Hendrix, James Brown, Frank Zappa und Led Zeppelin zu einer ganz eigenen Form der Rockmusik und die heißt in diesem Fall, richtig, „Sex Rock".

Der Beschreibung nach lässt das auf ein extrem grooviges, mitunter kreativ-abgedrehtes Rockspektakel in der kuscheligen Atmosphäre eines kleinen Rockclubs schließen. Die Band um Lord Bishop sei unverschämt laut, korrekt politisch (nicht umgekehrt) und im allerpositivsten Sinne wunderbar freakig, umschreibt es die Presseinfo.

Einlass für die „Sex Rock" –Show mit Lord Bishop im Rocker ist am morgigen Donnerstag ab 20 Uhr und für Neugierige, die zuweilen scheuen Eintrittsgeld für Bands zu zahlen, die sie nicht kennen, eine besonders gute Nachricht: Der Eintritt für das Konzert im Rocker ist kostenlos!

Weitere Infos:
www.lordbishop.org
www.myspace.com/lordbishop
www.rocker-hannover.de
Foto: Pressefreigabe
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2007

 

06. Dezember 2007

GrounD ZerO morgen im Rocker
Open-Air mit befreundeten H-Bands?

 
„An Ingo, häng schon mal die Türen aus, wir kommen mit schwerem Geschütz...", schreibt die hannoversche Hard ´n Heavy-Rock-Band GrounD ZerO auf ihrer Website. Der nett gemeinte Hinweis richtet sich an Ingo Gembalies, Chef des Rocker am Steintor. Dort werden GrounD ZerO am morgigen Freitagabend, 7.Dezember live spielen und das vollverstärkt. Auf ein Akustik-Set verzichtet die Band aus Platzgründen, das Rocker ist eben ein räumlich recht kleiner Rockclub in Hannover, zusätzliche Akustikgitarren hätten da kaum Platz.

Der Gig im Rocker ist der letzte für GrounD ZerO in diesem Jahr, aber bereits jetzt laufen Planungen und Überlegungen, was man 2008 auf die Beine stellen kann. Zunächst steht amMorgen_im_Rocker_GrounD_ZerO_wollen_schweres_Geschtz_auffahren 25.Januar ein Konzert in der Philharmonie auf dem Programm, aber GrounD ZerO wollen es durchaus auch ein wenig größer, abseits von Bandwettbewerben allerdings, denn auf Contests war die Band ja besonders auch in diesem Jahr präsent. Unter anderem beim Rockszene.de Contest als auch bei Stars In The City wurden Kontakte zu anderen Hannover-Bands geknüpft oder vertieft und mit einigen strebt man ein Open-Air an. In Kontakt steht man bereits unter anderem mit 4 Tunes, Cue, Target:Blank, Father Nuke und Cindy Marlow & Band. Derzeit verhandeln GrounD ZerO mit einigen Veranstaltern über die Realisierung.

Der Konzertbeginn am Freitag im Rocker ist für 20.00 Uhr angesetzt. Der Eintritt ist kostenlos.

Links zum Thema:
www.rocker-hannover.de
www.rockwithballz.de
Foto: Pressefreigabe
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14. September 2010

Motörhead-Tribute live im Rocker

Aces High kommen am Freitag

Die Musik der Band Motörhead stößt im Allgemeinen bei Rockfans fast jeglicher Couleur auf große Resonanz. Songs wie „Ace Of Spades“, „Overkill“, „Bomber“, „Iron Fist“, „Killed By Death“ und wie sie alle heißen, sind Die_Tribute-Band_Aces_High_verspricht_fr_kommenden_Freitag_im_Rocker_eine_grandiose_Motrhead-Covershowlängst absolute Klassiker der härteren Rockschiene.

Für den kommenden Freitag, 17.September wird eine der führenden, wenn nicht die führende Motörhead-Tribute-Band Aces High zu einer Show im Rocker erwartet. Eine „grandiose Motörhead-Covershow“ wird für Hannovers Rock-Club in der Reuterstraße angekündigt.
Aces High, die sich aus BK an der Gitarre, Dr.Overkill am Schlagzeug und Bassist/Sänger Dr.Ape zusammensetzen tun es ganz ihren musikalischen Vorbilder gleich, wenn sie ansagen: „We Are Aces Hight, we play Rock´n´ Roll“.

Die Setlist von Aces High ist gemischt. Neben den für Fans „Must Have“- Motörhead-Klassikern aus den Siebzigern und Achtzigern, hat das Trio auch Songs neueren Datums im Programm. Das geht bis zu Tracks aus den Album „Motörizer“ aus dem Jahr 2008.

Es ist am kommenden Freitag mit großem Zuspruch für die Show zu rechnen, so dass rechtzeitiges Erscheinen im Rocker ratsam sein sollte. Die Türen des Clubs öffnen um 20.00 Uhr, der Showstart ist für 22.00 Uhr angesetzt. Der Eintritt an der Abendkasse kostet 10 Euro.

Bereits am morgigen Mittwoch, 15.September findet das nächste Konzert der Reihe Stagelive im Rocker statt.Convince_The_Beast_To_Rock_hier_bei_einem_Konzert_im_Sommer_2009_in_Hannover_sind_die_zweite_Band_des_Stagelive-Konzertes_am_22.September_im_Rocker Dieses Mal mit den hannoverschen Bands At The Sunset und Inhale Blaze. Für die Stagelive-Show in der Woche drauf, am 22.September, ist jetzt auch die zweite Band bestätigt. Neben The Average Engines aus Hamburg spielt die bekannte hannoversche Indie-Rockb-Band Convince The Beast To Rock. Der Eintritt für die Stagelive-Konzerte ist –wie immer- kostenlos.

Weitere Infos zur Show am Freitag:
www.rocker-hannover.de
www.aces-high.de

 

03. September 2010

Venus in Pain und Grove im Rocker

Geglückter Start für neue Live-Reihe

Live-Reihen mit Newcomer-oder Nachwuchsbands aus Hannover und der Region haben in den letzten Jahren schon viele Live-Kneipen und Clubs der Stadt ins Leben gerufen und nicht selten bald wieder zu Grabe getragen. Die Gründe für einen motivierten Start, sich schnell einstellende Unzufriedenheit und das darauf folgende Ende waren zuweilen komplex und von unterschiedlicher Natur.

Irgendetwas passte dann oft doch nicht. Meist hätten Konzerte in den jeweiligen Locations nachGeglckter_Start Meinung von Bands und Veranstaltern immer noch mehr Publikum verdient gehabt, die Veranstaltungstage waren mitunter ungünstig gewählt, die gebuchten Bands passten stilistisch nicht zusammen oder lieferten nur sehr mäßige Qualtiät, die Werbung war nicht oder nur ansatzweise durchdacht respektive vorhanden, die jeweilige Venues litten unter einem Imageproblem oder hatten generell eine schwache Akzeptanz beim Publikum, die Qualtität der Veranstaltungsorganisation und Durchführung war nicht gut genug um Bands und Publikum wirklich zu begeistern oder die Erwartungshaltung an das ganze Projekt von vornherein einfach zu hoch. Oder es fehlte schlicht an der Finanzierbarkeit von Konzerten.

Am Mittwoch hat der Rocker seine neue Live-Reihe „Stagelive“ begonnen und nimmt man das in manchen Momenten fast schon grandiose Doppelkonzert das die hannoverschen Bands Venus In Pain und Grove spielten zum Maßstab, dann sollte einem um den weiteren Erfolg von „Stagelive“ nicht bange sein. Der Club war für ein Konzert an einem Mittwochabend mehr als passabel besucht, man hatte immer den Eindruck, das hier „was los“ ist, die Stimmung unter den Musikern, Veranstaltern und Gästen war augenscheinlich entspannt, freundlich und fröhlich.

Und – was im Sinne der hannoverschen Szene und der weiteren Pflege von Auftrittsmöglichkeiten in einem kleineren Rahmen wie dem Rocker hoffnungsvoll stimmt ist der Umstand, dass auchVenus_In_Pain einige Musiker von anderen Bands am Mittwochabend im Rocker gesichtet wurden, die sich für den Club und das Konzept „Stagelive“ zu interessieren schienen. Venus in Pain und Grove spielten also nicht ausschließlich vor ihren engsten Freunden, Fans und weiteren, womöglich zufällig anwesenden oder spontan erschienenen Besuchern, es wurden unter anderem Musiker aus dem Umfeld von Bands wie Call Me Names, den Couchdivers, Magistarium oder Soulerosion im Rocker gesichtet. Man darf auf das Programm zukünftiger Stagelive-Konzerte gespannt sein…

Grundsätzlich ist „Stagelive“ als Präsentationsplattform für Nachwuchs-und Newcomerbands aus Hannover, der Umgebung aber auch über die Region hinaus gedacht. Bands aus dieser Kategorie werden an den kommenden Mittwochabenden im Rocker auftreten. Unter den Begriff Nachwuchs-oder Newcomer fallen Grove, vor allem aber Venus In Pain in der hannoverschen Szene schon lange nicht mehr. Die meisten Musiker beider Bands blicken auf deutlich mehr als zehn Jahre Bühnen-und Banderfahrung zurück, spielten vom Jugenzentrum über die kleine Live-Kneipe bis zu den größeren und großen Club-und Festivalbühnen so ziemlich alles, was in dieser Stadt und auch darüber hinaus geht und das mindestens einmal vor und wieder zurück.

Venus In Pain zählt seit Jahren zu den Speerspitzen der progressiven Alternative-Rockbands Hannovers. Ihr wieder einmal energisch-engagierter, fesselnder und packender Auftritt im Rocker unterstrich dies deutlich. Die Band drückte und groovte wie eh und je, zeichnete mal düstere mal etwas hoffnungsvollere Bilder und hatte als ziemlich eingängige Nummer noch „Open Your Eyes“ von Alter Bridge als Cover im Gepäck. Venus In Pain feiern im Oktober im Béi Chéz Heinz ihr fünfjähriges Bandjubiläum. Wer im Rocker auf den Geschmack gekommen sein sollte…

Ursprünglich waren Kadosh als zweite Band neben Grove für den „Stagelive“-Start geplant, hatten aber ihre Show hier abgesagt. Da man sich in der Szene aber über ein, zwei Ecken seit langem kennt und schätzt, hatte Grove-Sängerin Eve einfach mal Rolf, den Gitarristen von Venus In Pain zwecks Einspringen angefragt, schließlich hatte man vor Jahren gemeinsam in der Band Mobstar zusammengewirkt. Und schnell stand das Alternativ-Programm, dass in dieser Konstellation gut zusammen passte.

Während Venus In Pain eher auf schwer rollenden Groove setzten, gingen Grove ein Stück weit leichter groovend zu Werke, packten aber dann und wann aber auch schon mal ein ziemlichGrove-Sngerin_Eve_rockte_mit_deutschen_und_englischen_Texten dickes Alternative-Rockbrett aus. Ab und zu durften es bei Eve, Grobi & Co. auch mal leicht poppige Hooks über straighte Rocknummern sein. Grove setzten im Verlauf ihres Sets auf sehr viel Abwechslung, was sich auch in den teils deutschen, teils englischen Texten widerspiegelte. Beiden Bands sehr gemein sein dürfte die stetige Spielfreunde im Rocker und das Herzblut, dass sie im Verlaufe ihrer Shows hier gleich literweise vergossen. Dementsprechend positiv waren auch die Publikumsreaktionen. Ganz zum Abschluss zollten Grove der Band Rage Against The Machine Tribut, Sängerin und Frontfrau Eve röhrte und growlte wie zu den besten Zeiten ihrer ersten Band Castaway. Das kam an, dafür gab es Extra-Applaus.

Nach dem geglückten Start von Stagelive geht es am kommenden Mittwoch, 8.September mit dem zweiten Konzert der Reihe weiter. Dann werden Zeilenstorno und Buff Monday im Rocker erwartet. Im Sinne der besonders auch in puncto Live-Rock sehr engagierten Clubbetreiber und der Musikszene bleiben die Daumen gedrückt, dass die Reihe„Stagelive“ in den kommenden Wochen und Monaten ähnlich weiterläuft, wie sie gestartet ist.

Andreas Haug Fotos: Miriam Rosin